Schwabach (Regnitz)

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Schwabach
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Die Schwabach in Erlangen

Die Schwabach in Erlangen

Daten
Gewässerkennzahl DE: 24236
Lage Franken
Flusssystem Rhein
Abfluss über Regnitz → Main → Rhein → Nordsee
Quelle Bremenhof nahe Pommer (Gemeinde Igensdorf, Landkreis Forchheim)
49° 39′ 43″ N, 11° 10′ 14″ O49.66180555555611.170416666667450
Quellhöhe ca. 450 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Erlangen in die Regnitz49.60855555555610.9975269Koordinaten: 49° 36′ 31″ N, 10° 59′ 51″ O
49° 36′ 31″ N, 10° 59′ 51″ O49.60855555555610.9975269
Mündungshöhe 269 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 181 m
Länge 27,9 km[1]
Einzugsgebiet 190 km²[2]
Abfluss am Pegel Erlangen
(99,4 % des Einzugsgebiets)[3]
NNQ
MNQ
MQ
MHQ
HHQ (1941)
20 l/s
207 l/s
1,47 m³/s
25,7 m³/s
105 m³/s

Die Schwabach ist ein knapp 28 km langer Fluss in Franken, welcher von rechts in die Regnitz mündet.

Geographie[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Schwabach entspringt bei Bremenhof nahe Pommer in der Gemeinde Igensdorf. Sie fließt zunächst in südöstliche, ab Eckental in westliche Richtung. Im Schwabachtal liegen die Gemeinden Igensdorf, Eckental, Kleinsendelbach, Neunkirchen am Brand, Dormitz, Uttenreuth und Buckenhof. In Erlangen mündet die Schwabach in die Regnitz.

Zuflüsse[Bearbeiten]

  • Vordere Schwabach (rechts)
  • Brühlbach (links)
  • Thüsserbach (links)
  • Saarbach (rechts)
  • Lindelbach (rechts)
  • Aubach (links)
  • Rüsselbach (links)
  • Mühlbach (links)
  • Eckenbach (links)
  • Steppbach (links)
  • Steingraben (rechts)
  • Geroldsbach (links)
  • Sendelbach (rechts)
  • Brannbach (rechts)
  • Kugelgraben (links)
  • Brandbach (rechts)
  • Kreuzweihergraben (links)
  • Weihergraben (rechts)
  • Muckenbach (links)
  • Tennenbach (rechts)

Hochwasser[Bearbeiten]

Winterhochwasser an der Schwabach

Etwa ein- bis zweimal im Jahr führt die Schwabach Hochwasser, in der Regel im Winter nach der Schneeschmelze sowie nach extremen Regenfällen. Der Wasserstand wird an zwei Messstellen, in Büg bei Forth und in Erlangen am Bürgermeistersteg überwacht. Bei Hochwasser werden bestimmte Wege in Ufernähe gesperrt. Größere Schäden sind aufgrund der weitgehend naturbelassenen oder zumindest unverbauten Überschwemmungsflächen selten. Dazu trägt auch bei, dass die Schwabach 2001 an einigen Stellen im Stadtgebiet von Erlangen renaturiert wurde [4].
In der Gemeinde Uttenreuth hat man allerdings festgestellt, dass bei einem hundertjährlichen Hochwasser ca. 60 Gebäude betroffen wären. Aus diesem Grund wird jetzt über den Bau eines Deiches beraten [5]. Auch in Erlangen sind zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Vorsorge für den Fall eines hundertjährlichen Hochwassers geplant [6].

Mühlen[Bearbeiten]

Die Schwabach trieb eine Reihe von Mühlen an[7] (aufgeführt in Fließrichtung): die Lettenmühle bei Dachstadt, die Lindenmühle bei Frohnhof, die Brandermühle bei Brand, die Steinbacher Mühle, die Sendel- und die Minderleinsmühle bei Kleinsendelbach, die Gaber- und die Langenbruckermühle bei Dormitz, die Habernhofermühle bei Weiher, die Uttenreuther Mühle, die Buckenhofer Mühle und die Schleifmühle in Erlangen.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kartenservice des Bayrischen Landesamt für Umwelt
  2. Hochwasser Aktionsplan Main
  3. Bayerischer Hochwassernachrichtendienst (Stand: 6. September 2011)
  4. Umweltreport Wirtschaftsraum Erlangen, Ausgabe 2007 (PDF; 104 kB)
  5. Online-Ausgabe der Erlanger Nachrichten vom 27.09.2013
  6. Online-Ausgabe der Erlanger Nachrichten vom 11.12.2014
  7. BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung