Schonnebeck

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Wappen von Schonnebeck
Wappen der Stadt Essen

Schonnebeck
Stadtteil von Essen

Lage von Schonnebeck im Stadtbezirk VI Katernberg/Schonnebeck/ Stoppenberg
Basisdaten
Fläche 2,83 km²
Einwohner 11.260 (30. Sep. 2014)
Bevölkerungsdichte 3979 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 29′ 14″ N, 7° 3′ 53″ O51.4872227.06472242Koordinaten: 51° 29′ 14″ N, 7° 3′ 53″ O
Höhe 42 m
Eingemeindung 1. Aug. 1929
Räumliche Zuordnung
Postleitzahl 45309
Stadtteilnummer 37
Bezirk Stadtbezirk VI Katernberg/Schonnebeck/ Stoppenberg
Bild
St.-Elisabeth-Kirche in Schonnebeck

St.-Elisabeth-Kirche in Schonnebeck

Quelle: Statistik der Stadt Essen

Schonnebeck ist ein Stadtteil der Stadt Essen. Schonnebeck liegt nordöstlich der Innenstadt und grenzt im Norden an Katernberg, westlich an Stoppenberg südlich an Frillendorf sowie Kray und östlich an den Stadtteil Rotthausen der Nachbarstadt Gelsenkirchen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name leitet sich von "schöner Bach", "schöne Becke" ab. Schonnebeck wurde erstmals im Jahr 1242 erwähnt und gehörte ab 1808 zur neugegründeten Munizipalität Altenessen, welche 1813 zur eigenständigen Bürgermeisterei erhoben wurde. Am 1. Januar 1874 wurde aus dieser die neue Bürgermeisterei Stoppenberg ausgegliedert, an die Schonnebeck fiel. Diese Zugehörigkeit blieb bis zur Eingemeindung in die Stadt Essen 1929 bestehen.

Nach zunächst landwirtschaftlichem Charakter wurde es durch Industrie und Bergbau geprägt, wobei neben einigen Gewerbegebieten im Stadtteil heute hauptsächlich dichte Wohnbebauung dominiert. Ein Baudenkmal ist die 1914 errichtete Jugendhalle.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Schonnebeck

Blasonierung: In Rot ein rechtsschräger goldener (gelber) Wellenbalken darüber eine schräglinks liegende silberne (weiße) Pferdepramme und darunter ein silberner (weißer) sechszackiger Stern. Alte Namen sind "Schonenbeke" und "Sconenbeke". Das Wappen zeigt im roten Felde einen Bach (für -beck - Redendes Wappen); die Pferdepramme oder Pferdebremse und der Stern stammen aus dem Wappen der Herren von der Porten zu Dyc, auch von Portendieck genannt. Sie hatten in Schonnebeck ein festes Haus und Güterbesitz. [1]

Infrastruktur[Bearbeiten]

In der Huestraße 89 befinden sich die Wurzeln von Aldi. Auch heute noch existiert dort die erste Filiale.

Schonnebeck besitzt drei Grundschulen. Neben der städtischen Schillerschule (Gemeinschaftsschule) und der katholischen Johann-Michael-Sailer-Schule, beide in der Immelmannstraße, gibt es noch die städtische Gemeinschaftsschule in der Bonifaciusstraße. Zum Komplex in der Bonifaciusstraße gehört die Hauptschule Schetters Busch. Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule/Ganztagsschule liegt in den Schonnebeckhöfen, wo der TUSEM Essen mit seiner Basketballabteilung heimisch ist.

Die SpVg Schonnebeck 1910 avancierte als einziger Schonnebecker Fußballclub in den letzten drei Jahren zum sportlichen Aushängeschild. Gespielt wird an der Sportanlage Schetters Busch. Die Vereinsfarben sind grün und weiß.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Vgl. dazu Johann Rainer Busch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile“ Essen 2009, S. 81

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Essen-Schonnebeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien