Schwarzer Kocher
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| Schwarzer Kocher | |
|---|---|
| Lage | Baden-Württemberg, Deutschland |
| Quelle | in Oberkochen |
| Quellhöhe | 499,2 m ü. NN |
| Flusssystem | Kocher → Neckar → Rhein |
Der Schwarze Kocher ist ein Quellfluss des Kocher.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geologie
Die Kocherquelle liegt 499,2 m ü.NN und besteht aus mehreren Quellenaustritten, die sich immer weiter in den Berg einschneiden. Mit einer mittleren Schüttung von 680 l/s, entspringt der „Schwarze Kocher“ aus dem Hangschutt und den Bankkalken des Weißjura Beta (Malm). Jahreszeitlich- und wetterbedingt schwankt die Schüttung zwischen 50 l/s und 4000 l/s und stellt damit die größte Karstquelle in Oberkochen dar.
Die wirkenden Erosionskräfte des Wassers sind an der Ursprungshalde gut erkennbar. Das Einzugsgebiet ist fast zu 100 % bewaldet und kaum besiedelt. Das Wasser ist daher sehr sauber, gelegentliche Trübungen bei höherem Wasser stammen aus den unterirdischen Karstquellen.
[Bearbeiten] Weitere Quellen bei Oberkochen
- Roter Kocher (Ölweiher)
- Katzenbach
- Gutenbach
- Weißer Kocher (Unterkochen)
[Bearbeiten] Geschichte
Nahe dem Kocherursprung stand von 1559 bis 1634 eine mit Holzkohle befeuerte Eisenschmelze. Das Holz dafür kam aus den Wäldern der Ostalb. Ein Wasserrad trieb Gebläsebalge und Schmiedehämmer an. Im Jahre 1830 wurde der Betrieb eingestellt. Glasartige Schlackenreste aus der Produktion sind heute noch in und neben dem Fluss zu finden.
[Bearbeiten] Umwelt und Naturschutz
Der Kocherursprung ist ein geschütztes Naturdenkmal. Im Feuchtbiotop leben zahlreiche geschützte Pflanzen und Tierarten.
[Bearbeiten] Weblinks
- www.aalen.de – Touristische Informationen
- www.brenzbahn.de – Kocher Geologie
- www.kochertal.net – Lebensader des Ostalbkreises

