Schwarzach am Main

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Schwarzach a.Main
Schwarzach am Main
Deutschlandkarte, Position des Marktes Schwarzach a.Main hervorgehoben
49.810.233333333333190–205Koordinaten: 49° 48′ N, 10° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Kitzingen
Höhe: 190–205 m ü. NN
Fläche: 21,11 km²
Einwohner: 3671 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 174 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 97358, 97359
Vorwahlen: 09324 09325 Ortsteil Düllstadt
Kfz-Kennzeichen: KT
Gemeindeschlüssel: 09 6 75 165
Marktgliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Marktverwaltung: Marktplatz 1
97359 Schwarzach a. Main
Webpräsenz:
Bürgermeister: Lothar Nagel (FCW)

Schwarzach am Main (amtlich: Schwarzach a.Main) ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und besteht aus den Ortsteilen Düllstadt, Gerlachshausen, Hörblach, Münsterschwarzach, Schwarzenau und Stadtschwarzach.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Das Kloster Münsterschwarzach wurde vor 788 als Nonnenkloster gegründet. Es war ein Eigenkloster des karolingischen Herrscherhauses. Schwarzach war im Jahr 1554 Schauplatz der Schlacht von Schwarzach, in der Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach vernichtend geschlagen wurde. Die vorher zum Hochstift Würzburg gehörende Stadt kam im Reichsdeputationshauptschluss 1803 zu Bayern. Zwischen 1971 und 1973 schlossen sich die linksmainischen Orte Stadtschwarzach, Münsterschwarzach, Gerlachshausen, Hörblach und Düllstadt sowie Schwarzenau im Zuge der Gebietsreform in Bayern freiwillig zum Markt Schwarzach a.Main zusammen.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung
In Silber ein breiter links gerichteter schwarzer Schrägbalken, belegt mit einer eingekerbten von Silber und Rot gevierten Fahne an goldener Lanze, beidseitig begleitet von je drei auf die Spitze gestellten roten Quadraten

Wappengeschichte
Die von Silber und Rot gevierte Fahne des Hochstifts Würzburg im Wappen des Marktes Schwarzach stammt aus dem Wappen des Ortsteils Stadtschwarzach der bereits 1230 urkundlich genannt wird und auch heute noch das Zentrum des Marktes ist. Der Ort erhielt früh die Stadtrechte, gab sie jedoch 1818 auf und wurde Markt. Seit dem 14. Jahrhundert ist die Siegelführung von Stadtschwarzach belegt. Im Schild des Siegels stehen zwei gekreuzte Krummstäbe, das Zeichen des Klosters Münsterschwarzach, das zu dieser Zeit die Ortsherrschaft besaß. Im 15. Jahrhundert ist der Schild im Siegel gespalten, vorne steht die Würzburger Hochstiftsfahne, hinten die gekreuzten Krummstäbe. Seit 1531 hat das Hochstift Würzburg die alleinige Ortsherrschaft. In Siegeln des 16. Jahrhundert ist der Schild mit einem breiten Querbalken belegt, der in vorhandenen Wappenbildern schwarz dargestellt ist. Im 17. Jahrhundert wird im Wappen nur die Hochstiftsfahne geführt. Die 6 roten Quadrate im heutigen Wappen symbolisieren die zu Schwarzach gehörenden Ortsteile. Der schwarze Querbalken steht redend für den Ortsnamen. Die Farben Silber und Rot sind die Farben Frankens.
Wappenverleihung durch die Regierung von Unterfranken am 22. August 1983.

[Bearbeiten] Verkehr

Schwarzach am Main liegt besonders verkehrsgünstig an der Autobahn A 3 und nahe dem Biebelrieder Kreuz sowie an der B 22 WürzburgBamberg und der Staatsstraße 2271 KitzingenSchweinfurt.

Der nächste Bahnhof ist Dettelbach, etwa sechs Kilometer entfernt.

Der nächste Bahnhof mit Schalterbetrieb ist Kitzingen, etwa elf Kilometer entfernt.

[Bearbeiten] Äbtissinnen des Klosters Schwarzach

  • Vor 814 bis 844/853: Theodrada (* vermutlich 785; † 844/853), Tochter von Karl dem Großen und seiner Frau Fastrada
  • 853–856: Hildegard (* 826; † 23. Dezember 856), Tochter Ludwigs des Deutschen
  • 853/856–877: Bertha († 26. März 877), Tochter Ludwig des Deutschen

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Schwarzach am Main – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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