Schwarz-gelbe Koalition

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FDP
CDU
CSU

Unter einer schwarz-gelben Koalition (kurz: Schwarz-Gelb) versteht man in Deutschland eine Regierungskoalition zwischen der Union (CDU und/oder CSU) und der FDP als Koalitionspartner. Diese Art der Zusammenarbeit von Parteien wird auch als konservativ-liberale, christlich-liberale, Mitte-rechts- oder bürgerliche Koalition bezeichnet. Der Begriff "Schwarz-gelbe Koalition" war vor 1972 unbekannt, da sich die FDP erst im Rahmen des Landtagswahlkampfes in Baden-Württemberg 1972 die Farbkombination Gelb/Blau zulegte.[1][2]

Koalitionen auf Bundesebene[Bearbeiten]

Schwarz-gelbe Koalitionen auf Bundesebene gab es:

Von 1949 bis 1956 war die FDP ebenfalls an Bundesregierungen unter Konrad Adenauer beteiligt. Allerdings gehörten der Regierung außerdem die Deutsche Partei und von 1953 bis 1956 auch der BHE an, so dass es keine rein schwarz-gelben Regierungen waren.

Koalitionen auf Landesebene[Bearbeiten]

Regierungsparteien und Koalitionen (Stand: Januar 2014)
(Zahlen: Addition der Stimmen im Bundesrat)

Derzeit regiert lediglich noch eine Schwarz-gelbe Koalition in einem Land: Sachsen. Nachdem die FDP bei der Landtagswahl in Sachsen 2014 aus dem Landtag ausgeschieden ist, kann auch diese Koalition nicht fortgeführt werden.

Baden-Württemberg[Bearbeiten]

Bayern[Bearbeiten]

Berlin[Bearbeiten]

Hessen[Bearbeiten]

Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten]

Niedersachsen[Bearbeiten]

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten]

Landesregierungen NRW

Rheinland-Pfalz[Bearbeiten]

Saarland[Bearbeiten]

Sachsen[Bearbeiten]

Sachsen-Anhalt[Bearbeiten]

Schleswig-Holstein[Bearbeiten]

Thüringen[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

Während des Fernsehduells zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier im Rahmen der Bundestagswahl 2009 fragte Maybrit Illner Merkel nach ihren Koalitionsplänen – wobei Illner die schwarz-gelbe Koalition als „Tigerenten-Koalition“ bezeichnete. Während viele Medien diese Wortschöpfung ablehnten[3], wird sie unter Kritikern der Koalition wegen ihres spöttischen Untertons gerne verwendet.[4][5][6][7][8]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Politische Farbenlehre (20 politik&kommunikation | Oktober 2006)
  2. Von Jamaika nach Albanien? Wie die Parteien zu ihren Farben kamen: Eine kleine politische Farbenlehre
  3. Kommentar von Markus Horeld auf ZEIT.de
  4. Die Tigerentenkoalition
  5. http://winter.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/bundestagswahl/2146674/merkel-siegt-blauem-auge.story
  6. Grüne: Schluss mit der Tigerenten-Koalition
  7. Abendzeitung: Farbenspiele an der Urne: Wählen für Strategen
  8. Berliner Morgenpost: Generation Tigerente – Schwarz-Gelb ist für Leistungsträger unattraktiv