Světec

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Světec
Wappen von ????
Světec (Tschechien)
DEC
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Teplice
Fläche: 1234 ha
Geographische Lage: 50° 34′ N, 13° 49′ O50.57027777777813.815555555556210Koordinaten: 50° 34′ 13″ N, 13° 48′ 56″ O
Höhe: 210 m n.m.
Einwohner: 965 (28. August 2006)
Postleitzahl: 417 53
Verkehr
Bahnanschluss: Trmice–Bílina
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 4
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Soňa Prachfeldová
Adresse: Zámek 1
417 53 Světec
Website: www.volny.cz/svazeksvornost/svetec.htm

Světec (deutsch: Schwaz) ist eine tschechische Gemeinde im Okres Teplice in Nordböhmen, mit 4 Ortsteilen. Auf einer Fläche von 1.234 Hektar leben 930 Einwohner. Die Gemeinde gehört zur Mikroregion Svornost („Eintracht“).

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1209, als die Gemeinde noch Swetiz, später Sowez, Swietecz und Swietetz. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Schicksal des Klosters St. Augustin verbunden. Gegründet wurde es von dem Frauenorden der Ritter mit dem Roten Kreuz - Hüter des Gottesgrabes. Im Jahre 1419 wurde es von den Hussiten überfallen und 1421 vollends zerstört. Die Nonnen flüchteten in die Wälder nahe Graupen. Die letzte überlebende Nonne versteckte das Heiligtum des zerstörten Klosters in einen Baum. Die Auffindung dieses Heiligtums ist eng mit der Gründungslegende von Mariaschein bei Graupen verbunden.

Bis in das 18. Jahrhundert war Světec ein rein bäuerliches Dorf, bis dort Braunkohlevorkommen entdeckt wurden. Die Erzbischöfe gründeten die Bergwerke Florentini und Patria I–III. Die kirchlichen Ländereien wurden 1918 von der Tschechoslowakei konfisziert. Als Teil des Sudetenlands kam der Ort 1938 zum Großdeutschen Reich und war seit 1943 als Straflager bekannt.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde Světec besteht aus den Ortsteilen Chotějovice (Kuttowitz), Štrbice (Stürbitz), Světec (Schwaz) und Úpoř (Auporsch).

Die früheren Ortsteile Chotovenka (Kuttowenka), Krupá (Kruppei), Lyskovice (Liskowitz) und Pohradice (Poratsch) fielen dem Braunkohlen-Tagebau zum Opfer.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

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