Schulschiff

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Dieser Artikel handelt von Schiffen zur seemännischen Ausbildung. Zu dem Wiener Gymnasium siehe Bertha-von-Suttner-Gymnasium (Wien).

Ein Schulschiff ist ein Schiff, das zur Ausbildung des nautischen oder technischen Personals in den Marinen der Welt oder in der Handelsschifffahrt (Handelsmarine) betrieben wird. Schulschiffe sind oft Segelschiffe (Großsegler), die dann als Segelschulschiff bezeichnet werden. Letztere werden dann noch unterschieden, ob sie Fracht transportieren oder nicht.

Marineschulschiffe[Bearbeiten]

Bei vielen Marinen der Welt werden auf einem Schulschiff neben einer Stammmannschaft eine Anzahl von Kadetten und/oder Unteroffiziersanwärtern zusammengezogen, die dann – oft auch im Rahmen von Auslandsreisen – in den üblichen militärischen Fächern ausgebildet werden, aber auch zu repräsentativen Zwecken unterwegs sind.

Die Olga
Gorch Fock, um 1933–1940

„Du hast nicht nur ein Auge auf den Kompass, du hast es auch auf das Rigg, du liest die Zeichen der Wolken, du behältst die Windrichtung im Blick, die Strömung und die Farbe des Meeres, du hältst Ausschau nach einer plötzlich auftauchenden Brandung, die vor einem Riff warnt. Vielleicht ist das nicht so bei einem Dampfschiff, aber so ist es auf einem Segelschiff, und in dieser Hinsicht ist ein Segelschiff dem Leben näher als ein Dampfer: Es reicht nicht zu wissen, wohin du willst; denn das Leben besteht wie der Kurs eines Segelschiffs fast nur aus Umwegen, für die mal Windstille und mal Sturm verantwortlich sind.“

Carsten Jensen[1]

Schulschiffe der deutschen Marinen vor 1945[Bearbeiten]

Preußische und Kaiserliche Marine[Bearbeiten]

Die Preußische Marine bildete ihre Seekadetten u.a. auf den Segelschulschiffen SMS Amazone, SMS Mercur und SMS Niobe aus. Spezielle Artillerieausbildung wurde ab 1870 auf der SMS Renown durchgeführt.

Die Kaiserliche Marine übernahm die Niobe und die Renown, stellte aber im Laufe der Zeit eine Zahl weiterer Schulschiffe in Dienst. Dazu gehörten z. B. das Artillerieschulschiff SMS Mars, das Torpedoschulschiff SMS Blücher und das Segelschulschiff SMS Undine. Zusätzlich wurden auch eine Anzahl ehemaliger Kampfschiffe zu Schulschiffen umfunktioniert.

Reichs- und Kriegsmarine[Bearbeiten]

Nachdem die zweite Niobe 1932 gesunken war, wurde mit der Gorch Fock und ihren Schwesterschiffen Horst Wessel und Albert Leo Schlageter eine Klasse neuer Segelschulschiffe gebaut. Für die Ausbildung mit Geschützen, Torpedos und Flugabwehrkanonen baute und nutzte die Kriegsmarine besonders konstruierte Artillerieschulschiffe (Bremse, Brummer) und Torpedoschulschiffe (Hugo Zeye) sowie zu Schulschiffen umfunktionierte ehemalige Kampfschiffe.

Schulschiffe der Bundesmarine/Deutschen Marine[Bearbeiten]

Die Bundesmarine hat in der Zeit des Neubeginns eine Vielzahl von Schulschiffen eingesetzt, jedoch sind nur zwei Schiffe von vornherein als solche konzipiert, gebaut und eingesetzt worden: Das Segelschulschiff Gorch Fock und das Schulschiff Deutschland. Bei der Bundesmarine (ab 1996 Deutsche Marine) waren bzw. sind im Einsatz:

Zeitraum Schiffsname Dienststelle
1956–1963 Trave Kommando der Marineausbildung / Schulgeschwader
1956–1969 Eider Kommando der Marineausbildung / Schulgeschwader
1956–2006 Nordwind Marineschule Mürwik
1958–1966 Gneisenau Marineartillerieschule
seit 1958 Gorch Fock Marineschule Mürwik
1959–1964 Hipper Marineschule Mürwik
1959–1964 Graf Spee Marineschule Mürwik
1959–1964 Scheer Marineortungsschule
1959–1964 Scharnhorst Marineartillerieschule
1959–1965 Brommy Marineunterwasserwaffenschule
1959–1967 Raule Marineunterwasserwaffenschule
1963–1990 Deutschland1 Marineschule Mürwik
1964–1968 Donau Marineschule Mürwik
1964–1971 Ruhr Marineschule Mürwik
1964–1978 Ems Lehrgruppe Schiffssicherung
1974–1992 Inger Seemannschaftslehrgruppe
seit 1974 Baltrum Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr
seit 1978 Juist Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr
seit 1978 Langeoog Marinewaffenschule, seit 2006 Spezialisierte Einsatzkräfte Marine
1 Nicht zu verwechseln mit dem Segelschiff Schulschiff Deutschland, das bis 1990 in Dienst stand und heute in Bremen zu besichtigen ist, siehe unten.

Schulschiffe der DDR[Bearbeiten]

Bei der Volksmarine der DDR waren die Motorschulschiffe Ernst Thälmann und Wilhelm Pieck im Einsatz. Das Segelschulschiff Wilhelm Pieck (heute Greif) wurde von der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) betrieben.

Schulschiffe anderer Kriegsmarinen[Bearbeiten]

Schulschiffe werden weltweit von vielen Kriegsmarinen betrieben, darunter sind auch etliche Segelschulschiffe:

Tarangini
Kashima
Tunas Samudera
Shabab Oman
Creoula
Gladan und Falken
Perekop
Im Dienst Schiffsname Marine
1874–1887 Uruguay Naval Jack of Argentina.svg Argentinische Marine
1899–1964 Presidente Sarmiento Naval Jack of Argentina.svg Argentinische Marine
seit 1963 Libertad (Q-2) Naval Jack of Argentina.svg Argentinische Marine
1981–1994 Piloto Alsina (Q-31) Naval Jack of Argentina.svg Argentinische Marine
seit 1988 Young Endeavour Naval Ensign of Australia.svg Royal Australian Navy
seit 1962 Zénobe Gramme (A 958) Naval Ensign of Belgium.svg Belgische Marine
1948–1962 Guanabara Flag of Brazil.svg Brasilianische Marine
seit 1986 Brasil (U 27) Flag of Brazil.svg Brasilianische Marine
seit 2000 Cisne Branco (U 20) Flag of Brazil.svg Brasilianische Marine
seit 1954 Esmeralda (BE-43) Flag of Chile.svg Armada de Chile
1986–? Uribe (29) Flag of Chile.svg Armada de Chile
seit 1987 Zhenghe (81) Naval Ensign of the People's Republic of China.svg Marine der Volksrepublik China
seit 1996 Shichang (82) Naval Ensign of the People's Republic of China.svg Marine der Volksrepublik China
seit 1977 Guayas (BE 21) Flag of Ecuador.svg Ecuadorianische Marine
seit 1932 Étoile (A 649) Civil and Naval Ensign of France.svg Französische Marine
seit 1932 Belle Poule (A 650) Civil and Naval Ensign of France.svg Französische Marine
1964–2010 Jeanne d'Arc (R 97) Civil and Naval Ensign of France.svg Französische Marine
1927–1941 Ares Flag of Greece.svg Griechische Marine
1979–2004 Aris (A 74) Flag of Greece.svg Griechische Marine
Eugenios Eugenidis Flag of Greece.svg Griechische Marine
Tir (A 86) Naval Ensign of India.svg Indische Marine
Krishna Naval Ensign of India.svg Indische Marine
seit 1997 Tarangini Naval Ensign of India.svg Indische Marine
seit 1953 Dewaruci Flag of Indonesia.svg Indonesische Marine
seit 1931 Amerigo Vespucci (A 5312) Naval Ensign of Italy.svg Italienische Marine
seit 1955 Palinuro (A 5311) Naval Ensign of Italy.svg Italienische Marine
1969–1998 Katori (3501) Naval Ensign of Japan.svg Japanische Marine
seit 1995 Kashima (3508) Naval Ensign of Japan.svg Japanische Marine
1999–2005 Aokumo (3512) Naval Ensign of Japan.svg Japanische Marine
seit 1999 Shimayuki (3513) Naval Ensign of Japan.svg Japanische Marine
Yamagiri (3515) Naval Ensign of Japan.svg Japanische Marine
Asagiri (3516) Naval Ensign of Japan.svg Japanische Marine
1952–1960 Galeb Flag of SFR Yugoslavia.svg Jugoslawische Marine
seit 1933 Jadran Flag of SFR Yugoslavia.svg Jugoslawische / Flag of Montenegro.svg Montenegrinische Marine
seit 1969 Gloria Naval Ensign of Colombia.svg Kolumbianische Marine
Andrija Mohorovičić (72) Naval Ensign of Croatia.svg Kroatische Marine
seit 1988 Tunas Samudera Flag of Malaysia.svg Malaysische Marine
seit 1982 Cuauhtémoc (BE-01) Flag of Mexico.svg Mexikanische Marine
seit 1938 Urania (Y 8050) Naval Jack of the Netherlands.svg Koninklijke Marine
seit 1999 Van Kinsbergen (A 902) Naval Jack of the Netherlands.svg Koninklijke Marine
seit 1979 Shabab Oman Flag of Oman.svg Omanische Marine
1928–1977 Iskra Naval Ensign of Poland.svg Polnische Marine
seit 1976 Wodnik (251) Naval Ensign of Poland.svg Polnische Marine
1976–2005 Gryf (252) Naval Ensign of Poland.svg Polnische Marine
seit 1982 Iskra Naval Ensign of Poland.svg Polnische Marine
seit 1962 Sagres Military flag of Portugal.svg Portugiesische Marine
seit 1987 Creoula Military flag of Portugal.svg Portugiesische Marine
seit 1939 Mircea Flag of Romania.svg Rumänische Marine
1923–1934 Af Chapman Naval Ensign of Sweden.svg Schwedische Marine
seit 1947 Gladan (S 01) Naval Ensign of Sweden.svg Schwedische Marine
seit 1947 Falken (S 02) Naval Ensign of Sweden.svg Schwedische Marine
seit 1977 Smolnyy Naval Ensign of the Soviet Union.svg Sowjetische / Naval Ensign of Russia.svg Russische Marine
1977–2005 Luga Naval Ensign of the Soviet Union.svg Sowjetische / Naval Ensign of Russia.svg Russische Marine
seit 1977 Oka Naval Ensign of the Soviet Union.svg Sowjetische / Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschanische Marine
seit 1978 Perekop (200) Naval Ensign of the Soviet Union.svg Sowjetische / Naval Ensign of Russia.svg Russische Marine
1980–1999 Khasan Naval Ensign of the Soviet Union.svg Sowjetische / Naval Ensign of Russia.svg Russische Marine
1951–1993 Towarischtsch Naval Ensign of the Soviet Union.svg Sowjetische / Naval Ensign of Ukraine.svg Ukrainische Marine
seit 1928 Juan Sebastián de Elcano (A 71) Naval Jack of Spain.svg Armada Española
seit 1977 Capitán Miranda (20) Flag of Uruguay.svg Uruguayische Marine
seit 1980 Simón Bolívar (BE-11) Flag of Venezuela.svg Venezolanischen Marine
seit 1988 Argus (A 135) British-Royal-Fleet-Auxiliary-Ensign.svg Royal Fleet Auxiliary
seit 1946 Eagle Ensign of the United States Coast Guard.svg United States Coast Guard

Schulschiffe der Handelsschifffahrt[Bearbeiten]

Schulschiffe der deutschen Handelsmarine[Bearbeiten]

In der Handelsschifffahrt sind Schulschiffe heute nur noch vereinzelt in Gebrauch, da im Alltag an Bord die „praktische“ Seemannschaft kaum noch benötigt wird. Die nötige Praxis an Bord erlangen angehende Seeleute heute durch entsprechende Berufe oder Praktika, die in der Regel an Bord von Handelsschiffen durchgeführt werden.

Das erste deutsche Handelsmarine-Schulschiff war die 1901 in Dienst gestellte Großherzogin Elisabeth, das mit Unterbrechungen bis 1945 zur Ausbildung genutzt wurde. Sie wurde später an Frankreich abgeliefert und in Duchesse Anne umbenannt, die heute in Dünkirchen als Museumsschiff liegt. Ein anderes war die Großherzog Friedrich August, die nach dem Ersten Weltkrieg abgegeben werden musste und heute als Statsraad Lehmkuhl fährt.

1937 stellte die HAPAG die Admiral Karpfanger in Dienst, die allerdings schon auf ihrer ersten Ausbildungsreise bei Kap Hoorn verschollen ging.

Die bekanntesten deutschen frachttrageneden Segelschulschiffe waren die Windjammer Pamir und Passat. Die Pamir ging 1957 in einem Sturm im Nordatlantik unter, und wenige Wochen später wurde die Passat außer Dienst gestellt.

Das Schulschiff Deutschland der Handelsschifffahrt wurde bis 2001 als Wohn- und Ausbildungsplatz für die Seemannsschule in Bremen eingesetzt. Nachdem es hierfür nicht mehr benötigt wurde, kann es heute in Bremen-Vegesack besichtigt werden.

Das letzte zur See fahrende deutsche Segelschulschiff der Handelsschifffahrt wurde die Ketsch Seute Deern (nicht zu verwechseln mit dem Museumsschiff Seute Deern in Bremerhaven). Sie wurde 1964 bis 1967 vom Deutschen Schulschiff-Verein und 1967 bis 1969 vom Norddeutschen Lloyd zu Ausbildungsfahrten eingesetzt. Seit dem 1. Januar 1970 ist es für angehende Kapitäne keine Pflicht mehr, auf einem Segelschiff zu lernen. Die Seute Deern II wird seit 1972 vom Verein Clipper DJS für Segelfahrten vor allem mit jungen Mitseglern eingesetzt.

Lediglich die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven nutzte noch bis 2007 je ein Schulschiff an den Standorten Elsfleth und Leer: In Elsfleth war es das Segelschulschiff Großherzogin Elisabeth, in Leer das Ausbildungsschiff Aurora, ein ehemaliger Tonnenleger. Mit beiden Schiffen wurden im Rahmen der seemännischen Ausbildung auch Fahrten unternommen. Seitens der ehemaligen Seefahrtsschule in Grünendeich wurde von 1986 bis 1994 die Greundiek als stationäres Schulschiff für die Ausbildung von Schiffsmechanikern und Maschinisten genutzt.

Seit 2007 wird Fahrenszeit auf Traditionsseglern vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) nicht mehr zu den vorgeschrieben Praxissemestern auf See angerechnet. Es findet also offiziell keine Ausbildung von Offizieren der Handelsmarine auf Großseglern mehr statt.

Aufgrund des Mangels an qualifizierten deutschen Seeleuten sind manche Reedereien inzwischen dazu übergegangen, Schiffe speziell für die Ausbildung auszurüsten bzw. verstärkt Praktikumsplätze an Bord anzubieten. So lässt z. B. das Bremer Unternehmen Beluga Shipping in einige Neubauten ein zusätzliches Deck einbauen, auf dem insgesamt acht angehende Seeleute untergebracht und ausgebildet werden können. Einen anderen Weg beschreitet das Bremer Unternehmen Harren & Partner, das im September 2006 ein Ausbildungsschiff, die Hanse Explorer, in Dienst stellte; dieses Schiff, das eher einer Yacht gleicht, ist speziell für die Ausbildung von seemännischem Personal gebaut worden.

Schulschiffe anderer Handelsmarinen[Bearbeiten]

Schwedisches Segelschulschiff Falken (1962)

1921 wurde von der dänischen Handelsmarine die København in Dienst gestellt. Sie ging Ende 1928/Anfang 1929 auf einer Reise von Buenos Aires nach Melbourne verschollen.

In vielen Staaten wird auch in der zivilen Seefahrt an der Tradition der Segelschulschiffe festgehalten. Auf den meisten von Handelsmarinen betriebenen Segelschulschiffen besteht für zahlende Gäste die Möglichkeit, als Mitsegler (Trainee) an Reisen teilzunehmen. So wurden in den 1980er- und 90er-Jahren auf der Danziger Werft sechs weitgehend identische Schulschiffe gebaut, die auch heute noch im Einsatz sind. Es handelte sich dabei um die Dar Młodzieży (Polen), Mir, Nadeschda und Pallada (alle Russland) sowie Khersones und Druschba (beide Ukraine). Die in Deutschland bekanntesten Schiffe der Klasse sind die Chersones und die Mir, die ebenso Mitsegler an Bord nehmen wie z. B. die russischen Viermastbarken Krusenstern und Sedov. An die private „Pythagoras Maritime and Technical Schools“ angegliedert wurde das ehemalige Frachtschiff Savilco von 1978 bis 1984 als Schulschiff in Piräus, Griechenland, verwendet.

Segelschulschiffe[Bearbeiten]

Segelschulschiffe sind von Kriegs- und Handelsmarinen, aber auch von Vereinen und Organisationen in Fahrt gehaltene Großsegler zur Ausbildung des seemännischen Nachwuchses. Es handelt sich entweder um speziell für Ausbildungszwecke konzipierte Schiffe (z. B. die Gorch Fock der Deutschen Marine[2]) oder um umgebaute Frachtsegler (z. B. die Krusenstern (ex Padua). Im Deutschen Reich unterhielt der Deutsche Schulschiff-Verein zwischen 1900 und 1944 insgesamt fünf eigene Segelschulschiffe.[3] Zivile Segelschulschiffe wurden bis nach dem Zweiten Weltkrieg meist auch zu Frachtfahrten eingesetzt.

Schulschiffe in der Binnenschifffahrt[Bearbeiten]

Im Stadthafen Duisburg-Homberg liegt das Schulschiff Rhein, auf dem angehende Binnenschiffer internatsmäßig untergebracht sind, während sie die theoretische Ausbildung im Schiffer-Berufskolleg RHEIN absolvieren. Das Schiff wurde 1984 von der Meidericher Schiffswerft gebaut. Rechtlich wird das Schiff, zusammen mit "Rhein II" als Schwimmende Anlage deklariert, das Schiff hat aber trotzdem eine Europa-Nummer.[4]

In den Niederlanden werden die angehenden Binnenschiffer auf dem Schul-Koppelverband Maxima ausgebildet. In Belgien wurde am 4. Mai 2012 der Schul-Koppelverband Province de Liège in Dienst gestellt. Er besteht aus einem Motorschiff auf dem sich die Unterkünfte und Ausbildungsräume für 20 angehende Binnenschiffer befinden und einem Tankleichter auf dem die praktische Ausbildung stattfindet. Der Koppelverband ist 85 m lang.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerhard Koop, Siegfried Breyer: Die Schiffe, Fahrzeuge und Flugzeuge der deutschen Marine von 1956 bis heute. Bernard & Graefe, Bonn 1996, ISBN 3-7637-5950-6.
  • Gerhard Eckhardt: Die Segelschiffe des Deutschen Schulschiff-Vereins. Eine Dokumentation, Bremen (Hauschild) 1981. ISBN 3-920699-37-8

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Schulschiff – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Carsten Jensen: Wir Ertrunkenen. München 2008, ISBN 978-3-44274108-3, S. 502
  2. Website der Deutschen Marine zu den Schwesterschiffen der Gorch Fock (II), abgerufen am 27. Dezember 2008
  3. Deutsche Segelschulschiffe, abgerufen am 27. Dezember 2008
  4. http://www.schulschiff-rhein.de