Schlossspiele Kobersdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Schloss-Spiele Kobersdorf finden im Schloss Kobersdorf im Burgenland alljährlich in den Sommermonaten Juli und August statt.

Die Schlossspiele wurden auf Initiative der Gemeinde Kobersdorf im Jahr 1972 ins Leben gerufen. Aufzeichnungen zufolge wurden auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Theateraufführungen durchgeführt. Es sollte mit den Spielen, die zwischen Seespielen Mörbisch und den Burgspielen Forchtenstein stattfinden sollten, der Fremdenverkehr belebt werden.

Bis 1987 wurde am Schlosstheater in verschiedene Richtungen experimentiert. Erst ab 1988 standen sie unter der Intendanz von Rudolf Buczolich. Das Ziel waren Aufführungen von unterhaltsamen aber auch nachdenklichen Komödien. Seit 2004 werden sie von Wolfgang Böck geleitet.

Nachdem der Geschäftsführer Josef Wiedenhofer im November 2006 nach elfjähriger Tätigkeit seine Funktion aus privaten Gründen zurückgelegt hat, übernahm Wolfgang Kuzmits die Geschäftsführung. In der Saison 2007 wurde „Der Floh im Ohr“ von Georges Feydeau aufgeführt. Die Intendanz konnte mit einer 99-prozentigen Auslastung an insgesamt 18 geplanten Aufführungstagen und drei Zusatzvorstellungen einen neuen Besucherrekord von 17.559 verzeichnen. Alle Vorstellungen konnten zur großen Überraschung trocken über die Bühne gehen somit musste keine Vorstellung abgesagt werden. Wie jedes Jahr wurden auch Sondervorstellungen für Oltimer-Fahrer, Biker und den SV Mattersburg abgehalten.

Aufgeführte Stücke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]