Schnorrenbach

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49.5546548.761369391Koordinaten: 49° 33′ 17″ N, 8° 45′ 41″ O

Schnorrenbach
Gemeinde Birkenau
Höhe: 391 m ü. NN
Einwohner: 26 (1829)[1]
Postleitzahl: 69488
Vorwahl: 06201
Blick nach Norden auf Schnorrenbach; im Hintergrund links das Weschnitztal und rechts die 577 Meter hohe Tromm
Blick von der Sattelhöhe der Kreisstraße vor Schnorrenbach nach Osten auf die Abhänge des Götzensteins

Schnorrenbach ist ein Weiler im Ortsbezirk Löhrbach der Gemeinde Birkenau im Kreis Bergstraße in Hessen.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Schnorrenbach liegt nördlich von Löhrbach im westlichen Odenwald in der Nähe der Bergstraße im Quellgebiet des Mumbachs, einem linken östlichen Zufluss der Weschnitz. Der Weiler besteht im Wesentlichen aus drei verstreut liegenden landwirtschaftlichen Gehöften. Schnorrenbach ist eingerahmt von den bewaldeten Höhen des Kisselbusch (502 Meter) im Westen und des Götzenstein (522 Meter) im Osten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die historische Namensform Snorrenbach ist seit dem Jahr 1344 bezeugt. Schnorrenbach war als Exklave Teil der Gemeinde Mackenheim, die jenseits des östlichen Nachbarortes Vöckelsbach liegt.

Als Ortsteil der Gemeinde Mackenheim wurde Schnorrenbach anlässlich der Gebietsreform in Hessen am 31. Dezember 1971 zunächst ein Teil der neuen Gemeinde Abtsteinach.[2] Wenig später, am 1. August 1972, wurde die Exklave als Flur 5 der Gemarkung Mackenheim durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Bergstraße in die Gemeinde Birkenau umgegliedert.[3] Seitdem bildet das Gebiet um Schnorrenbach die Flur 9 der Gemarkung Löhrbach.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten]

Für den Straßenverkehr ist Schnorrenbach durch die Kreisstraße 6 erschlossen, die von Löhrbach kommt und hier endet.

In Schnorrenbach befindet sich in 400 bis 500 Meter Höhenlage ein Wintersportgebiet mit einem 450 Meter langen Abfahrtshang und Skilift. Im Sommer kann das Gebiet zum Grasskilaufen genutzt werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Historisches Ortslexikon
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 349.
  3. Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Bergstraße vom 11. Juli 1972 , GVBl. I S. 222

Weblinks[Bearbeiten]