Schmuel Aschkenasi

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Schmuel Aschkenasi (* 11. Januar 1941 in Tel Aviv) ist ein israelischer Violinist.

Leben[Bearbeiten]

Ashkenasi studierte an der Musikhochschule von Tel Aviv bei Ilona Feher. Er ging dann mit einem Stipendium in die USA um am Curtis Institute in Philadelphia bei Efrem Zimbalist zu studieren. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er als Preisträger des belgischen Königin-Elisabeth-Wettbewerbes und des Tschaikowskiwettbewerbes 1962.

Er unternahm zwei Konzertreisen durch die Sowjetunion, trat im Fernen Osten und in Israel auf und konzertierte regelmäßig in Europa. Er arbeitete mit den bedeutenden Orchestern Europas und der USA unter Dirigenten wie Leopold Stokowski, Karl Böhm, Rudolf Kempe, Erich Leinsdorf, Rafael Kubelik, Stanislaw Skrowaczewski und Karel Ancerl.

1962 gründete er das Vermeer Quartett, als dessen Primarius er zu den bedeutenden Kammermusikern der Gegenwart zählt. Er ist Professor und Artist-in residence an der Northern Illinois University und unterrichtet seit 2000 an der Musikhochschule Lübeck.

Literatur[Bearbeiten]

  • Boris Schwarz: Great masters of the violin. From Corelli and Vivaldi to Stern, Zukerman and Perlman. Simon and Schuster, New York 1983.
  • Kurtz Myers: Index to record reviews 1978–1983. G.K. Hall, Boston, Ma. 1985.
  • Kurtz Myers: Index to record reviews 1984–1987. G.K. Hall, Boston, Ma. 1989.
  • Ruth Renée Reif: Die Stuttgarter Philharmoniker. Ein historisches Porträt. Hrsg. von der Gesellschaft der Freunde der Stuttgarter Philharmoniker. Silberburg-Verlag, Tübingen 1999, ISBN 3-87407-319-X.