Schneeige Berberitze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schneeige Berberitze
Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Berberitzengewächse (Berberidaceae)
Gattung: Berberitzen (Berberis)
Art: Schneeige Berberitze
Wissenschaftlicher Name
Berberis candidula
C.K.Schneid.

Die Schneeige Berberitze (Berberis candidula), auch Immergrüne Kissen-Berberitze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Sie stammt aus West-China und wurde 1895 von Père Farges eingeführt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Schneeige Berberitze ist ein kleiner, dichtwüchsiger, immergrüner Strauch. Die Rinde der einjährigen Zweige sind nur locker mit schwärzlichen Warzen besetzt. Die kleinen Laubblätter sind glänzend dunkelgrün und unterseits silbrigweiß, ihre Ränder sind etwas umgebogen. Die Blattdornen sind dreiteilig und bis zu 2 cm lang. Die einzeln stehenden Blüten sind hellgelb. Die elliptischen Beerenfrüchte sind blauschwarz und bereift.

Verwendung[Bearbeiten]

Wie viele andere Berberitzen findet diese Art als Zierstrauch Verwendung.

Mit der Warzigen Berberitze (Berberis verruculosa) bildet die Schneeige Berberitze die Hybride Berberis × frikartii.

Mit der Gewöhnlichen Mahonie (Mahonia aquifolium) bildet die Schneeige Berberitze die Gattungshybride x Mahoberberis aquicandidula.

Quellen[Bearbeiten]

  • Jost Fitschen: Gehölzflora, Bearb. von Franz H. Meyer, 11. erw. und korrigierte Auflage, Wiebelsheim, Quelle und Meyer, 2002, ISBN 3-494-01268-7
  • „The Hillier Bäume & Sträucher“, hrsg. von John Kelly und John Hillier, 1. Aufl., Braunschweig, Thalacker-Medien, 1997, ISBN 3-87815-086-5
  • Erhardt, Götz, Bödeker, Seybold: "Zander Handwörterbuch der Pflanzennamen", 16. Auflage, Eugen Ulmer GmbH & Co., Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-5080-8

Weblinks[Bearbeiten]

Berberis candidula in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN b2013.1. Eingestellt von: China Plant Specialist Group, 2004. Abgerufen am 11. Oktober 2013