Schwarze Kunst

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Er wird auch als Synonym für Zauberei verwendet, siehe dazu Magie.
Druckerwerkstatt zur Zeit Gutenbergs (Bronzerelief am Gutenbergdenkmal, Mainz)

Als Schwarze Kunst wird eine handwerkliche oder künstlerische Tätigkeit bezeichnet, bei der mit Druckfarbe Vervielfältigungen auf Papier hergestellt werden. Im handwerklichen Bereich ist der Begriff direkt oder indirekt mit der Entwicklung der beweglichen Lettern und des Buchdrucks verbunden, wobei sich „schwarz“ auf die schwarze Druckfarbe bei Büchern und Zeitungen bezieht. Im künstlerischen Bereich umfasst der Begriff die Bereiche der Druckgrafik wie Kupferstich, Radierung und Lithografie sowie die Typografie und Buchkunst.

Insbesondere auf die Tätigkeiten des Druckers und des Schriftsetzers findet diese Bezeichnung Anwendung. Nach dem Gautschen dürfen sich Angehörige dieser Berufe „Jünger der Schwarzen Kunst“, „Schwarzkünstler“ oder „Jünger Gutenbergs“ nennen.

In ähnlichem Zusammenhang existiert der Begriff „Weiße Kunst“, der sich auf die Fertigkeiten bei der Papierherstellung bezieht.

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