Schlierschied

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schlierschied
Schlierschied
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schlierschied hervorgehoben
49.8761111111117.4427777777778374Koordinaten: 49° 53′ N, 7° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Kirchberg (Hunsrück)
Höhe: 374 m ü. NHN
Fläche: 8,6 km²
Einwohner: 185 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55483
Vorwahl: 06765
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 135
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 5
55481 Kirchberg (Hunsrück)
Webpräsenz: www.schlierschied.de
Ortsbürgermeister: Arnold Götz
Lage der Ortsgemeinde Schlierschied im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild
Schlierschied, im Hintergrund der Soonwald

Schlierschied ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.

Wirtschaftliche Bedeutung hat der Ort durch den Sitz eines Bauunternehmens der Firmengruppe Wilhelm Faber GmbH.

Geographie[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören die Wohnplätze Brummenmühle und die Anzenfeldermühle im Simmerbachtal.

Geschichte[Bearbeiten]

Zahlreiche Hügelgräber südwestlich des Orts im Gemeindewald und im Staatswald Lützelsoon weisen auf frühgeschichtliche Besiedlung hin. Eine erste urkundliche Erwähnung in einer Ravengiersburger Urkunde stammt aus dem Jahr 1335. Die Grafen von Sponheim waren im Besitz des Ortes. Im 18. Jahrhundert kam der Ort zur Markgrafschaft Baden. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schlierschied besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Über von Blau und Gold geschachtem Schildfuß gespalten; rechts in Silber eine schwarze Kirche, links in Rot über einer silbernen Amphore eine silberne Schale.“

Der Schildfuß des Wappens weist auf die Grafen von Sponheim hin. Die kleine Kapelle wurde 1335 erstmals urkundlich erwähnt. Die Schale und die Amphore im linken Feld erinnern an Funde bei Ausgrabungen aus der Römerzeit, die man 1951 am Dorfrand machte.

Kirche[Bearbeiten]

Die meisten Einwohner der Gemeinde sind evangelisch. – Urkundlich wurde eine der Mutter Gottes geweihte Kapelle bereits 1335 erwähnt. Sie gehörte zur Pfarrei Gemünden. Ab 1609 wurde Schlierschied eine selbständige Pfarrei. Die 1882 neu erbaute Kirche wurde Ende des Zweiten Weltkrieges sehr stark beschädigt und schließlich von der Bevölkerung wieder aufgebaut. 1978 erfolgte die Fusion der Evangelischen Kirchengemeinde Schlierschied mit der Evangelischen Kirchengemeinde Gemünden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schlierschied – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen