Schlemmin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der vorpommerschen Gemeinde Schlemmin, Ortsteile der mecklenburgischen Gemeinden Bernitt und Kritzow tragen ebenfalls den Namen Schlemmin.


Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schlemmin führt kein Wappen
Schlemmin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schlemmin hervorgehoben
54.22222222222212.68277777777827Koordinaten: 54° 13′ N, 12° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Ribnitz-Damgarten
Höhe: 27 m ü. NHN
Fläche: 21,83 km²
Einwohner: 278 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18320
Vorwahl: 038225
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 082
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
18311 Ribnitz-Damgarten
Webpräsenz: www.ribnitz-damgarten.de
Bürgermeisterin: Christel Kranz
Lage der Gemeinde Schlemmin im Landkreis Vorpommern-Rügen
Rostock Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Altenpleen Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Klausdorf (bei Stralsund) Kramerhof Preetz (bei Stralsund) Prohn Saal (Vorpommern) Barth Divitz-Spoldershagen Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Karnin (bei Barth) Kenz-Küstrow Löbnitz (Vorpommern) Lüdershagen Pruchten Saal (Vorpommern) Trinwillershagen Bergen auf Rügen Buschvitz Garz/Rügen Gustow Lietzow Parchtitz Patzig Poseritz Ralswiek Rappin Sehlen Ahrenshoop Born a. Darß Dierhagen Prerow Wieck a. Darß Wustrow (Fischland) Franzburg Glewitz Gremersdorf-Buchholz Millienhagen-Oebelitz Papenhagen Richtenberg Splietsdorf Velgast Weitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) Wendisch Baggendorf Elmenhorst (Vorpommern) Sundhagen Wittenhagen Baabe Gager Göhren (Rügen) Lancken-Granitz Middelhagen Sellin Thiessow Zirkow Groß Kordshagen Jakobsdorf Kummerow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Neu Bartelshagen Niepars Pantelitz Steinhagen (Vorpommern) Wendorf Zarrendorf Altenkirchen (Rügen) Breege Dranske Glowe Lohme Putgarten Sagard Wiek (Rügen) Bad Sülze Dettmannsdorf Deyelsdorf Drechow Eixen Grammendorf Gransebieth Hugoldsdorf Lindholz Tribsees Ahrenshagen-Daskow Schlemmin Ribnitz-Damgarten Semlow Altefähr Dreschvitz Dreschvitz Gingst Hiddensee Kluis Neuenkirchen (Rügen) Neuenkirchen (Rügen) Rambin Samtens Schaprode Schaprode Trent (Rügen) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Binz Grimmen Marlow Putbus Putbus Sassnitz Stralsund Stralsund Süderholz Zingst Zingst ZingstKarte
Über dieses Bild

Schlemmin ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde liegt südöstlich von Ribnitz-Damgarten. Bis zum 1. Januar 2005 war die Gemeinde Teil des Amtes Ahrenshagen und ist seitdem Teil des Amtes Ribnitz-Damgarten.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Schlemmin liegt ca. 18 km östlich von Ribnitz-Damgarten. Die B 105 Rostock-Stralsund verläuft nördlich der Gemeinde. Die Gemeinde liegt in einer sehr waldreichen Umgebung, so das Schlemminer Holz und das Semlower Holz (über fünfzig Prozent der Gemeindefläche sind Wald).

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Eickhof
  • Neuenrost
  • Schlemmin

Die Gemeinde war bis 1952 Teil des Landkreises Franzburg-Barth und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Ribnitz-Damgarten im Bezirk Rostock.

Geschichte[Bearbeiten]

Schlemmin

Schlemmin ist slawischen Ursprungs. An der Stelle des jetzigen Schlosses befand sich im Mittelalter eine Wasserburg. Die Gemeinde hatte während des Dreißigjährigen Krieges schwer zu leiden. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 schließlich geriet Vorpommern und somit auch der Ort Schlemmin unter schwedische Herrschaft. Im Jahr 1815 kam die Gemeinde und Vorpommern zur preußischen Provinz Pommern. Das im 14. Jahrhundert aus dem Lüneburgischen zugewanderte Adelsgeschlecht derer von Thun (nicht verwandt mit Thun und Hohenstein) siedelte sich 1320 hier an und wirkte ununterbrochen fast 600 Jahre. Im Mannesstamm erlosch die Schlemminer Linie nach dem Tod von Wilhelm Ulrich von Thun im Jahr 1862. Durch Heiraten dessen Töchter gelangte Schlemmin mit allen dazugehörigen Gütern zunächst in den Besitz des Grafen zu Solms-Rödelheim und Assenheim und in der weiteren Erbfolge an den Grafen zu Stolberg-Wernigerode bis zur Enteignung durch die sowjetische Besatzungsmacht 1945. Am Ende des Zweiten Weltkrieges diente das Schloss als Lazarett, nach dem Krieg als Flüchtlingsunterkunft und später als Gästehaus der örtlichen LPG. Heute befindet sich darin ein Hotel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Schlemmin

Schloss Schlemmin
Feldsteinkirche

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schlemmin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien