Schnelldorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schnelldorf
Schnelldorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schnelldorf hervorgehoben
49.210.166666666667470Koordinaten: 49° 12′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 51,48 km²
Einwohner: 3548 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 91625,
74594 (Gumpenweiler)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07950
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 199
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rothenburger Str. 13
91625 Schnelldorf
Webpräsenz: www.schnelldorf.de
Bürgermeisterin: Christine Freier (SPD)
Lage der Gemeinde Schnelldorf im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Schnelldorf ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach, Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Schnelldorf liegt im Gebiet der Frankenhöhe rund 2 km süd-südöstlich des Birkenbergs, etwas mehr als 4 km (Luftlinie) westlich des Autobahnkreuzes Feuchtwangen/Crailsheim und wird von einem Oberlaufabschnitt der Ampfrach (einem westlichen Wörnitz-Zufluss) durchflossen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden von Schnelldorf sind:
(Auflistung im Uhrzeigersinn beginnend im Norden)

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Schnelldorf hat 17 Ortsteile[2]:

Klima[Bearbeiten]

In Schnelldorf beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 851 mm.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 22. Dezember 1971 wurde die damalige Gemeinde Oberampfrach in Schnelldorf umbenannt.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden anlässlich der kommunale Gebietsreform die bis dahin selbständigen Gemeinden Haundorf und Unterampfrach eingegliedert. Am 1. Juli 1972 folgten Gailroth und Wildenholz, bis dahin selbständige Gemeinden im Landkreis Rothenburg ob der Tauber. So entstand das neue Kleinzentrum Schnelldorf.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Gemeinde Schnelldorf mit eingemeindeten Ortsteilen:

  • 1939: 2.634 Einwohner
  • 1950: 3.501 Einwohner
  • 1961: 2.837 Einwohner
  • 1979: 2.993 Einwohner
  • 2002: 3.606 Einwohner
  • 2008: 3.530 Einwohner
  • 2011: 3.480 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 16 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,7 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU     6 Sitze  (39,4 %)
  SPD 3 Sitze (20,0 %)
  Freie Wählergemeinschaft 3 Sitze (17,9 %)
  Unabhängige Bürger 4 Sitze (22,7 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Durch einen roten Wellenbalken geteilt; oben in Silber ein herschauender, schreitender rot gezungter schwarzer Leopard mit niedergeschlagenem Schweif, unten von Silber und Blau fünfmal gespalten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Schnelldorf

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Schnelldorf ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken. Ein Wirtshausgebäude, das ursprünglich im Schnelldorfer Ortsteil Oberampfrach stand, wurde abgetragen und im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim wieder aufgebaut.

Verkehr[Bearbeiten]

Schnelldorf ist beispielsweise vom Autobahnkreuz „Feuchtwangen/Crailsheim“ kommend über die an der A 6 gelegene Anschlussstelle „Schnelldorf“ (49) zu erreichen und besitzt einen Haltepunkt der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1362&attr=590&modus=automat&tempus=20110802/221027&hodie=20110802/221323
  3. a b  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schnelldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien