Schmetterhaus

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Das Schmetterhaus (von schmettern = schwindeln, feilschen) war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit eine Bezeichnung einer großen Markthalle mit ungeteiltem Innenraum, in dem Bänke (Verkaufsstände) der Handwerker aufgestellt wurden. Die Schmetterhäuser befanden sich meistens auf dem Marktplatz. Die Bezeichnung war vor allem in den östlichen deutschen Ansiedlungsgebiete geläufig und dem Gewandhaus und dem Leinwandhaus nicht unähnlich, jedoch nicht synonym.

Das 1903 umgebaute Schmetterhaus in Opava (Troppau) wird heute als Sitz des Stadtrates benutzt. Weitere bekannte Schmetterhäuser gab es in Breslau und Brünn.