Schreibverfahren
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Als Schreibverfahren bezeichnet man ein Verfahren zum Schreiben von Daten auf einem Datenträger.
[Bearbeiten] Logisches Schreibverfahren
Ein logisches Schreibverfahren ist bei Datenträgern die Art der Kodierung, die vor dem physikalischen Schreiben auf den Datenträger, durchgeführt wird. Übliche Schreibverfahren bei magnetischen Datenspeichern sind heute:
- Partial Response/Maximum Likelyhood (PRML) und vermehrt
- Extended Partial Response/Maximum Likelyhood (EPRML)
Früher waren Verfahren wie:
- digitale Frequenzmodulation (FM), (auch als Miller-Code bekannt)
- Modified Frequency Modulation (MFM),
- Group Coded Recording (GCR) und
- Run Length Limited (RLL) geläufig.
Heute wird nur noch MFM bei Disketten eingesetzt. Bei Optischen Datenträgern werden andere Schreibverfahren wie:
- Eight-to-Fourteen-Modulation (EFM) angewendet.
[Bearbeiten] Physische Schreibtechnik
Die physische Schreibtechnik ist der eigentliche physikalische Vorgang, einen Datenträger so zu modifizieren, dass später aus ihm wieder (dieselben) Daten gewonnen werden können.
Dazu gehören:
- allgemein Magnetisierung
- der GMR-Effekt
- der TMR-Effekt
- senkrechte Aufzeichnung (Perpendicular Recording)
- Patterned-Media-Verfahren (Speicherung in isolierten magnetischen Inseln)
- HAMR (Heat-Assisted Magnetic Recording)
Physisch: Magnetisierung | Longitudinal Recording | Perpendicular Recording | GMR-Effekt | TMR-Effekt
Logisch: Frequency Modulation (FM) | Modified Frequency Modulation (MFM) | Non Return to Zero (NRZ) | Group Coded Recording (GCR) | Run Length Limited (RLL) | Partial Response/Maximum Likelihood (PRML) | Extended Partial Response/Maximum Likelihood (EPRML) | Eight-to-Fourteen-Modulation (EFM)

