Schnellfahrstrecke Madrid–Toledo

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La Sagra–Toledo
Streckenlänge: 21 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem: 25 kV, 50 Hz ~
Maximale Neigung: 27,5[1] 
Minimaler Radius: 1000[1] m
Höchstgeschwindigkeit: 300 bzw. 270 km/h
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
53,727 Übf La Sagra Strecke nach Sevilla/Malaga
Brücke über Wasserlauf (groß)
Tajo (1602 m)
Kopfbahnhof – Streckenende
Bahnhof Toledo

Die Schnellfahrstrecke Madrid–Toledo (spanisch Línea de Alta Velocidad Madrid–Toledo, kurz LAV Madrid–Toledo) ist eine Eisenbahn-Schnellfahrstrecke in Spanien. Sie schließt Toledo, die Hauptstadt der autonomen Provinz Kastilien-La Mancha, an das spanische Hochgeschwindigkeitsnetz an.

Die 20,5 km[1] lange Strecke zweigt bei La Sagra (Streckenkilometer 53[1]) von der Schnellfahrstrecke Madrid–Sevilla ab.[2]

Der 8,8 km[1] lange, Y-förmige[1] niveaufreie Abzweigsystem ist mit 220 km/h befahrbar. Auf der 21 Kilometer langen Strecke liegt die Streckenhöchstgeschwindigkeit bei 270 km/h[3]. Die Strecke endet im Bahnhof Toledo.

Die Strecke wurde am 15. November 2005 eröffnet.[2] Sie ersetzt eine vom Bahnhof Castillejo-Añover an der alten Hauptstrecke Madrid–Sevilla ausgehende Breitspurstrecke, die von Regionalzügen bedient und zu Beginn der Bauarbeiten geschlossen wurde. Das auffälligste Bauwerk ist das 1602 Meter lange Viadukt über den Tajo. Durchgehende Züge benötigen für die Fahrt 35 Minuten.

Technik[Bearbeiten]

Die Überhöhung liegt bei bis zu 160 mm.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g ADIF (Hrsg.): Acceso de alta velocidad a Toledo (PDF; 2,1 MB). 32-seitige Broschüre, ca. 2006.
  2. a b Meldung Toledo am AVE-Netz. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 1/2006, ISSN 1421-2811, S. 40.
  3. [1] Streckenbeschreibung auf den Seiten der Adif