Schmitten GR

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GR ist das Kürzel für den Kanton Graubünden in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Schmittenf zu vermeiden.
Schmitten
Wappen von Schmitten
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Bezirk: Albulaw
Kreis: Belfort
BFS-Nr.: 3514i1f3f4
Postleitzahl: 7493
Koordinaten: 770829 / 17309646.68729.6721301Koordinaten: 46° 41′ 14″ N, 9° 40′ 19″ O; CH1903: 770829 / 173096
Höhe: 1'301 m ü. M.
Fläche: 11.35 km²
Einwohner: 249 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 22 Einw. pro km²
Website: www.schmitten-gr.ch
Schmitten

Schmitten

Karte
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Schmitten (rätoromanisch Ferrera) ist eine politische Gemeinde im Kreis Belfort des Bezirks Albula im Kanton Graubünden in der Schweiz.

Die Gemeinde Schmitten ist traditionell deutschsprachig. Die vier anderen Gemeinden des Kreises Belfort sind Brienz/Brinzauls, Surava, Alvaneu und Lantsch/Lenz.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Blau goldenes Zepter, gekreuzt mit goldenem Bischofsstab.

Attribute des heiligen Luzius in den Farben des Zehngerichtenbundes als Hinweis auf die alte Luziuskirche.

Geographie[Bearbeiten]

Schmitten ist ein Straßendorf auf an der rechten Seite des Albulatals an der Kantonsstrasse zwischen Lenzerheide und Davos.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Sprachen[Bearbeiten]

Im 14. und 15. Jahrhundert wurde der Ort durch Walser aus Davos besiedelt. Trotz der rätoromanischen Nachbargemeinden lag der Anteil der Rätoromanen immer klar unter 10 %. Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten zeigt untenstehende Tabelle:

Sprachen in Schmitten
Sprachen Volkszählung 1980 Volkszählung 1990 Volkszählung 2000
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Deutsch 195 93,75 % 243 96,43 % 229 94,24 %
Rätoromanisch 11 5,29 % 3 1,19 % 3 1,23 %
Italienisch 2 0,96 % 0 0,00 % 2 0,82 %
Einwohner 208 100 % 252 100 % 243 100 %

Herkunft und Nationalität[Bearbeiten]

Von den Ende 2005 266 Bewohnern waren 247 (=92,86 %) Schweizer Staatsangehörige.

Verkehr[Bearbeiten]

1870–1873 wurde die Landwasserstrasse entlang dem Fluss Landwasser gebaut. Die Strasse führt von Brienz über Alvaneu und Schmitten, entlang an Steilhängen und durch Lärchenwälder, die mit tief eingeschnittenen Tälern (hier Tobel genannt) abwechseln, nach Wiesen und endet in Davos.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche von Schmitten

Über dem Ort thronen malerisch die Barockkirche Allerheiligen[2] mit einer prachtvollen Ausstattung und die romanische Kapelle St.Luzius mit spätgotischen Fresken[3].

Von diesem Kirchenhügel[4] hat man einen einprägsamen Ausblick über das Albulatal. Von dem 1707 erbauten Pfarrhaus folgt man dem Kreuzweg von 1761, dessen Passionsbilder seit 1985 wieder vollständig renoviert sind, hinauf zum Friedhof, der die Pfarrkirche Allerheiligen und die Kapelle St. Luzius umschliesst.

Bei Schmitten befinden sich alte Erzgruben.

Fusion der Gemeinde[Bearbeiten]

Es gibt im Rahmen der Bemühungen zur Fusion der Gemeinden in Graubünden Bestrebungen alle Gemeinden im Albulatal zu einer einheitlichen Gemeinde Albula zu fusionieren. Am 23. März 2013 lehnte doch eine Mehrheit der Bevölkerung von Schmitten dies in einem Grundsatzentscheid ab. Es wird nun diskutiert ob Schmitten mit der Gemeinde Landschaft Davos zu fusionieren als 7 Fraktionsgemeinde. 2009 hatte schon die, östlich von Schmitten gelegene, bis dato selbstständige Gemeinde Wiesen mit Davos fusioniert[5].

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schmitten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Barockkirche Allerheiligen
  3. Kapelle St. Luzius
  4. Kirchenhügel
  5. Abfuhr für die Gemeinde Albula. Davoser Zeitung über Grundsatzentscheid. Aufgerufen am 1. April 2013