Schloss Staufeneck

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Schloss Staufeneck
Schloss Staufeneck vor dem Hochstaufen

Das Schloss Staufeneck (auch: Stauffenegg, Staufenägg u. ä.) in der Gemeinde Piding im Landkreis Berchtesgadener Land ist ein am Fuße des Hochstaufen gelegener Wehrbau. Erbaut wurde die Festung im 12. Jahrhundert von den Burggrafen von Staufeneck. Im Jahr 1307 ging sie in das Eigentum des Erzstift Salzburg über, dem sie von 1365 bis 1805 als eines der Pflegegerichte im Rupertiwinkel diente. 1503 wurde die Burg unter Erzbischof Leonhard von Keutschach grundlegend umgebaut und erhielt ihr heutiges Erscheinungsbild. Im Zuge der Napoleonischen Kriege fiel das Gebiet 1810 zusammen mit Salzburg an Bayern. Das Schloss befindet sich seit 1894 in Privatbesitz. Im 20. Jahrhundert beherbergte es einige Jahre lang ein Museum. Nach einer grundlegenden Sanierung ist es heute wieder bewohnt.

Sonstiges[Bearbeiten]

Rund um Schloss Staufeneck findet seit 2005 alljährlich im August ein Mittelaltermarkt statt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Max Wieser: Schloss Staufeneck: Beiträge zur Geschichte des ehemaligen salzburgischen hochfürstlichen Pfleg- und Landgerichtes. Staufeneck, Piding 1978.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schloss Staufeneck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.76040194444412.894386944444Koordinaten: 47° 45′ 37″ N, 12° 53′ 40″ O