Schwedenschanze (Höhbeck)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Die Schwedenschanze ist eine ehemalige slawische Wallanlage auf dem Höhbeck im Landkreis Lüchow-Dannenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geestinsel Höhbeck ist mit ihrer Höhe von knapp 80 m eine herausragende Kuppe in der Landschaft. Einer der anziehendsten und sagenumwobensten Plätze ist die Schwedenschanze, deren alte Namen "Hexenberg" und "Sonnenberg" schon für eine vorchristliche Nutzung dieses Ortes sprechen.

Die Schwedenschanze ist halbkreisförmig von einer slawischen Wallanlage des 8. bis 9. Jahrhunderts umschlossen. Der Wall hat eine Basisbreite von knapp 13 m und weist noch eine Höhe von 3,1 m auf. Ein Graben ist dieser Befestigung vorgelagert. An der dem Strom zugewandten Seite boten die Steilabhänge zur Elbe ausreichend Schutz. Diese Befestigung war wahrscheinlich ein slawischer Brückenkopf zur Sicherung eines Elbübergangs. Etwa 1 km westlich der Schwedenschanze liegt die Vietzer Schanze. Hierbei handelt es sich um das Kastell von Karl der Große, welches als „castellum hohbuoki“ in den Fränkischen Annalen in den Jahren 810 und 811 namentlich erwähnt wird.

Tourismus[Bearbeiten]

Heute befindet sich ein beliebtes Ausflugsziel, die gleichnamige Gaststätte inmitten des Walls. Von einem in der Nähe befindlichen 22 Meter hohen Aussichtsturm aus Douglasien- und Lärchenholz, der 2008 als Nachfolger für einen 18 Meter hohen hölzernen Aussichtsturm errichtet wurde, kann man weit über die Elbe schauen. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein 344 Meter hoher Funkturm (Sender Höhbeck), der Ende der 1970er Jahre erstmals eine störungsfreie Nachrichtenverbindung zwischen West-Berlin und Westdeutschland ermöglichte. Heute dient er auch als meteorologische Messstation. Die Schwedenschanze bildet zudem einen Knotenpunkt an dem sich der Elberadweg, Radrouten von Naturschutzverbänden, Themenradeln, ausgeschilderte Wanderwege, naturkundliche Führungen und mehrere Reitwegesystem treffen.

Links[Bearbeiten]

53.07323811.437052Koordinaten: 53° 4′ 24″ N, 11° 26′ 13″ O