Schwabing

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Dieser Artikel beschreibt Schwabing aus historisch literarischer Perspektive. Zu umfassenden Stadtviertel-Beschreibungen siehe die Stadtbezirksartikel Schwabing-West und Schwabing-Freimann.
Blick aus der Schwabinger Leopoldstraße durch das Siegestor in Richtung Universität und Münchner Innenstadt
Walking Man in der Leopoldstraße
Seehundbrunnen, Viktoriaplatz

Schwabing ist ein Stadtteil im Norden Münchens, der als Bohème-Viertel der Prinzregentenzeit zu literarischer Berühmtheit gelangt ist und auch heute zu den Szenevierteln der bayerischen Landeshauptstadt zählt. Seit der Neugliederung des Stadtgebiets im Jahr 1992 umfasst Schwabing den Stadtbezirk 4 (Schwabing-West) und Teile des Bezirks 12 (Schwabing-Freimann). Schwabing ist mit etwa 100.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Stadtteil Münchens.

Lage[Bearbeiten]

Im Süden wird Schwabing durch die Maxvorstadt begrenzt, im Osten durch die Isar, im Westen durch Neuhausen und im Norden durch Milbertshofen sowie nordwestlich der Leopoldstraße bis zur Domagkstraße durch Freimann. Der nördliche Teil des Englischen Gartens befindet sich auf Schwabinger Gebiet. Ein erweiterter Schwabing-Begriff ergibt sich dadurch, dass viele Schwabinger Schlüsseladressen aus der Zeit der Schwabinger Bohème de facto im Stadtteil Maxvorstadt liegen. In die entgegengesetzte Richtung wird der Begriff von Immobilienmaklern erweitert, die Schwabing als Oberbegriff auch für Freimann und Milbertshofen in Anspruch nehmen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf Schwabing (die Gründung Svapinga eines Svapo) wurde bereits 782 urkundlich erwähnt und ist damit erheblich älter als München selbst (Stadtgründung im 12. Jahrhundert). Vermutlich hatte sich ein zugereister Schwabe hier niedergelassen und dem Ort seinen Namen gegeben; sein Nachfolger vermachte den verschuldeten Besitz dem Kloster Schäftlarn – gegen die ausdrückliche Erwartung, dafür vom Fegefeuer verschont zu bleiben. Spätere Nachkommen bauten eine kleine Burg, die bald verfiel. Das Dorf lag weit außerhalb von München und bestand aus einigen Gebäuden um den damaligen Feilitzschplatz, seit 1947 "Münchner Freiheit" herum. 1886 wurde Schwabing zur Stadt erhoben und am 20. November 1890 nach München eingemeindet.[1]

Wappen der ehemaligen Stadt Schwabing[Bearbeiten]

Wappen-Schwabing.png

Im Zuge der Stadterhebung verlieh Prinzregent Luitpold am 29. Dezember 1886, mitgeteilt durch die Regierung von Oberbayern, Kammer des Innern, ein eigenes Stadtwappen ab dem 8. Januar 1887: Im blauen Schild zwölf goldene Ähren, deren Halme von einem silbernen, zu einer Schleife verschlungenen Band zusammengehalten werden.

Nach der Eingemeindung in die kgl. Haupt- und Residenzstadt München 1890 besitzt der Stadtrat der Landeshauptstadt München sämtliche Rechte zur Verwendung und Führung des Wappens.

Schwabing und seine große Zeit[Bearbeiten]

Mit der Verlegung der Universität von Landshut nach München 1826 und der Neugründung der Kunstakademie 1885 durch die bayerischen Könige entwickelte sich München zu einem geistigen Zentrum und schließlich zur „Kunststadt“ (die „Malerfürsten“ Wilhelm von Kaulbach, Franz von Lenbach oder Franz von Stuck sind zu erwähnen), im Gefolge davon später Schwabing und die daran angrenzende Maxvorstadt zum Künstlerviertel Münchens. In den Künstlerlokalen verkehrten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Maler wie Ernst Ludwig Kirchner, Lovis Corinth oder Paul Klee und aus der Malervereinigung „Blauer Reiter“ Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin und Franz Marc. Zu Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich in Schwabing außerdem eine Bohème-Szene gebildet, die jenen in Paris, Berlin oder Wien vergleichbar war. Auch Literaten sind seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hier besonders zahlreich anzutreffen: Schon Gottfried Keller hatte hier studiert (und beschrieb später ein Schwabinger Faschingsfest in seinem Roman Der grüne Heinrich). König Max II. scharte gar einen ganzen Dichterkreis um sich, die „Krokodile“.[2]

In der folgenden (alphabetischen) Liste sind die bekannteren jener Literaten aufgeführt, die mindestens Teile ihres Lebens in Schwabing verbracht haben, seit der Stadtteil die beschriebene Rolle spielte. Die allermeisten von ihnen wiesen in ihren erzählerischen, kulturkritischen oder autobiographischen Werken oder sogar in der Lyrik deutlich auf Schwabing und München hin (Titel in Klammern beigefügt).[3]

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Peter Paul Althaus (In der Traumstadt, 1951), Paul Alverdes, Alfred Andersch (Der Vater eines Mörders, 1980), Anonymus (Der Weg ins neue Reich, 1913), Anita Augspurg, Hugo Ball, Johannes R. Becher (München in meinem Gedicht, 1946), Leo Benario (Die neue Religion, 1912), Margarete Beutler (Leb wohl, Bohème, 1911), Edmund Bickel (Schwabinger Rhapsodie, 1947), Otto Julius Bierbaum (Prinz Kuckuck, 1908), Helene Böhlau (Halbtier, 1899), Bertolt Brecht, Lena Christ (Erinnerungen einer Überflüssigen, 1912), Michael Georg Conrad (Was die Isar rauscht, 1888), Anna Croissant-Rust, Albert Daudistel (Die lahmen Götter, 1924), Max Dauthendey, Ludwig Derleth (Proklamationen, 1904), Otto Falckenberg (Das Buch von der Lex Heinze, 1900), Lion Feuchtwanger (Erfolg, 1930), Leonhard Frank (Die Räuberbande, 1914), Friedrich Freksa (Der rote Föhn, 1925), Alexander Moritz Frey (Solneman der Unsichtbare, 1920), Ludwig Ganghofer, Stefan George, Marie Amelie von Godin (Unser Bruder Kain, 1919), Claire Goll (Der gestohlene Himmel, 1962), Oskar Maria Graf (Wir sind Gefangene, 1927), Hans von Gumppenberg, Johannes von Günther, Max Halbe (Die Elixiere des Glücks, 1942), Franz Hessel (Der Kramladen des Glücks, 1913), Alfred Walter Heymel, Rolf von Hoerschelmann (Leben ohne Alltag, 1947), Friedrich Huch, Ricarda Huch, Norbert Jacques (Dr. Mabuse der Spieler, 1922), Hermann Jaques (Münchens Ende, 1903), Erich Kästner, Bernhard Kellermann (Yester und Li, 1904), Eduard von Keyserling (Beate und Mareile, 1909), Klabund (Marietta, 1920), Ludwig Klages, Wolfgang Koeppen (Tauben im Gras, 1951), Annette Kolb (Daphne Herbst, 1928), Alfred Kubin (Die andere Seite, 1909), Isolde Kurz (Vanadis, 1931), Gustav Landauer, Heinrich Lautensack, Gerd Ledig (Faustrecht, 1957), Mechtilde Lichnowsky (Der Lauf der Asdur, 1936), Josef Maria Lutz (Das himmelblaue Fenster, 1948), Carl Georg von Maassen (Der grundgescheute Antiquarius, 1920 ff.), Heinrich Mann (Die Jagd nach Liebe, 1925), Thomas Mann (Doktor Faustus, 1947), Kurt Martens (Roman aus der Décadence, 1897), Ret Marut (= B. Traven), (Der Ziegelbrenner, 1917–1921), Gustav Meyrink, Christian Morgenstern, Erich Mühsam (Namen und Menschen, 1949 posthum), A. de Nora (Nazi Semmelbachers Hochzeitsreise, 1910), Oskar Panizza (Abschied von München, 1897), Anton von Perfall (Die Malschule, 1907), Georg Queri, Friedrich Percyval Reck-Malleczewen (Bockelson, 1937), Hans Reiser (Yatsuma, 1926), Gabriele Reuter (Aus guter Familie, 1895), Fanny Gräfin zu Reventlow (Herrn Dames Aufzeichnungen, 1913), Rainer Maria Rilke, Joachim Ringelnatz (Mein Leben bis zum Kriege, 1931), Roda Roda (Schwabylon oder der sturmfreie Junggeselle, 1921), Eugen Roth, Josef Ruederer (Das Erwachen, 1916), Oscar A. H. Schmitz (Wenn wir Frauen erwachen, 1913), Rudolf Alexander Schröder, Alfred Schuler, Ina Seidel (Drei Städte meiner Jugend, 1960), Willy Seidel (Jossa und die Junggesellen, 1930), Sigi Sommer (Und keiner weint mir nach, 1953), Edgar Steiger, Ludwig Thoma (Münchnerinnen, 1923), Ernst Toller (Eine Jugend in Deutschland, 1933), Karl Valentin, Jakob Wassermann (Die Geschichte der jungen Renate Fuchs, 1901), Frank Wedekind, Wilhelm Weigand (Wunnihun, 1920), Karl Wolfskehl, Ernst von Wolzogen (Das dritte Geschlecht, 1899).

Kein einziger unter ihnen war geborener Schwabinger, nur wenige geborene Münchner oder Altbayern. Die allermeisten kamen aus den andern Landesteilen Bayerns, dem „Reich“ oder dem Ausland in das damals attraktive Schwabing.

Viele der bekanntesten Künstlerkneipen werden zwar zu „Schwabing“ und dem damit assoziierten Lebensgefühl gezählt, liegen aber in der innenstadtnäheren Maxvorstadt, dem Quartier Latin um die Universität. So etwa die in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg sehr bekannte Kneipe „Simplicissimus“ in der Türkenstraße, heute unter dem Namen „Alter Simpl“ noch am gleichen Ort – Joachim Ringelnatz war dort der „Hausdichter“ – oder das Café Stefanie in der Amalienstraße (heute nicht mehr vorhanden).

Das Schwabinger Satireblatt Simplicissimus aus dem Verlag von Albert Langen mit seinem Signet, der roten Bulldogge, wurde zum Symbol für beißende Kritik an politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen, Thomas Theodor Heine, Olaf Gulbransson, Bruno Paul, Eduard Thöny, Rudolf Wilke waren die berühmtesten dort tätigen Künstler.

Die Kulturzeitschrift Jugend, verlegt von Georg Hirth, gab der deutschen Variante des Art Nouveau, dem Jugendstil, ihren Namen. Einige prächtige Jugendstilhäuser im Stadtteil sind Zeugen dieser damals revolutionären Kunstrichtung.

Mit beiden Blättern (beide seit 1896) war das München der Prinzregentenzeit durch seinen Schwabinger Vorort im Zeitalter autoritärer Zensur für viele der liberalste Ort Deutschlands, vor allem im Vergleich mit Berlin. Auch wenn Schwabing zahlreiche Strafprozesse hervorbrachte, sei es wegen Gotteslästerung, Majestätsbeleidigung (des deutschen Kaisers) oder Abweichung von der herrschenden Sexualmoral. Die berühmteste Gestalt des klassischen Schwabing war die „holsteinische Venus“, Fanny Gräfin zu Reventlow (1871–1918, ihre Lebensdaten markieren exakt Anfang und Ende des neu errichteten deutschen Kaiserreichs) aus Husum. Ihr 1913 veröffentlichter Roman „Herrn Dames Aufzeichnungen oder Begebenheiten aus einem merkwürdigen Stadtteil“ beschreibt und karikiert anhand des Kosmikerkreises die Fest- und Feierkultur wie aufkommende Konflikte der Bohème. Die Schwabinger Verhältnisse haben auch sonst zu zahlreichen literarischen Verarbeitungen, oft in der Form des Schlüsselromans, geführt. Fanny Reventlow, die Schwabing in ihrem Roman „Wahnmoching“ nannte, formulierte: „Schwabing [ist] nicht ein Stadtteil, sondern eine geistige Bewegung." (Brief an Paul Stern im Juni 1912)

Auch die Revolutionäre der 1919 niedergeschlagenen bayerischen Räterepublik, etwa Erich Mühsam und Edgar Jaffé sowie der später als Romanautor B. Traven in Mexiko bekannt gewordene Ret Marut wohnten in Schwabing. Traven/Marut lebte in der Clemensstrasse und gab dort die anarchistische Zeitschrift Der Ziegelbrenner heraus[4]. Manche sagen, all die Künstler hätten die ganze Revolution im Café Stefanie ausgeheckt. Wladimir Iljitsch Uljanow, der sich erstmals in Schwabing literarisch Lenin nannte, tauchte als bürgerlicher Herr Meier hier mit seiner Frau Nadeschda Krupskaja für einige Zeit unter. Mit ihr und einigen Getreuen gründete er die Zeitschrift Iskra. In Schwabing lebte auch der spätere DDR-Kulturminister Johannes R. Becher. Ebenso versuchte sich Adolf Hitler hier als Kunstmaler, allerdings erfolglos. Er nahm als Trauergast am Begräbnis des ermordeten Ministerpräsidenten Kurt Eisner teil und putschte 1923, zunächst erfolglos, als Revolutionär (Marsch auf die Feldherrnhalle). Später errichtete er unweit Schwabings in der Nähe des Königsplatzes die Parteizentrale der NSDAP.

Die Schwabinger Bohème-Szene hatte jedoch schon mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein abruptes Ende gefunden. Vgl. dazu auch Joachim Ringelnatz’ Autobiografie Mein Leben bis zum Kriege. Ein berühmter Ort blieb der Stadtteil trotzdem – mit zahlreichen Ereignissen: beispielsweise gab 1929 in der Tonhalle an der Türkenstraße der 13-jährige Yehudi Menuhin in kurzen Hosen sein allererstes Konzert und spielte die bis dahin nie gehörte C-Dur-Solosonate für Violine von Johann Sebastian Bach. Nach dem Zweiten Weltkrieg, 1951, erschien der Gedichtband In der Traumstadt von Peter Paul Althaus, der München-Schwabing in einer neuen poetische Aura sah. Der inzwischen renommierte Schwabinger Kunstpreis wurde begründet. Die „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ im Herzen Altschwabings, mit ihrem bekanntesten Mitglied Dieter Hildebrandt, gehörte zu den zwei/drei berühmtesten Kabaretts der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Und das literarische Erstlingswerk des Schriftstellers und Kabarettisten Gerhard Polt, das Hörspiel Als wenn man ein Dachs wär in seinem Bau (1977), ist im Quartier Latin um die Universität entstanden.

Die nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzende Nostalgiewelle, die das alte Schwabing zu verklären und zugleich kommerziell auszubeuten versuchte, machte Schwabing vor allem zum Mode-Viertel für die Schickeria, was die Miet- und Gastronomiepreise in horrende Höhen trieb. In den 1960er Jahren lebte und arbeitete die Münchner Künstlergruppe SPUR hier, und unter der studentischen Jugend kam es zu den so genannten „Schwabinger Krawallen“ auf der Leopoldstraße, der Hauptachse Schwabings. Sie waren ein erster Auftakt zur europaweiten Jugendrevolte der 1960er Jahre, die sich gegen die herrschenden Politstrukturen und wirtschaftswunderliches Geldgeprotze richtete: Ereignisse, die treu dem alten Geist notwendig in Schwabing stattfinden mussten. In zahlreichen Filmen wie Zur Sache, Schätzchen, Engelchen oder Die Jungfrau von Bamberg und Der Bettenstudent oder: Was mach’ ich mit den Mädchen? wurde in dieser Hinsicht das Schwabing-Image gepflegt.

Schwabing heute[Bearbeiten]

Kaufhaus in der Leopoldstraße (2012) 48.16101211.586
Kontrollierte Explosion der Fliegerbombe in München-Schwabing am 28. August 2012
Die Schwabinger 7 vor dem Umzug 2011

An zwei Wochenenden im Jahr findet der sogenannte „Corso Leopold“ auf der Leopoldstraße statt. In den letzten Jahren ist die Veranstaltung zu einer der bestbesuchten Münchens geworden. 2005 besuchten annähernd 500.000 Schaulustige die zwei Veranstaltungen.

Seit einigen Jahren machen andere Stadtteile Münchens (etwa Haidhausen) und im Augenblick vor allem das Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel Schwabing als Szeneviertel den Rang streitig. Auch das Westend entwickelt sich neuerdings in diese Richtung, während Schwabing mehr und mehr zum historischen Forschungsgegenstand wird. Der Gentrifizierungsprozess gilt heute in Schwabing als weitestgehend abgeschlossen. Umstritten war dennoch 2011 der Abriss der Kneipe Schwabinger 7, seit den 1950er-Jahren in einer Hinterhofbaracke an der Feilitzschstraße.

Am 27. August 2012 entdeckten Bauarbeiter auf dem Gelände der abgerissenen Schwabinger 7 eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die bald als hochgefährlich eingestuft wurde. Etwa 2500 Anwohner wurden aus ihren Wohnungen evakuiert und in Notunterkünfte gebracht[5]. Am 28. August 2012 wurde die Bombe um 21:54 Uhr Ortszeit kontrolliert gesprengt, nachdem die zunächst geplante Entschärfung fehlgeschlagen war[6].

Im Gewerbepark Lodenfrey-Park haben sich zahlreiche Multimediaunternehmen angesiedelt.

Bevölkerung und Sozialstatistik[Bearbeiten]

Im Münchner Stadtteil Schwabing lebten im Januar 2009 42.166 Menschen in 24.697 Haushalten. Im Jahr 2013 waren es etwa 70.000 Einwohner.[7] Der Ausländeranteil in Schwabing liegt bei 23 % und damit im Münchner Durchschnitt. 54,4 % der Haushalte sind 1-Personen-Haushalte, was dem städtischen Mittel entspricht. 2-Personen Haushalte machen 29,8 % aus. 15,8 % der Haushalte werden von 3 oder mehr Personen bewohnt. Circa 9,2 % aller Haushalte im Stadtteil Schwabing werden als „Double Income No Kids“ eingestuft. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen (netto) lag im Januar 2009 bei 4169,00 Euro, was deutlich über dem Münchner Gesamtdurchschnitt liegt; die Arbeitslosenquote lag mit 4 % deutlich unter dem Durchschnitt.[8]

Kultur[Bearbeiten]

  • Galli-Theater, Hesseloherstraße 6
  • OFF-OFF Theater, Potsdamer Straße 13
  • Rationaltheater, Hesseloherstraße 18
  • TamS – Theater am Sozialamt, Haimhauser Straße 13a
  • Tatwort Improvisationstheater, Floriansmühlstraße 5
  • Theater 44, Hohenzollernstraße 20 (geschlossen seit Mai 2009)
  • Theater in der Leopoldstraße, Leopoldstraße 17
  • Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b
  • SchauBurg, Franz-Joseph-Straße 47
  • Vereinsheim, Occamstrasse 8
  • Lustspielhaus, Occamstrasse 8
  • Münchner Lach- und Schießgesellschaft, Ursulastrasse 9

Bildung[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schwabing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. S. 601
  2. Johannes Mahr (Hg.): Die Krokodile. Ein Münchner Dichterkreis. Stuttgart (Reclam) 1987
  3. Walter Schmitz (Hg.): Die Münchner Moderne. Stuttgart (Reclam) 1990
  4. http://stockpress.de/2010/08/10/b-traven-wohnt-in-munchen-clemensstrasse-84/
  5. Artikel bei Merkur Online, abgerufen am 29. August 2012
  6. Artikel in der Süddeutschen Zeitung, abgerufen am 29. August 2012
  7. http://www.muenchen.de/stadtteile/schwabing.html.
  8. http://www.nachrichten.net/details/116287/Immobilienmarktbericht_M%C3%BCnchen_Schwabing_1_Halbj_2012.html

48.16722222222211.586111111111Koordinaten: 48° 10′ N, 11° 35′ O