Schrobenhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Schrobenhausen
Schrobenhausen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Schrobenhausen hervorgehoben
48.56138888888911.264722222222409Koordinaten: 48° 34′ N, 11° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Neuburg-Schrobenhausen
Höhe: 409 m ü. NHN
Fläche: 75,31 km²
Einwohner: 16.172 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 215 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86529
Vorwahl: 08252
Kfz-Kennzeichen: ND, SOB
Gemeindeschlüssel: 09 1 85 158
Adresse der
Stadtverwaltung:
Lenbachplatz 18
86529 Schrobenhausen
Webpräsenz: www.schrobenhausen.de
Erster Bürgermeister: Karlheinz Stephan (CSU)
Lage der Stadt Schrobenhausen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Ingolstadt Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dachau Landkreis Eichstätt Landkreis Donau-Ries Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Aresing Berg im Gau Bergheim (Oberbayern) Brunnen (Bayern) Burgheim Ehekirchen Gachenbach Karlshuld Karlskron Königsmoos Langenmosen Neuburg an der Donau Oberhausen (bei Neuburg/Donau) Rennertshofen Rohrenfels Schrobenhausen Waidhofen (Oberbayern) WeicheringKarte
Über dieses Bild
Blick vom Lenbachplatz zum Turm der Jakobskirche

Schrobenhausen ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Die Stadt ist ein Mittelzentrum in der Region 10.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Schrobenhausen liegt im nördlichen Oberbayern im Paartal an der Mündung der Weilach in die Paar. Nächstes Oberzentrum ist das rund 30 km entfernte Ingolstadt.

Ortsteile[Bearbeiten]

Schrobenhausen hat 21 amtlich benannte Gemeindeteile, die sich auf sechs Gemarkungen verteilen. Die Gemarkungen entsprechen in ihrer räumlichen Ausdehnung früheren Gemeinden, die zwischen 1971 und 1978 eingemeindet wurden.

Gemarkung Schrobenhausen Gemarkung Steingriff Gemarkung Sandizell Gemarkung Hörzhausen Gemarkung Mühlried Gemarkung Edelshausen
  • Schrobenhausen
  • Steingriff
  • Sandizell
  • Gollingkreut
  • Kreuthof
  • Öd
  • Hörzhausen
  • Halsbach
  • Mantelberg
  • Mühlried
  • Altenfurt
  • Aumühle
  • Högenau
  • Königslachen
  • Ried
  • Rinderhof
  • Sandhof
  • Weil
  • Edelshausen
  • Gaishof
  • Linden
Lenbachplatz im Stadtzentrum

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte, Frühgeschichte und Altertum[Bearbeiten]

Bodendenkmale und Bodenfunde aus Bronzezeit, Hallstattzeit und der keltischen Epoche lassen auf Nomadenstämme und Besiedelung durch Weidebauern schließen. Die gelegentlich behauptete Existenz eines römischen Kastells konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Die römische Straße Augsburg – Regensburg verlief im heutigen Stadtgebiet.

Mittelalter[Bearbeiten]

Während der Amtszeit des Freisinger Bischofs Atto (783–811) taucht der Ortsname „Scropinhusen“ erstmals in Schenkungsbüchern der Freisinger Marienkirche auf. Späteren Schenkungsurkunden ist zu entnehmen, dass Schrobenhausen 888 über eine Pfarrkirche, ein Herrenhaus und einen Getreidespeicher verfügt. Im 10. Jahrhundert wird die kleine Ansiedlung während der Ungarneinfälle verwüstet und dann mehr als 100 Jahre in keiner Urkunde mehr erwähnt.

Angeblich Mitte des 13. Jahrhunderts zum Markt erhoben, siegelt Schrobenhausen erstmals mit eigenem Wappen, dem nach links blickenden gekrönten Bären über dem bayerischen Rautenfeld. 1333 erkennt Herzog Ludwig der Bayer, oft persönlich zu Gast in Schrobenhausen, ausdrücklich den Rat der Bürger und die Gemeindeordnung, die Markt- und Schrannenrechte sowie die Maße und Gewichte an. Er lässt um den Markt eine erste ringförmige, hölzerne Wehr mit Gräben, Wehrgängen und Wachttürmen errichten.

Im Bayerischen Städtekrieg wird Schrobenhausen 1388 von Augsburger Truppen samt Kirche, Rathaus und Wehranlagen vollständig zerstört. Herzog Ludwig im Bart unterstützt Schrobenhausen beim Wiederaufbau (Steuerfreiheit, Bauholz aus herzoglichen Forsten etc). Eine Stadterweiterung Richtung Nordosten und Nordwesten schafft den bis heute erhaltenen Stadtgrundriss. Die neue Wehranlage (abgesehen von den Toren teilweise noch vorhanden) wird nun aus gebrannten Ziegeln errichtet. Im wieder aufgebauten Rathaus befinden sich die Schranne sowie Verkaufsräume für Brot und Fleisch.

Im 15. Jahrhundert blüht Schrobenhausen auf. Es entstehen drei Kirchen (Stadtpfarrkirche St. Jakob, Kirche „Zu unserer lieben Frau“ und die Vorstadtkirche St. Salvator), das Heilig-Geist-Spital, die Lateinische Schule sowie die „Zeil“ westlich des Rathauses mit stattlichen Treppengiebel-Bürgerhäusern. Im Jahre 1447 verleiht Herzog Heinrich von Landshut Schrobenhausen das Stadtrecht. Schrobenhausen, vorher zum Landgericht Aichach gehörig, bekommt sein eigenes Landgericht.

Weitere Entwicklung[Bearbeiten]

Schrobenhausen wurde auf Grund seiner Lage an der wichtigen Straße zwischen den Reichsstädten Augsburg und Regensburg häufig durch Kriegsheere in Mitleidenschaft gezogen, beispielsweise im Schmalkaldischen Krieg 1546, als mehrere zehntausend Landsknechte durch die Gegend zogen.[2] Im Dreißigjährigen Krieg lag das Gebiet 1632 und 1633 mehrere Monate lang im Frontgebiet zwischen dem schwedischen Heer und dem kaiserlichen Heer des Generals Wallenstein.[3] Zuletzt zogen 1799 im Zweiten Koalitionskrieg die Reste einer russischen Armee unter Alexander Suworow durch Schrobenhausen.

Schrobenhausen kam bei der Neueinteilung des Königreichs Bayern nach Verwaltungsbezirken im Jahr 1808 zum Lechkreis, 1810 zum Isarkreis, 1817 zum Oberdonaukreis und 1837 schließlich zu Oberbayern. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Schrobenhausen Unternehmen der Papier- und Metallverarbeitung. Einen weiteren Wachstumsschub brachte nach 1945 die Zuwanderung von Heimatvertriebenen aus den deutschen Ostgebieten. Am 1. Juli 1972 entstand der neue Landkreis Neuburg an der Donau, der am 1. Mai 1973 den Namen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen erhielt, aus den Großteilen der bisherigen Landkreise Neuburg an der Donau und Schrobenhausen. Erster Landrat dieses Kreises war von 1972 bis 1984 Dr. Walter Asam aus Schrobenhausen.

Die Stadt Schrobenhausen entwickelte sich zum Mittelzentrum in der bayerischen Planungsregion 10. Die Nähe zum Flughafen München (60 km), die Anbindung durch die Bundesstraße 300 an die Autobahnen München - Stuttgart (Anschluss Dasing, 26 km) bzw. München – Nürnberg (Anschluss Langenbruck, 27 km) und die sehr gute Infrastruktur der Stadt ermöglichten in den zurückliegenden Jahren eine positive Entwicklung, so dass die Stadt zu einem interessanten Standort für Unternehmen geworden ist. Nachdem der Stammsitz der BAUER AG mit den zahlreichen Tochterfirmen ständig ausgebaut wird, aber auch neue Firmen – beispielsweise die Franz Sauermann GmbH und insbesondere die MBDA Deutschland GmbH mit ca. 1300 Mitarbeitern – Arbeitsplätze in der Paarstadt schaffen, fällt die örtliche Arbeitslosenquote sehr gering aus.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Steingriff eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Sandizell hinzu. Hörzhausen folgte am 1. Juli 1972.[4] Mit Mühlried, dem mit Wirkung vom 1. Januar 1972 Edelshausen zugesprochen wurde, wurde die Reihe der Eingemeindungen im Jahr 1978 abgeschlossen.

Ausgliederungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde ein Teilgebiet mit etwas mehr als 200 Einwohnern an Klingsmoos abgetreten.[5]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister 1818–1945[Bearbeiten]

(Seit Einführung der Bayerischen Gemeindeordnung im Jahre 1818)

  • Sebastian Böhm (1818–1820)
  • Willibald Frisch (1820–1843)
  • August Böhm (1857–1869)
  • Alexander Höcht (1873–1875)
  • Ernst von Molo (1888–1890)
  • Georg Leinfelder (1891–1893)
  • Alois Widmann (1894–1919)
  • Ernst Herb (1919–1932)
  • Anton Prücklmair (1932–1933)
  • Ignaz Geßner (1933–1941)
  • August Vogl (1941–1945)

Bürgermeister 1945 bis heute[Bearbeiten]

Karlheinz Stephan (CSU)
  • Fritz Stocker, SPD (1945–1967)
  • Albert Schnell, SPD (1967–1978)
  • Michael Flammensböck, CSU (1978–1984)
  • Josef Höllbauer, Parteifreie Wählergemeinschaft PWG (1984–1996)
  • Josef Plöckl, Die Unabhängigen DU, dann CSU (1996–2005)
  • Karlheinz Stephan, CSU (seit 2006)

Stadtrat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 16. März 2014 führte zu folgender Sitzverteilung:[6]

Partei / Liste Sitze G/V
CSU 9 − 1
SPD 4 ± 0
Freie Wähler 5 + 1
ProSOB 3 ± 0
Bürgervereinigung Sandizell (BVS) 2 ± 0
Die Unabhängigen (DU) 1 ± 0

G/V: Gewinn oder Verlust gegenüber der Wahl 2008

Zusätzlich hat der getrennt gewählte Erste Bürgermeister Sitz und Stimme im Rat. Aus den Reihen des Stadtrats amtieren als 2. Bürgermeisterin Inge Eberle (CSU) und als 3. Bürgermeister Franz Mühlpointner (BVS). Zwei Angehörige des Stadtrats sind weiblich (je eine in der CSU und SPD).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1986 sind Schrobenhausen und Thiers in der Auvergne (Frankreich) Partnerstädte. Als weitere Städte kamen 1989 Perg in Oberösterreich und 1992 die englische Stadt Bridgnorth in der Grafschaft Shropshire hinzu.[7]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Industrie[Bearbeiten]

Die größten Arbeitgeber der Stadt sind die Unternehmen AGFA, Bauer AG, LEIPA Georg Leinfelder GmbH, MBDA Deutschland GmbH, Südstärke und Xella.

Eine alte traditionsreiche Firma ist die Prägeanstalt Carl Poellath, für die u. a. der bekannte sächsische Medailleur Friedrich Hörnlein (Signatur meist F. H.) von 1905 bis zu seiner Berufung 1911 als Münzgraveur an der Kgl. Sächsischen Staatsmünze Muldenhütten bei Freiberg Prägestempel für die heute sehr gefragten Medaillen und Plaketten schnitt.

Spargel[Bearbeiten]

Die Stadt Schrobenhausen beherbergt das Europäische Spargelmuseum und ist Zentrum und Namensgeber eines der bedeutendsten Spargelanbaugebiete Deutschlands. Damit spielt der Tourismus, insbesondere in der Spargelsaison, eine sehr große Rolle. Jedes Jahr besuchen zur Spargelzeit Tausende von Spargelfreunden aus aller Welt das Schrobenhausener Land. Die Saison geht von Mitte April bis zum 24. Juni, dem „Johannitag“, an dem traditionsgemäß letztmals Spargel gestochen wird. Im Umland der Kleinstadt gibt es rund 600 Spargelbauern. 1913 pflanzte Christian Schadt aus Groß-Gerau erstmals das Edelgemüse in den sandigen Paar-Auen. Das heutige Anbaugebiet umfasst rund 600 ha.

Bildung[Bearbeiten]

  • Gymnasium Schrobenhausen
  • Franz-von-Lenbach Realschule
  • Michael-Sommer-Mittelschule (Mittelschule Schrobenhausen)
  • Maria-Ward-Realschule, Mädchenrealschule der katholischen Kirche
  • Franziska-Umfahrer-Grundschule Schrobenhausen
  • Grundschule Mühlried-Schrobenhausen
  • Erwin-Lesch-Schule (Förderschule)
  • Regens-Wagner-Berufsschule Schrobenhausen (Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung)
  • Volkshochschule Schrobenhausen
  • Musikschule Schrobenhausen

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Geburtshaus von Franz von Lenbach
  • Europäisches Spargelmuseum
  • Franz von Lenbach – Geburtshaus (von 1823) mit Museum
  • Museum im Pflegschloss (Stadtmuseum mit Wechselausstellungen; bedeutende Medaillen-Sammlung)
  • Handwerkermuseum im Zeiselmairhaus (eindrückliches Baudenkmal aus dem 14./15. Jhd.)
  • Feuerschützenmuseum im Stadtturm beim Lenbachmuseum (Sammlung der kgl.priv.Feuerschützengesellschaft)
  • Landsknechtsmuseum im Bürgerturm der Stadtmauer
  • Sattler-Sammlung im Pflegschloss (Graphiken und Bilder des Künstlers Joseph Sattler)
  • Hofner-Sammlung im Lenbachmuseum (Bilder von Johann Baptist und Adolf Hofner, berühmt:Pilztafeln)

Kirchen[Bearbeiten]

Türme: Stadtpfarrkirche St. Jakob und Frauenkirche
Stadtpfarrkirche St. Jakob

Die Stadtpfarrkirche St. Jakob ist eine spätgotische Hallenkirche. Ihr Bau wurde 1404 begonnen. 1420 wurde die Kirche eingeweiht; 1491 fand der Bau mit der Einwölbung einen vorläufigen Abschluss. Im 19. Jahrhundert bekam die Kirche eine neugotische Inneneinrichtung. Bei einer Restaurierung 1978–1983 wurden die neugotischen Hinzufügungen entfernt und der spätgotische Charakter der Kirche wiederhergestellt. An den Wänden links vom Altar befinden sich mittelalterliche Fresken.

Frauenkirche

Auch die Frauenkirche ist ein spätgotischer Bau, der 1404 begonnen wurde. Die Kirche besitzt innen eine barocke Ausgestaltung. Im 19. Jahrhundert erhielt die Kirche eine neoromanische Innengestaltung und Malerei. Beides wurde 1964 zu Gunsten der barocken Ausgestaltung wieder entfernt.

An weiteren Kirchen sind zu erwähnen:

  • Kath. Filialkirche St. Salvator, erbaut 1437, um 1760 barockisiert
  • Neugotische Friedhofskapelle, um 1860/70
  • Die Christuskirche der evangelischen Gemeinde am Stadtwall, erbaut 1934
  • St. Mauritius im Ortsteil Edelshausen, 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Umgestaltung im 18. Jahrhundert, 1931 erweitert
  • Kath. Schutzengelkirche in Halsbach, erbaut 1826
  • St. Martin im Ortsteil Hörzhausen, Chor 15. Jahrhundert, Langhaus 1875
  • Kath. Filialkirche St. Ursula im Ortsteil Mühlried, 13./14. Jahrhundert, Umgestaltung und Turm 18. Jahrhundert
  • Kath. Hofmarks-Pfarrkirche St. Petrus im Ortsteil Sandizell, 1735–1737 von Johann Baptist Gunetzrhainer erbaut, Turm 1756–1759
  • Kath. Filialkirche Hl. Dreifaltigkeit (1566, um 1740 erweitert) mit Friedhof am Kirchberg im Ortsteil Steingriff
  • Maria Beinberg bei Gachenbach (außerhalb Stadtgebiet)

Weitere Bauwerke[Bearbeiten]

  • Wasserschloss und Asamkirche St. Peter, Schrobenhausen-Sandizell
  • Stadtwall (rund 1.300 m) rund um die Altstadt mit uralten Kastanienbäumen sowie der Stadtmauer mit Türmen
  • Leinfelder-Villa (Architekt: Gabriel von Seidl) in der Aichacher Straße

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Schrobenhausen

Kunstwerke[Bearbeiten]

  • Stahlskulptur „Kreuzweg“ von Silvio Mattioli (Schweiz) im Pflegschloßpark
  • Bronzeplastik „Zeitenwende“ zum Millennium der Künstler Torge, Gruber, Vitzke und Wührl vor dem Amtsturm
  • Stahlplastik „Borromäische Ringe“ des Künstlers Karlheinz Torge vor dem Gymnasium Schrobenhausen
  • Kalvarienberg beim Kreiskrankenhaus mit Kapelle und Kreuzweg

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Goachat (Naturschutzgebiet im Paartal zwischen Schrobenhausen und Hörzhausen)
  • Alpenvereinshütte am Mahlberg bei Königslachen (tiefstgelegene Sektionshütte des Deutschen Alpenvereins)
  • 1000-jährige Eiche im Stadtteil Gollingkreut

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Schrobenhausen

Persönlichkeiten aus oder in Verbindung mit Schrobenhausen[Bearbeiten]

Franz von Lenbach, Selbstporträt
  • Franz von Lenbach (1836–1904), Maler, geboren in Schrobenhausen
  • Johann Baptist Hofner (1832–1913), Tiermaler und Jugendfreund Lenbachs, Aresing
  • Joseph Sattler (1867–1931), Grafiker, geboren in Schrobenhausen
  • Wolfgang Mottl (1898–1962), Güterdirektor in Sandizell, Pionier der Kartoffelzucht in Europa
  • Friedl Rinder (1905–2001), deutsche Schachmeisterin, in Schrobenhausen geboren
  • Franziska Umfahrer (1911–1988), Kunsterzieherin und Stifterin (Franziska-Umfahrer-Stiftung bei der Stadt Schrobenhausen)
  • Karlheinz Bauer (* 1928), Pionier des Spezialtiefbaus (BAUER-Anker), legte den Grundstein zum Ausbau des Familienbetriebes zum weltweit führenden Konzern im Spezialtiefbau und Spezial-Maschinenbau unter Führung seines Sohnes Thomas Bauer
  • Norbert Richter-Scrobinhusen (1929–1975), Maler und Grafiker, Kunsterzieher am Gymnasium Schrobenhausen
  • Josef Schnell (1934–2010), Deutscher Meister im Gewichtheben, Begründer der Firma Schnell-Trainingsgeräte
  • Hubert Fichte (1935−1986), Schriftsteller, als Kind 1941 in Steingriff, dann von 1942 bis 1943 in Schrobenhausen
  • Walter Mixa (* 1941), Stadtpfarrer von Schrobenhausen (1975–1996), Bischof von Eichstätt (1996–2005) bzw. von Augsburg (2005–2010)
  • Rudolf Peterke (* 1946), Abgeordneter des Bayerischen Landtags von 1999 bis 2008
  • Klaus Englert (* 1949), Gründer des Europäischen Spargelmuseums; Präsident des Instituts für Baurecht an der Humboldt-Universität zu Berlin (2009–2011); seit 2012 Vorstand und Vorsitzender des Beirats des Instituts für Deutsches und Internationales Baurecht der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin; stellv.Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Baurecht e. V.
  • Michael Dick (* 1952), Mitglied des Vorstandes der AUDI AG, Ingolstadt bis 2012
  • Thomas Bauer (* 1955), Präsident Bauindustrie Bayern e. V. und seit 2011 Präsident des Hauptverbandes d. dt. Bauindustrie; Vorstandsvorsitzender des Weltkonzerns BAUER AG
  • Marion Schick, geb. Pilnei (* 1958), ehemalige Präsidentin der Fachhochschule München; ehemalige Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg (2010–2011); seit 2011 Mitglied im Vorstand der Telekom AG
  • Florian Weber (* 1974), Mitglied der Musikgruppe Sportfreunde Stiller
  • Willibald Caspari († 1589), geboren in Schrobenhausen, Mitunterzeichner der Formula Concordiae, evangelisch-lutherischer Theologe und Pfarrer

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schrobenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Online-Artikel im Donaukurier, besucht am 28. April 2009
  3. Chronik der Gemeinde Langenmosen, besucht am 28. April 2009
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 567.
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 601.
  6. Website Schrobenhausen – Stadtrat
  7. Website Schrobenhausen – Partnerstädte