Schwarzach am Main
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Kitzingen | |
| Höhe: | 190 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,11 km² | |
| Einwohner: |
3692 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 175 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97359 | |
| Vorwahlen: | 09324 09325 (Ortsteil Düllstadt) |
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| Kfz-Kennzeichen: | KT | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 75 165 | |
| Marktgliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Marktplatz 1 97359 Schwarzach a.Main |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Lothar Nagel (FCW) | |
| Lage des Marktes Schwarzach a.Main im Landkreis Kitzingen | ||
Schwarzach am Main (amtlich: Schwarzach a. Main) ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Schwarzach am Main hat sechs amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Düllstadt
- Gerlachshausen
- Hörblach
- Münsterschwarzach
- Schwarzenau
- Stadtschwarzach
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Volkach, Wiesentheid, Kleinlangheim, Großlangheim, Kitzingen, Dettelbach und Sommerach.
Geschichte [Bearbeiten]
Das Kloster Münsterschwarzach wurde vor 788 als Nonnen– und Eigenkloster des karolingischen Herrscherhauses gegründet. Schwarzach war im Jahr 1554 Schauplatz der Schlacht von Schwarzach, in der Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach vernichtend geschlagen wurde. Die vorher zum Hochstift Würzburg gehörende Stadt kam im Reichsdeputationshauptschluss 1803 zu Bayern.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. April 1971 schlossen sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Hörblach, Schwarzenau und Stadtschwarzach zur neuen Gemeinde Schwarzach am Main zusammen.[3] Am 1. Oktober 1973 kamen Düllstadt, Gerlachshausen und Münsterschwarzach hinzu.[4]
Politik [Bearbeiten]
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung
In Silber ein breiter links gerichteter schwarzer Schrägbalken, belegt mit einer eingekerbten von Silber und Rot gevierten Fahne an goldener Lanze, beidseitig begleitet von je drei auf die Spitze gestellten roten Quadraten
Wappengeschichte
Die von Silber und Rot gevierte Fahne des Hochstifts Würzburg im Wappen des Marktes Schwarzach stammt aus dem Wappen des Ortsteils Stadtschwarzach der bereits 1230 urkundlich genannt wird und auch heute noch das Zentrum des Marktes ist. Der Ort erhielt früh die Stadtrechte, gab sie jedoch 1818 auf und wurde Markt. Seit dem 14. Jahrhundert ist die Siegelführung von Stadtschwarzach belegt. Im Schild des Siegels stehen zwei gekreuzte Krummstäbe, das Zeichen des Klosters Münsterschwarzach, das zu dieser Zeit die Ortsherrschaft besaß. Im 15. Jahrhundert ist der Schild im Siegel gespalten, vorne steht die Würzburger Hochstiftsfahne, hinten die gekreuzten Krummstäbe. Seit 1531 hat das Hochstift Würzburg die alleinige Ortsherrschaft. In Siegeln des 16. Jahrhundert ist der Schild mit einem breiten Querbalken belegt, der in vorhandenen Wappenbildern schwarz dargestellt ist. Im 17. Jahrhundert wird im Wappen nur die Hochstiftsfahne geführt. Die 6 roten Quadrate im heutigen Wappen symbolisieren die zu Schwarzach gehörenden Ortsteile. Der schwarze Querbalken steht redend für den Ortsnamen. Die Farben Silber und Rot sind die Farben Frankens.
Wappenverleihung durch die Regierung von Unterfranken am 22. August 1983.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Schwarzach am Main liegt besonders verkehrsgünstig an der Autobahn A 3 und nahe dem Biebelrieder Kreuz sowie an der B 22 Würzburg–Bamberg und der Staatsstraße 2271 Kitzingen–Schweinfurt.
Der nächste Bahnhof ist Dettelbach, etwa sechs Kilometer entfernt.
Der nächste Bahnhof mit Schalterbetrieb ist Kitzingen, etwa elf Kilometer entfernt.
Äbtissinnen des Klosters Münsterschwarzach [Bearbeiten]
- Vor 814 bis 844/853: Theodrada (* vermutlich 785; † 844/853), Tochter von Karl dem Großen und seiner Frau Fastrada
- 853–856: Hildegard (* 826; † 23. Dezember 856), Tochter Ludwigs des Deutschen
- 853/856–877: Bertha († 26. März 877), Tochter Ludwigs des Deutschen
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/173551&attr=OBJ&val=1670
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 498.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 747.
Weblinks [Bearbeiten]
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