Schleswig-Holstein-Liga

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Schleswig-Holstein-Liga
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Verband SHFV
Erstaustragung 1947
Hierarchie 5. Liga
Mannschaften 18
Meister VfB Lübeck
Rekordmeister VfB Lübeck
Region Gebiet der Schleswig-Holstein-LigaVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat
Verbandsligen (VI):
Verbandsliga Nord-West
Verbandsliga Nord-Ost
Verbandsliga Süd-West
Verbandsliga Süd-Ost

Die Schleswig-Holstein-Liga - bis zum Ende der Saison 2007/2008 Verbandsliga Schleswig-Holstein - ist die höchste Spielklasse des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes. Sie umfasst derzeit 18 Mannschaften und gehört de facto als Oberliga zur fünfthöchsten Ebene im Ligasystem in Deutschland.

Die Vereine des Kreises Pinneberg und zahlreiche weitere aus dem südlichen Landesteil gehören dem benachbarten Hamburger Fußball-Verband an, spielen daher in dessen Ligen.

Teilnehmer 2013/14[Bearbeiten]

Die folgenden 18 Vereine bzw. Reservemannschaften gehörten der Schleswig-Holstein-Liga in der Saison 2013/14 an:

Von den genannten Teams sind Heikendorf, Hagen, Eichede II und Husum (jeweils kursiv) am Saisonende abgestiegen. Die Aufsteiger für 2014/15 sind Angeln 02, TSV Bordesholm, SV Henstedt-Ulzburg und Eutin 08. Neu hinzu kommt der SV Eichede (1. Mannschaft!) als Absteiger aus der Regionalliga, während der VfB Lübeck in die Regionalliga Nord wiederaufgestiegen ist.


Aufstieg

Der Meister der Schleswig-Holstein-Liga qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde, wobei in den ersten Jahren seit der Regionalliga-Reform von 2008 kein Verein aus dem SHFV aufsteigen konnte oder wollte. 2008/09 sowie 2009/10 gab es außer Holstein Kiel II. keine weiteren Bewerber. Einziger Gegner in der Aufstiegsrunde 2009 war FC St. Pauli II. aus der Oberliga Hamburg[1] und als Gesamtsieger beider Spiele stiegen die Hamburger in die Regionalliga auf. 2010 konnte Holstein II durch den Abstieg der eigenen 1. Mannschaft nicht in die Regionalliga aufsteigen, der VfR Neumünster gab sein Vorhaben aus wirtschaftlichen Gründen wieder auf. Seit der erneuten Regionalliga-Reform 2012 sind jedoch vier Vereine aus der Schleswig-Holstein-Liga aufgestiegen.

Abstieg

Im Regelfall steigen vier Mannschaften in die vier Verbandsligen ab.

  • Verbandsliga Nord-West: Kreise Schleswig-Flensburg (haben 2012 fusioniert), Nordfriesland, Dithmarschen
  • Verbandsliga Nord-Ost: Kreise Kiel, Plön, Rendsburg-Eckernförde
  • Verbandsliga Süd-West: Kreise Steinburg, Segeberg, Neumünster
  • Verbandsliga Süd-Ost: Kreise Herzogtum Lauenburg, Lübeck, Ostholstein, Stormarn

Geschichte[Bearbeiten]

Seit 1948 gibt es eine eingleisige oberste Spielklasse in Schleswig-Holstein, nachdem ein Jahr zuvor die „Landesliga“ wegen der damaligen Engpässe in der Treibstoffzuteilung zunächst als dreigeteilte Liga gegründet worden war.[2][3] Die Liga wurde mehrmals umbenannt.

  • 1947-53: Landesliga Schleswig-Holstein
  • 1953-68: 1.Amateurliga Schleswig-Holstein
  • 1968-78: Landesliga Schleswig-Holstein
  • 1978-2008: Verbandsliga Schleswig-Holstein
  • seit 2008: Schleswig-Holstein-Liga

Gründungsmitglieder der Landesliga 1948/49[Bearbeiten]

Die jeweils ersten vier Mannschaften der drei Staffeln Nord, Ost und West in der vorausgegangenen Landesligasaison 1947/48 qualifizierten sich für die eingleisige Landesliga. Die Meister spielten eine Endrunde um die schleswig-holsteinische Meisterschaft. Gewinner und damit erster Meister war der Itzehoer SV vor Kilia Kiel und dem Eckernförder SV[4].

Aus der Staffel Nord Saison 1947/48:

Aus der Staffel Ost Saison 1947/48:

Aus der Staffel West Saison 1947/48:

Position der Liga im Fußball-Ligasystem in Deutschland[Bearbeiten]

Jahr Klasse nächsthöhere Klasse
1947–1963 II Oberliga Nord
1963–1974 III Regionalliga Nord
1974–1994 IV Oberliga Nord
1994–2004 V Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein
2004–2008 V Oberliga Nord
2008– V Regionalliga Nord

nachfolgende Ligen:

Meister der Liga[Bearbeiten]

Saison Verein
1947/48 Itzehoer SV
1948/49 Itzehoer SV
1949/50 Itzehoer SV
1950/51 VfB Lübeck
1951/52 VfB Lübeck
1952/53 VfR Neumünster
1953/54 Itzehoer SV
1954/55 VfB Lübeck
1955/56 Heider SV
1956/57 VfB Lübeck
1957/58 Heider SV
1958/59 Heider SV
1959/60 Heider SV
1960/61 Holstein Kiel (Am.)
1961/62 Heider SV
1962/63 Heider SV
1963/64 VfL Oldesloe
Saison Verein
1964/65 Itzehoer SV
1965/66 VfR Neumünster
1966/67 Phönix Lübeck
1967/68 SV Friedrichsort
1968/69 VfB Kiel (siehe aber[6])
1969/70 SV Friedrichsort
1970/71 Rendsburger TSV
1971/72 Rendsburger TSV
1972/73 Flensburg 08
1973/74 Flensburg 08
1974/75 VfB Lübeck
1975/76 VfR Neumünster
1976/77 VfB Lübeck
1977/78 Phönix Lübeck
1978/79 NTSV Strand 08
1979/80 VfR Neumünster
1980/81 Eutin 08
Saison Verein
1981/82 Blau-Weiß Friedrichstadt
1982/83 Heider SV
1983/84 NTSV Strand 08
1984/85 Itzehoer SV
1985/86 Itzehoer SV
1986/87 VfB Lübeck
1987/88 TuS Hoisdorf
1988/89 VfB Lübeck
1989/90 VfB Lübeck
1990/91 VfB Kiel
1991/92 VfB Lübeck
1992/93 VfB Lübeck
1993/94 Holstein Kiel (Am.)
1994/95 TSV Nord Harrislee
1995/96 TSB Flensburg
1996/97 TSV Altenholz
1997/98 TuS Felde
Saison Verein
1998/99 Eichholzer SV
1999/00 VfR Neumünster
2000/01 Husumer SV
2001/02 Holstein Kiel II
2002/03 FT Eider Büdelsdorf
2003/04 VfB Lübeck II
2004/05 Itzehoer SV
2005/06 SV Henstedt-Rhen
2006/07 TSV Kropp
2007/08 Holstein Kiel II
2008/09 Holstein Kiel II
2009/10 Holstein Kiel II
2010/11 VfR Neumünster
2011/12 VfR Neumünster
2012/13 SV Eichede
2013/14 VfB Lübeck

Bereits in der Saison 1946/47 wurde in einer Endrunde in mehreren Einzelrunden unter 20[7] zuvor auf Bezirksebene qualifizierten Teams ein erster Landesmeister nach dem Zweiten Weltkrieg[8] ermittelt. Die Sieger der Zweiten Hauptrunde (VfB Lübeck, Polizei Kiel, Itzehoer SV und Kilia Kiel) kamen mit Ausnahme von Polizei Kiel in die Endspiele, die als Gruppenspiele („jeder gegen jeden“ zweimal) ausgetragen wurden. Polizei Kiel unterlag in einer Zwischenrunde Holstein Kiel, die in der Zweiten Hauptrunde ein Freilos hatten. Der VfB Lübeck gewann diese Gruppenendspiele der letzten vier Mannschaften, die gleichzeitig auch als Aufstiegsrunde galt vor Holstein Kiel, dem Itzehoer SV und Kilia Kiel. Die beiden Erstplatzierten Vereine qualifizierten sich damit sowohl für die neue Oberliga Nord als auch für die Britische Zonenmeisterschaft.

Aufsteiger in die höhere Spielklasse[Bearbeiten]

Saison Verein(e)
1947/48 keiner
1948/49
1949/50 Itzehoer SV (1.)
1950/51 keiner
1951/52 VfB Lübeck (1.)
1952/53 keiner
1953/54
1954/55 VfR Neumünster (2.)
1955/56 Heider SV (1.)
1956/57 VfB Lübeck (1.), Phönix Lübeck (2.)
1957/58 keiner
1958/59 VfB Lübeck (2.)
1959/60 keiner
1960/61
1961/62 VfB Lübeck (2.)
1962/63 SV Friedrichsort (2.)
1963/64 keiner
1964/65 Itzehoer SV (1.)
1965/66 keiner
1966/67 Phönix Lübeck (1.)
1967/68 Heider SV (2.)
1968/69 keiner
1969/70 Heider SV (2.)
1970/71 keiner
1971/72
1972/73
Saison Verein(e)
1973/74 Flensburg 08 (1.)
1974/75 keiner
1975/76
1976/77 VfB Lübeck (1.)
1977/78 Phönix Lübeck (1.)
1978/79 keiner
1979/80
1980/81
1981/82
1982/83
1983/84
1984/85
1985/86
1986/87
1987/88 TuS Hoisdorf (1.)
1988/89 keiner
1989/90 Eutin 08 (2.)
1990/91 keiner
1991/92
1992/93 VfB Lübeck (1.)
1993/94 Holstein Kiel II (1.), Heider SV (2.),
SV Sereetz (3.), TSV Pansdorf (4.),
Phönix Lübeck (5.), Itzehoer SV (6.),
TSB Flensburg (7.), Flensburg 08 (8.)
1994/95 TSV Nord Harrislee (1.), VfR Neumünster (2.)
1995/96 TSB Flensburg (1.)
Saison Verein(e)
1996/97 TSV Altenholz (1.)
1997/98 TuS Felde (1.), Phönix Lübeck (2.)
1998/99 Eichholzer SV (1.), TSV Lägerdorf (2.)
1999/00 VfR Neumünster (1.)
2000/01 Husumer SV (1.), Flensburg 08 (2.), Kilia Kiel (3.)
2001/02 Holstein Kiel II (1.), TSB Flensburg (2.)
2002/03 FT Eider Büdelsdorf (1.), TSV Kropp (2.)
2003/04 VfB Lübeck II (1.)
2004/05 TSV Kropp (2.)
2005/06 SV Henstedt-Rhen (1.)
2006/07 VfB Lübeck II (3.)
2007/08 keiner
2008/09
2009/10
2010/11
2011/12 VfR Neumünster (1.), ETSV Weiche (2.)
2012/13 SV Eichede (1.)
2013/14 VfB Lübeck (1.)

Rekorde[Bearbeiten]

Mit zwölf Titeln ist der VfB Lübeck Rekordmeister, gefolgt vom Itzehoer SV mit acht und dem Heider SV mit sieben Titeln. Holstein Kiel II (früher "Amateure") und der VfR Neumünster gewannen den Titel sechs- bzw. siebenmal.

Verein Meister Jahr
VfB Lübeck.svg VfB Lübeck 12 1951, 1952, 1955, 1957, 1975, 1977, 1987, 1989, 1990, 1992, 1993, 2014
Itzehoer sv.svg Itzehoer SV 8 1948, 1949, 1950, 1954, 1965, 1985, 1986, 2005
VFRNeumünster1910.svg VfR Neumünster 7 1953, 1966, 1976, 1980, 2000, 2011, 2012
Heider SV.gif Heider SV 7 1956, 1958, 1959, 1960, 1962, 1963, 1983
Holstein Kiel Logo.svg Holstein Kiel II 6 1961, 1994, 2002, 2008, 2009, 2010

weitere Rekorde:

  • Den frühesten Meistertitel erreichte der VfB Lübeck in der Saison 2013/14 am 28. Spieltag nach nur 27 Spielen.
  • Unter Berücksichtigung der real erzielten Punkte (also bis 1994/95 zwei für einen Sieg und ab 1995/96 deren drei) erzielte der VfB Lübeck in der Saison 2013/14 mit 93 Punkten (unter Berücksichtigung eines Abzuges von drei Punkten) die meisten Punkte in einer Saison, gefolgt von Holstein Kiel II mit 90 Punkten in der Saison 2007/08 und vom TSV Kropp mit 85 Punkten in der Saison 2006/07.
  • Die wenigsten real erzielten Punkte in einer Saison gab es mit je drei für den TSV Neustadt (1952/53) und für den TSV Plön (1989/90). In der Saison 1947/48 mit drei Staffeln erzielten der Oldenburger SV und der VfL Kellinghusen ebenfalls nur drei Punkte.
  • Die meisten Tore in einer Saison erzielte der VfB Lübeck (2013/14) mit 116 Treffern, gefolgt vom VfR Neumünster (1954/55) und Holstein Kiel II (2007/08) mit je 113 Treffern.
  • Die wenigsten Tore innerhalb einer Saison schoss Olympia Schwartau 1991/92 mit 12 Treffern, gefolgt vom TSV Plön 1996/97 mit 14 Treffern. Inklusive der Saison 1947/48 konnte der VfL Kellinghusen die wenigsten Treffer erzielen: elf.
  • Die meisten Gegentreffer innerhalb einer Saison kassierte mit der Anzahl von 168 der TSV Neustadt 1952/53, gefolgt von 153 Gegentreffern des FC Union Neumünster in der Saison 1954/55.
  • Mit je 17 Gegentreffern kassierten hingegen der NTSV Strand 08 in der Saison 1978/79, Holstein Kiel II in der Saison 2001/02 und der VfB Lübeck in der Saison 2013/14 die geringste Anzahl.
  • Die größte Tordifferenz hatte der VfB Lübeck mit +99 in der Saison 2013/14.
  • Der Zuschauerrekord datiert vom 17. April 1955, als 14.000 Zuschauer das Spiel VfB Lübeck - Heider SV (2:0) sahen; seit Klassifizierung als Oberliga 2008/09 steht der Zuschauerrekord bei 1.652 Zuschauern (PSV Neumünster gegen VfR Neumünster am 9. August 2009)
  • Dem VfB Lübeck gelang sechsmal der Aufstieg in die nächsthöhere Liga (hinzu kommen zwei Aufstiege der 2. Mannschaft des VfB), gefolgt von Phönix Lübeck (5x) und dem Heider SV (4x).
  • Abgesehen von der ersten Mannschaft von Holstein Kiel, die seit 1947 stets oberhalb der heutigen Schleswig-Holstein-Liga klassifiziert war, spielte ausschließlich die erste Mannschaft des VfB Lübeck nie tiefer, als in dieser Klasse
  • Die meisten Jahre in der höchsten schleswig-holsteinischen Liga seit 1947 verbrachte Flensburg 08 (2011/12 in der 51. Saison) vor dem Heider SV (2011/12 in der 43. Saison)
  • Die Ewige Tabelle der seit 1948 eingleisigen Liga (die Punkte bis 1994/95 für einen Sieg umgerechnet auf drei Punkte) führt der Heider SV mit 2.287 erzielten Punkten an, gefolgt von Flensburg 08 mit 2.162 Punkten und dem VfR Neumünster mit 2.084 Punkten [9]
  • Die ungeschlagene Meisterschaft gelang dem VfR Neumünster in der Saison 2010/11 und dem VfB Lübeck in der Saison 2013/14.

Vorgängerligen[Bearbeiten]

Vorgängerligen der Schleswig-Holstein-Liga waren als höchste schleswig-holsteinische Spielklasse ab 1921 die Nordkreisliga (bis 1922/23, erstklassig, eine Staffel), die Bezirksliga Schleswig-Holstein (1923/24-1927/28,1923/24 eine Staffel, ab 1923 zwei Staffeln, erstklassig), die Oberliga Schleswig-Holstein (1929/30 - 1932/33, eine Staffel, erstklassig), die Bezirksliga Schleswig-Holstein (1933/34 - 1941/42, eine Staffel, zweitklassig), die Gauliga Schleswig-Holstein (1942/43 - 1944/45, eine Staffel, erstklassig), in Kiel und Lübeck Stadtligen[10] nach Abbruch der Gauligasaison 1944/45, die Bezirksmeisterschaften (1945/46 - 1946/47, 1945/46: auch A-Klasse genannt, vier Staffeln, erstklassig, 1946/47: auch Erste Klasse genannt mit anschl. Landesmeisterschaft, sechs Staffeln erstklassig[11]) sowie weitgehend hier berücksichtigte dreigeteilte zweitklassige Landesliga in der Saison 1947/48. In der Saison 1928/29 fand übrigens kein offizieller Spielbetrieb statt, dennoch wird aufgrund der neben der „Runde der Zehn“ auf Freundschaftsspielbasis ausgetragenen schleswig-holstein-weiten Begegnungen nach einzelnen Quellen irrtümlich Olympia Neumünster als Meister des Landes angegeben. Lübeck bildete vor 1933 zusammen mit Mecklenburg eine höchste Spielklasse mit wechselnden Namen (Ostkreisliga, Bezirksliga Lübeck-Mecklenburg, Oberliga Lübeck-Mecklenburg)[12].

Landes- und Verbandsligen[Bearbeiten]

Außer für diese Liga fanden die Namen Verbandsliga wie auch Landesliga auch zwischen 1968 und 1999 für die nachfolgenden zwei schleswig-holsteinischen Ligen Verwendung; siehe: Landesliga Schleswig-Holstein (1968–1999). Seit 2008 werden die klassentieferen vier Ligen Verbandsliga genannt; siehe Verbandsliga Schleswig-Holstein (ab 2008).

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Nomineller Bewerber aus Bremen war Werder III, doch nahm diese Mannschaft nicht an den Aufstiegsspielen teil.
  2. Brennstoffkürzung macht Landesliga unmöglich, in: Schleswig-Holsteinische Sportnachrichten Nr. 3 vom 16. September 1947
  3. bereits für die Saison 1946/47 war zuvor die Einführung einer eingleisigen Landesliga vorgesehen, die Qualifikation in 3 Staffeln wurde aber aufgrund der geplanten Norddeutschen Meisterschaft wieder abgeblasen
  4. daneben gab es in dieser Saison noch zwei inoffizielle Landesmeisterschaften: 1. die zwischen den Oberligavertretern Holstein Kiel und VfB Lübeck, die Holstein gewann; 2. die zwischen Holstein Kiel, VfB Lübeck und Itzehoer SV, die ebenfalls Holstein gewann
  5. im Bezirk Ost existierten durchgängig zwei Staffeln, im Bezirk Süd zeitweise
  6. Der SHFV führt den SV Friedrichsort als Meister auch 1968/69 ( http://www.dsfs.de/uploads/media/Schleswig-Holstein_Meister_und_Pokalsieger.pdf ). Ein Entscheidungsspiel zwischen den beiden punktgleichen Teams endete 2:2 nach Verlängerung, das Los entschied zu Gunsten des Titelverteidigers. Möglicherweise ging es bei dem Losentscheid aber auch nur um die Zuteilung zu den beiden Gruppen der Regionalliga-Aufstiegsrunde. Torquotient oder -differenz wurden zur Ermittlung des Meisters nicht herangezogen.
  7. dies waren: TSV Brunsbüttelkoog, Eckernförder SV, Eutin 08, Flensburg 08, Fortuna Glückstadt, Itzehoer SV, Holstein Kiel, Kilia Kiel, Polizei SV Kiel, VfB Kiel, VfB Union Teutonia Kiel, Phönix Lübeck, VfB Lübeck, Gut-Heil Neumünster, PSV Union Neumünster, Rot-Weiß Niebüll, TuS Nortorf, VfL Bad Oldesloe, Preetzer TSV und Schleswig 06
  8. der Titel eines Schleswig-Holstein-Meisters wurde bereits 1921/22-1927/28, 1929/30-1932/33 und 1942/43-1943/44 vergeben: In allen diesen Saisons wurde Holstein Kiel Schleswig-Holstein-Meister; für die Saison 1928/29, in der neben der „Runde der Zehn“ Bezirksmeisterschaften ausgespielt wurden, wird nach einzelnen Quellen Olympia Neumünster als Schleswig-Holstein-Meister angegeben, wie bei http://www.rsssf.com/tablesd/duithistpre45.html#29
  9. Stand: Ende der Saison 2010/11; Quelle: Nord Sport vom 2. Aug. 2010 ergänzt um die Punkte der Saison 2010/11
  10. die so genannten Gauligen Schleswig-Holstein - Staffel Kiel bzw. Staffel Lübeck
  11. Staffeln 1945/46: Nord, Ost A, Ost B, Süd - die Süd-Staffel wurde in der Saison 1946/47 zweigeteilt plus West-Staffel
  12. dem Lübeck-Mecklenburger Verband gehörten auch Vereine aus Ostholstein und dem Herzogtum Lauenburg, wie beispielsweise der Oldesloer SV, an