Schlierbach (Württemberg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schlierbach
Schlierbach (Württemberg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schlierbach hervorgehoben
48.6738888888899.5180555555556355Koordinaten: 48° 40′ N, 9° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Göppingen
Höhe: 355 m ü. NHN
Fläche: 10,97 km²
Einwohner: 3787 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 345 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73278
Vorwahl: 07021
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 044
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hölzerstraße 1
73278 Schlierbach
Webpräsenz: www.schlierbach.de
Bürgermeister: Paul Schmid
Lage der Gemeinde Schlierbach im Landkreis Göppingen
Alb-Donau-Kreis Landkreis Esslingen Landkreis Heidenheim Landkreis Reutlingen Rems-Murr-Kreis Ostalbkreis Ostalbkreis Adelberg Aichelberg (Landkreis Göppingen) Albershausen Bad Boll Bad Ditzenbach Bad Überkingen Birenbach Böhmenkirch Börtlingen Deggingen Donzdorf Drackenstein Dürnau (Landkreis Göppingen) Eislingen/Fils Heiningen (Landkreis Göppingen) Ebersbach an der Fils Eschenbach (Württemberg) Eschenbach (Württemberg) Gammelshausen Geislingen an der Steige Gingen an der Fils Göppingen Gruibingen Hattenhofen (Württemberg) Heiningen (Landkreis Göppingen) Hohenstadt Kuchen (Gemeinde) Lauterstein Mühlhausen im Täle Ottenbach (Württemberg) Rechberghausen Salach Schlat Schlierbach (Württemberg) Süßen Uhingen Wäschenbeuren Wangen (bei Göppingen) Wiesensteig Zell unter AichelbergKarte
Über dieses Bild

Schlierbach ist eine Gemeinde in der Region Stuttgart am Rande des Landkreises Göppingen in Baden-Württemberg. Die Gemeinde liegt etwa zehn Kilometer südwestlich der Stadt Göppingen. Zur Gemeinde Schlierbach gehören neben dem Dorf Schlierbach keine weiteren Orte.

Geografie[Bearbeiten]

historische Geografie: Im Gebiet der Gemeinde liegen die abgegangenen Ortschaften Bolzhausen und Brühlmannshof.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Spuren der ersten menschlichen Besiedlung auf Schlierbacher Markung führen bis in den Zeitraum von 800 bis 450 v. Chr. zurück. Den Kelten folgten etwa um Christi Geburt die Römer, die wiederum im 3. Jahrhundert von den Alemannen verdrängt wurden. Diese gelangten seit dem 8. Jahrhundert unter fränkische Herrschaft. In der jüngeren Ausbauzeit des 9. bis 12. Jahrhundert entstanden, gehörte der Ort im 13. Jahrhundert den Herzögen von Teck.

Im Jahr 1275 wird Schlierbach im liber decimationis, einem Steuerverzeichnis, erstmals urkundlich erwähnt. Mit dem Erwerb der Herrschaft Teck durch Graf Ulrich im Jahre 1381 wurde Schlierbach württembergisch. 1485 kam Schlierbach vom Oberamt Kirchheim zum Oberamt Göppingen und ist seit 1938 Bestandteil des Landkreises Göppingen.

Wappen[Bearbeiten]

Das teilredende Wappen besteht aus einem gelben Schildhaupt mit schwarzer Hirschstange, darunter in Blau zwei gelbe Wellenbalken. Die Wellenbalken stehen für den Schlierbach, der dem Ort seinen Namen verleiht. Die Hirschstange weist auf die ehemalige Zugehörigkeit zu Württemberg hin. Das Wappen ist von der Landesregierung am 21. Januar 1948, die gelb-blaue Flagge durch das Innenministerium am 18. Dezember 1958 verliehen worden.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat: Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 neben dem Vorsitzenden und dem Bürgermeister 14 Mitglieder an, sieben von der CDU und sieben von der FUW.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2010

Datum Einwohner
1837 1523
1907 1282
17. Mai 1939 1289
13. September 1950 1633
27. Mai 1970 2810
31. Dezember 1983 3447
31. Dezember 2005 3772
31. Dezember 2010 3798

Bildung[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schlierbach (Württemberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 304–305