Schlierbach (Württemberg)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Göppingen | |
| Höhe: | 355 m ü. NN | |
| Fläche: | 10,97 km² | |
| Einwohner: |
3765 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 343 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73278 | |
| Vorwahl: | 07021 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GP | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 17 044 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hölzerstraße 1 73278 Schlierbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Paul Schmid | |
| Lage der Gemeinde Schlierbach im Landkreis Göppingen | ||
Schlierbach ist eine Gemeinde in der Region Stuttgart am Rande des Landkreises Göppingen in Baden-Württemberg. Die Gemeinde liegt etwa zehn Kilometer südwestlich der Stadt Göppingen. Zur Gemeinde Schlierbach gehören neben dem Dorf Schlierbach keine weiteren Orte.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
historische Geografie: Im Gebiet der Gemeinde liegen die abgegangenen Ortschaften Bolzhausen und Brühlmannshof.[2]
Geschichte [Bearbeiten]
Die Spuren der ersten menschlichen Besiedlung auf Schlierbacher Markung führen bis in den Zeitraum von 800 bis 450 v. Chr. zurück. Den Kelten folgten etwa um Christi Geburt die Römer, die wiederum im 3. Jahrhundert von den Alemannen verdrängt wurden. Diese gelangten seit dem 8. Jahrhundert unter fränkische Herrschaft. In der jüngeren Ausbauzeit des 9. bis 12. Jahrhundert entstanden, gehörte der Ort im 13. Jahrhundert den Herzögen von Teck.
Im Jahr 1275 wird Schlierbach im liber decimationis, einem Steuerverzeichnis, erstmals urkundlich erwähnt. Mit dem Erwerb der Herrschaft Teck durch Graf Ulrich im Jahre 1381 wurde Schlierbach württembergisch. 1485 kam Schlierbach vom Oberamt Kirchheim zum Oberamt Göppingen und ist seit 1938 Bestandteil des Landkreises Göppingen.
Wappen [Bearbeiten]
Das teilredende Wappen besteht aus einem gelben Schildhaupt mit schwarzer Hirschstange, darunter in Blau zwei gelbe Wellenbalken. Die Wellenbalken stehen für den Schlierbach, der dem Ort seinen Namen verleiht. Die Hirschstange weist auf die ehemalige Zugehörigkeit zu Württemberg hin. Das Wappen ist von der Landesregierung am 21. Januar 1948, die gelb-blaue Flagge durch das Innenministerium am 18. Dezember 1958 verliehen worden.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat: Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 neben dem Vorsitzenden und dem Bürgermeister 14 Mitglieder an, sieben von der CDU und sieben von der FUW.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2010
| Datum | Einwohner |
|---|---|
| 1837 | 1523 |
| 1907 | 1282 |
| 17. Mai 1939 | 1289 |
| 13. September 1950 | 1633 |
| 27. Mai 1970 | 2810 |
| 31. Dezember 1983 | 3447 |
| 31. Dezember 2005 | 3772 |
| 31. Dezember 2010 | 3798 |
Bildung [Bearbeiten]
- Schlierbach verfügt über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule.
- Für die kleinsten Einwohner gibt es drei Kindergärten im Ort.
- weiters gibt es im Ort eine Volkshochschule
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 304–305
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