Schnee, der auf Zedern fällt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Snow Falling on Cedars ist ein Roman des amerikanischen Schriftstellers David Guterson aus dem Jahre 1994. Das Buch war sehr erfolgreich und Guterson erhielt dafür den PEN/Faulkner Award. Es wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und erschien 1995 unter dem Titel Schnee, der auf Zedern fällt in der Übertragung von Christa Krüger im Berlin-Verlag auf Deutsch. Das Buch wurde weltweit über vier Millionen Mal verkauft und 1999 von Scott Hicks unter dem gleichen Titel verfilmt.

Handlung[Bearbeiten]

Carl Heine, ein Fischer deutscher Abstammung an der Küste des Staates Washington, wird ertrunken und in seinen eigenen Netzen verfangen aufgefunden. Allerdings hat er auch eine schwere Kopfverletzung, so dass ein Mord nicht ausgeschlossen werden kann. Die Ressentiments gegen die japanische Bevölkerung sind immer noch sehr groß in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und besonders nach dem Angriff auf Pearl Harbor, weshalb ein anderer Fischer namens Kabuo Miyamoto des Mordes verdächtigt wird. Der für die Lokalzeitung berichtende Ishmael Chambers könnte Informationen haben, die die Unschuld Kabuos beweisen. Doch seine alte Liebe zu Kabuos Ehefrau, Hatsue Miyamoto, stellt ihn vor ein Dilemma.

Guterson thematisiert auch die lange Zeit tabuisierten Schikanen gegen die japanischstämmige US-Bevölkerung während des Zweiten Weltkriegs durch die Internierung japanischstämmiger Amerikaner mit Enteignungen und Zwangsarbeit.

Theater[Bearbeiten]

2007 wurde das Stück von Kevin McKeonin für das Theater adaptiert und aufgeführt.[1]. Eine weitere Produktion kam 2010 in Portland auf die Bühne.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aufführung 2007
  2. Aufführung 2010