Schwedische Fußballnationalmannschaft/Weltmeisterschaften

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Der Artikel beinhaltet eine ausführliche Darstellung der schwedischen Fußballnationalmannschaft bei Fußball-Weltmeisterschaften. Die schwedische Nationalmannschaft nahm erstmals bei der zweiten Weltmeisterschaft, deren Endrunde 1934 in Italien ausgetragen wurde, und insgesamt elfmal an Weltmeisterschaften teil.

Übersicht[Bearbeiten]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien Viertelfinale Deutschland 8. Nagy, JózsefJózsef Nagy (Kader)
1938 Frankreich Spiel um Platz 3 Brasilien Vierter Nagy, JózsefJózsef Nagy (Kader)
1950 Brasilien Finalrunde Brasilien, Uruguay, Spanien Dritter Raynor, GeorgeGeorge Raynor (Kader)
1954 Schweiz nicht qualifiziert - In der Qualifikation an Belgien gescheitert
1958 Schweden Finale Brasilien Vizeweltmeister Raynor, GeorgeGeorge Raynor Einzige Niederlage eines Ausrichters im Finale (Kader)
1962 Chile nicht qualifiziert - In der Qualifikation an der Schweiz gescheitert
1966 England nicht qualifiziert - In der Qualifikation an Deutschland gescheitert
1970 Mexiko Vorrunde Uruguay, Italien, Israel 9. Bergmark, OrvarOrvar Bergmark (Kader)
1974 Deutschland Zwischenrunde Polen, Deutschland, Jugoslawien 5. Ericson, GeorgGeorg Ericson (Kader)
1978 Argentinien Vorrunde Brasilien, Spanien, Österreich 13. Ericson, GeorgGeorg Ericson (Kader)
1982 Spanien nicht qualifiziert - In der Qualifikation an Schottland und Nordirland gescheitert
1986 Mexiko nicht qualifiziert - In der Qualifikation an Deutschland und Portugal gescheitert
1990 Italien Vorrunde Brasilien, Costa Rica, Schottland 21. Nordin, OlleOlle Nordin (Kader)
1994 USA Spiel um Platz 3 Bulgarien Dritter Svensson, TommyTommy Svensson (Kader)
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an Schottland und Österreich gescheitert
2002 Südkorea/Japan Achtelfinale Senegal 13. Lagerbäck, LarsLars Lagerbäck/Tommy Söderberg Aus in der Verlängerung durch Golden Goal
(Kader)
2006 Deutschland Achtelfinale Deutschland 14. Lagerbäck, LarsLars Lagerbäck (Kader)
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation an Dänemark und Portugal gescheitert
2014 Brasilien nicht qualifiziert In den Playoff-Spielen der Qualifikation an Portugal gescheitert.

Statistik (Angaben inkl. 2014: 20 Weltmeisterschaften; Prozentangaben sind gerundet)

  • Sportliche Qualifikation: 10× (50 % bzw. bei 56 % der Versuche)
  • Teilnahme ohne Qualifikation (als Gastgeber): 1× (5 %; 1958)
  • Teilnahmeverzicht: 1× (5 %; 1930)
  • Nicht qualifiziert: 8× (40 %; 1954, 1962, 1966, 1982, 1986, 1998, 2010 und 2014)
  • Vorrunde: 3× (15 %; 1970, 1978, 1990)
  • Achtelfinale: 2× (10 %; 2002, 2006)
  • Viertelfinale und 2. Finalrunde: 2× (10 %; 1934, 1974)
  • Vierter: 1× (5 %; 1938)
  • Dritter: 2x (10 %; 1950, 1994)
  • Vizeweltmeister: 1× (5 %; 1958)

1930 in Uruguay[Bearbeiten]

Wie die meisten europäischen Mannschaften nahm auch die schwedische nicht an der ersten WM teil.

1934 in Italien[Bearbeiten]

Für die erste WM in Europa mussten sich die Schweden durch zwei Spiele gegen den Litauen und Estland qualifizieren, die weiteren Spiele fanden nicht statt und wurden mit 2:0 für Schweden gewertet. In Italien traf Schweden im Achtelfinale auf Vizeweltmeister Argentinien und gewann mit 3:2. Im Viertelfinale wurde gegen Deutschland mit 1:2 verloren.

1938 in Frankreich[Bearbeiten]

Für die erste WM in Frankreich konnte sich Schweden zusammen mit Deutschland gegen erneut Estland und Finnland qualifizieren. Dabei hatten Deutschland, Finnland und Schweden je zwei Heimspiele und ein Auswärtsspiel, während Estland dreimal auswärts antreten musste. Gegen Estland und Finnland wurde daheim gewonnen und in Deutschland verloren, die Niederlage konnte aber verschmerz werden. Im Achtelfinale wäre Schweden auf Österreich getroffen, das aber nach dem Anschluss an das Deutsche Reich keine eigene Mannschaft mehr stellte. So kam Schweden kampflos ins Viertelfinale und traf dort auf Kuba, das überraschend Rumänien in zwei Spielen ausgeschaltet hatte. Das 8:0 gegen die Kubaner ist bis heute der höchste schwedische WM-Sieg und wurde erst 16 Jahre später von Ungarn beim 9:0 über Südkorea überboten. Im Halbfinale waren dann die Ungarn zu stark und Schweden unterlag mit 1:5. Auch das Spiel um Platz 3 gegen Brasilien wurde verloren und nach dem 2:4 kehrte Schweden als WM-Vierter heim.

1950 in Brasilien[Bearbeiten]

Die Mannschaft bei der WM 1950

Für die Qualifikation zur zweiten WM in Südamerika sollte Schweden gegen Finnland und Irland antreten. Gegen Irland wurde zweimal mit 3:1 gewonnen und Finnland im ersten Spiel mit 8:1 besiegt. Da Finnland zum letzten Spiel gegen Schweden nicht mehr antrat wurden alle Spiele der Finnen aus der Wertung genommen. Als Sieger gegen Irland reiste Schweden nach Brasilien und traf dort auf Titelverteidiger Italien sowie Paraguay. Nach einem 3:2 gegen Italien, das durch den Flugzeugabsturz von Superga geschwächt war und dem 2:2 gegen die Südamerikaner erreichte Schweden die nur bei dieser WM durchgeführte Finalrunde der besten vier Mannschaften. Dort verlor Schweden gleich das erste Spiel gegen Südamerikameister und Gastgeber Brasilien mit 1:7 und auch gegen Uruguay wurde mit 2:3 verloren. Das letzte Spiel gegen Spanien, das quasi ein Spiel um Platz 3 war wurde mit 3:1 gewonnen, so dass Schweden die WM als Dritter beendete.

1954 in der Schweiz[Bearbeiten]

Für die Fußball-Weltmeisterschaft 1954 konnte Schweden sich erstmals nicht qualifizieren. In der Gruppe mit Belgien und erneut Finnland konnte nur das Heimspiel gegen Finnland gewonnen werden. Das Rückspiel endete remis und beide Spiele gegen Belgien wurden verloren.

1958 in Schweden[Bearbeiten]

Liedholm erzielt das 2:0 im Eröffnungsspiel gegen Mexiko
Die schwedische Mannschaft nach dem Halbfinale gegen Deutschland

Für die Fußball-Weltmeisterschaft 1958 musste sich Schweden nicht qualifizieren, da man als Gastgeber automatisch qualifiziert war. In der Vorrunde waren Mexiko (3:0), Vizeweltmeister Ungarn (2:1) und WM-Neuling Wales (0:0) die Gegner. Im Viertelfinale profitierte Schweden dann vom Modus, denn die Mannschaft des WM-Neulings Sowjetunion, gegen die Schweden 1954 und 1955 in Freundschaftsspielen mit 0:7 und 0:6 verloren hatte, musste ein zusätzliches Entscheidungsspiel gegen England bestreiten um das Viertelfinale zu erreichen und Schweden gewann mit 2:0. Im Halbfinale war dann Titelverteidiger Deutschland der Gegner und wurde mit 3:1 besiegt, so dass erstmals das Finale erreicht wurde. In diesem war Brasilien zu stark und zum bis heute einzigen Mal verlor der Gastgeber ein WM-Finale. Das 5:2 ist zudem das höchste Finalergebnis. Der zweite Platz ist aber bis dato die beste Platzierung der schwedischen Mannschaft. Geführt wurde die Mannschaft von fünf in Italien tätigen Spielern, von denen Nils Liedholm ebenso wie der noch in Schweden spielende Gunnar Gren schon beim Olympiasieg 1948 in der Mannschaft standen. Mit George Raynor hatte erstmals ein ausländischer Trainer eine Mannschaft ins Finale geführt, was 4 Jahre bzw. 20 Jahre später nochmals den Österreichern Rudolf Vytlačil und Ernst Happel mit der tschechoslowakischen bzw. niederländischen Mannschaft gelang.

1962 in Chile[Bearbeiten]

Zur Qualifikation für die dritte WM in Südamerika wurde die schwedische Mannschaft in eine Gruppe mit der Schweiz und Belgien gelost. Schweden und die Schweiz gewannen beide Spiele gegen Belgien und die Heimspiele gegeneinander, so dass beide am Ende 6:2 Punkte hatten. Da das bessere Torverhältnis der Schweden nicht berücksichtigt wurde, gab es ein Entscheidungsspiel in West-Berlin, das die Schweiz mit 2:1 gewann.

1966 in England[Bearbeiten]

Auch vier Jahre später misslang die Qualifikation. Diesmal war Deutschland zu stark. Zwar wurde beim Auswärtsspiel in West-Berlin ein 1:1 erreicht und beide Spiele gegen den anderen Gruppengegner Zypern konnten gewonnen werden, da aber das Heimspiel gegen Deutschland mit dem erstmals eingesetzten Franz Beckenbauer verloren wurde, reisten die Deutschen nach England und Lennart Nyman wurde von Orvar Bergmark als Nationaltrainer abgelöst.

1970 in Mexiko[Bearbeiten]

Nach zwei verpassten Qualifikationen konnten sich die Schweden wieder qualifizieren. In einer Gruppe mit Frankreich und Norwegen wurde der Nachbar zweimal besiegt und Frankreich einmal. Die Niederlage in Frankreich konnte verschmerzt werden, da die Franzosen ihr erstes Heimspiel gegen Norwegen verloren hatten. Bei der Endrunde in Mexiko traf Schweden im Auftaktspiel auf Europameister Italien und verlor mit 0:1. Mit diesem einen Tor wurde Italien Gruppensieger. Da Schweden zwar zum Abschluss ebenfalls mit 1:0 gegen Südamerikameister Uruguay gewann, aber gegen WM-Neuling Israel nur ein 1:1 erzielte, wurde nur der dritte Tabellenplatz erreicht und erstmals die Vorrunde nicht überstanden. Nationaltrainer Orvar Bergmark gab daraufhin sein Amt auf.

1974 in der Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten]

Szene aus dem ersten Gruppenspiel gegen Bulgarien

Für die erste WM in Deutschland konnte sich Schweden Qualifikation in einer Gruppe mit Österreich, Ungarn und Malta qualifizieren, benötigte diesmal aber ein Entscheidungsspiel gegen Österreich, nachdem beide Spiele gegen Ungarn remis endeten und gegen Österreich je ein Spiel gewonnen und verloren wurde und auch Ungarn und Österreich sich zweimal remis trennten, hatten alle drei Mannschaften 8:4 Punkte, aber Schweden und Österreich die gleiche Tordifferenz von +7, während Ungarn eine Tordifferenz von nur +5 hatte. Das Entscheidungsspiel in Gelsenkirchen konnte Schweden mit 2:1 gewinnen.

Für die 1. Finalrunde der WM wurde Schweden in eine Gruppe mit den Niederlanden, Bulgarien und Uruguay gelost. Nach torlosen Remis gegen die beiden europäischen Mannschaften reichte ein 3:0 gegen Ex-Weltmeister Uruguay um als Gruppenzweiter in die zweite Finalrunde einzuziehen. Hier wurde im ersten Spiel gegen die Überraschungsmannschaft aus Polen mit 0:1 verloren. In einem Regenspiel in Düsseldorf wurde anschließend gegen den Gastgeber mit 2:4 verloren. Das abschließende 2:1 gegen Jugoslawien hatte dann nur statistischen Wert.

1978 in Argentinien[Bearbeiten]

Spielszene des Gruppenspiels gegen Österreich auf einer paraguayischen Briefmarke

Für die vierte WM in Südamerika musste sich Schweden in einer Gruppe mit Norwegen und der Schweiz auseinandersetzen. Nachdem die ersten drei Spiele verloren wurden, war die Qualifikation nach der abschließenden Niederlage in Norwegen noch einmal gefährdet. Da aber Norwegen das letzte Spiel in der Schweiz verlor, für die dies der einzige Punktgewinn war, hatte sich Schweden qualifiziert. In Argentinien waren Brasilien (1:1), Österreich (0:1) und Spanien (0:1) die Gegner und mit dem vierten Platz wurde der Einzug in die zweite Finalrunde verpasst und für 12 Jahre die WM-Bühne verlassen.

1982 in Spanien[Bearbeiten]

Auch wenn es durch die Aufstockung des Teilnehmerfeldes auf 24 Mannschaften theoretisch leichter war sich für die Endrunde zu qualifizieren, misslang dies den Schweden. In einer sehr ausgeglichenen Gruppe mit Schottland, Nordirland, Portugal und Israel wurde nur der dritte Platz belegt. Für Schweden begann die Qualifikation mit zwei Remis gegen Israel, einer Heimniederlage gegen Schottland und einer Niederlage in Nordirland. Danach wurden dann zwar alle Spiele mit Ausnahme des Rückspiels in Schottland gewonnen, die beiden britischen Mannschaften hatten am Ende aber mehr Punkte und fuhren zur WM nach Spanien.

1986 in Mexiko[Bearbeiten]

Erneut scheiterte Schweden in der Qualifikation. Diesmal waren Deutschland und Portugal stärker und lediglich die Tschechoslowakei und Malta konnten auf die hinteren Plätze verwiesen werden. Zwar konnte die Heimniederlage gegen Portugal im Rückspiel wett gemacht werden, in Deutschland und der Tschechoslowakei wurde aber verloren und daheim gegen Deutschland nur remis gespielt. So fehlte am Ende ein Punkt um statt Portugal Gruppenzweiter zu werden, das der bereits qualifizierten deutschen Mannschaft die erste Niederlage in einem WM-Qualifikationsspiel beibrachte.

1990 in Italien[Bearbeiten]

Für die zweite WM in Italien konnte sich Schweden zusammen mit England gegen das zweimal 0:0 gespielt wurde qualifizieren und dabei Polen sowie Albanien ausschalten. In Italien traf Schweden im Auftaktspiel wieder einmal auf Südamerikameister Brasilien und verlor mit 1:2. Mit dem gleichen Ergebnis wurde gegen Schottland und WM-Neuling Costa Rica verloren, so dass Schweden erstmals ohne Punktgewinn ausschied. Nationaltrainer Olle Nordin gab daraufhin sein Amt auf.

1994 in den Vereinigten Staaten[Bearbeiten]

Für die WM in den USA qualifizierten sich die Schweden unter Tommy Svensson in einer Sechsergruppe zusammen mit Bulgarien vor Frankreich, Österreich, Finnland und Israel. In den USA trafen die Schweden zunächst auf Kamerun (2:2), dann WM-Neuling Russland (3:1) und zum Abschluss wieder auf Dauer-WM-Gegner Brasilien (1:1). Im Achtelfinale wurde WM-Neuling Saudi-Arabien mit 3:1 besiegt und im Viertelfinale musste, nachdem das Spiel gegen Rumänuen nach 120 Minuten 2:2 stand, das Elfmeterschießen bemüht werden. Dabei setzte sich Schweden mit 5:4 durch und traf im Halbfinale erneut auf Brasilien, wo mit 0:1 verloren wurde. Im kleinen Finale wurde dann die Überraschungsmannschaft aus Bulgarien mit 4:0 und der bis heute höchsten Tordifferenz im Spiel um Platz 3 besiegt.

1998 in Frankreich[Bearbeiten]

Für die zweite WM in Frankreich konnten sich die Schweden nicht qualifizieren und mussten Österreich und Schottland den Vortritt lassen. Lediglich Lettland, Estland und Weißrussland waren schwächer. Entscheidend war dabei, dass beide Spiele gegen Österreich mit 0:1 verloren wurden.

2002 in Japan und Südkorea[Bearbeiten]

Vier Jahre später gelang dagegen die Qualifikation für die erste WM in Asien. Zusammen mit der Türkei, die sich in den Playoffs gegen Österreich durchsetzte, wurden die Slowakei, Mazedonien, Moldawien und Aserbaidschan ausgeschaltet und nur drei Gegentore in 10 Spielen zugelassen. Bei der Auslosung der Endrundengruppen wurden die Schweden in eine sogenannte „Todesgruppe“ mit England, Argentinien und Nigeria gelost. Nach einem 1:1 im Auftaktspiel gegen England gelang ein 2:1 gegen Nigeria und mit dem abschließenden 1:1 gegen Argentinien, wodurch diese ausschieden, wurden die Schweden sogar Gruppensieger. Im Achtelfinale war dann WM-Neuling Senegal der Gegner, der in seiner Gruppe überraschend Titelverteidiger Frankreich ausgeschaltet hatte. Nachdem es nach 90 Minuten 1:1 stand gewannen die Senegalesen durch ein Golden Goal und Schweden schied zum ersten Mal im Achtelfinale aus.

2006 in Deutschland[Bearbeiten]

Die schwedische Mannschaft vor dem Spiel gegen Trinidad & Tobago
Fans aus Schweden und Trinidad & Tobago

Für die zweite WM in Deutschland konnten sich die Schweden als einer der beiden besten Gruppenzweiten qualifizieren. In der Gruppe wurde punktgleich mit Kroatien trotz der besseren Tordifferenz der zweite Platz belegt, da beide Spiele gegen Kroatien verloren wurden. Alle anderen Spiele gegen Bulgarien, Ungarn, Island und Malta wurden aber gewonnen.

In Deutschland begann die WM unglücklich. Beim Aufwärmen zum Auftaktspiel gegen WM-Neuling Trinidad & Tobago verletzte sich Stammtorhüter Andreas Isaksson und musste durch Ersatztorhüter Rami Shaaban ersetzt werden. Dieser kassierte zwar kein Tor aber seinen Mitspielern gelang gegen den Ersatztorhüter des Gegners - auch dessen Stammtorhüter hatte sich beim Aufwärmen verletzt - auch kein Tor. Im zweiten Spiel - Isaksson war wieder einsatzfähig - wurde Paraguay vor 72.000 Zuschauern - darunter ca. 50.000 Schweden - mit 1:0 besiegt, so dass im abschließenden Spiel gegen die vom Schweden Sven-Göran Eriksson trainierten Engländer ein 2:2 reichte um als Gruppenzweiter ins Achtelfinale zu ziehen. Dort war Gastgeber Deutschland der Gegner und eine von Beginn an entfesselt aufspielende deutsche Mannschaft ging schnell durch zwei Tore von Lukas Podolski mit 2:0 in Führung. Mitte der ersten Halbzeit wurde dann auch noch Teddy Lučić mit Gelb-Roter Karte in die Kabine geschickt, so dass Schweden 55 Minuten mit 10 Spielern spielen musste. Nachdem Henrik Larsson zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Elfmeter vergeben hatte schwanden die letzten Hoffnungen, zumal die deutsche Mannschaft weiter Druck machte und nur Torwart Andreas Isaksson eine höhere Niederlage verhindern konnte. Mit dieser Niederlage verabschiedete sich Schweden für mindestens 12 Jahre von der WM-Bühne.

2010 in Südafrika[Bearbeiten]

Für die erste WM in Afrika konnte sich Schweden nicht qualifizieren. In einer Gruppe mit Dänemark, Portugal, Ungarn und Albanien und Malta wurde nur der dritte Platz belegt. Verspielt wurde die Qualifikation quasi schon im ersten Spiel durch ein 0:0 in Albanien. Zwei weitere torlose Spiele gegen Portugal folgten und beide Spiele gegen Dänemark wurden mit 0:1 verloren. Zwar nahmen sich die anderen Mannschaften auch noch gegenseitig Punkte ab, die Siege gegen Ungarn, Malta und Albanien reichten dann aber nicht mal für den Relegationsplatz. Nach der verpassten Qualifikation trat Lars Lagerbäck als Nationaltrainer zurück, Nachfolger wurde Erik Hamrén.

2014 in Brasilien[Bearbeiten]

Auch für die zweite WM in Brasilien konnte sich Schweden nicht qualifizieren. Zwar wurde in der Qualifikation der zweite Platz hinter dem späteren Weltmeister Deutschland belegt, gesichert durch ein 2:1 gegen Österreich und gegen Deutschland in zwei Spielen sieben Tore erzielt - einmal sogar vier Tore nach 0:4-Rückstand, aber keins davon gewonnen. Irland, Kasachstan und die Färöer hatten mit der Entscheidung wenig zu tun. In der Relegation schaltete der Portugiese Cristiano Ronaldo die Schweden dann quasi im Alleingang aus indem er in beiden Spielen vier Tore erzielte, während dem schwedischen Kapitän Zlatan Ibrahimović nur zwei Tore gelangen.

Rangliste der schwedischen WM-Spieler mit den meisten Einsätzen[Bearbeiten]

01. Henrik Larsson: 13 Einsätze bei 3 Turnieren
02. Bo Larsson, Kalle Svensson: 11 Einsätze bei 2 bzw. 3 (Larsson) Turnieren
04. Tomas Brolin, Ronnie Hellström, Klas Ingesson, Roland Nilsson, Björn Nordqvist, Thomas Ravelli: 10 Einsätze bei 2 bzw. 3 (Hellström, Nordqvist) Turnieren

Rangliste der schwedischen WM-Spieler mit den meisten Toren[Bearbeiten]

01. Kennet Andersson und Henrik Larsson - je 5 Tore
03. Tomas Brolin, Martin Dahlin, Ralf Edström, Kurt Hamrin und Agne Simonsson - je 4 Tore

Bei Weltmeisterschaften gesperrte Spieler[Bearbeiten]

  • 1994: Martin Dahlin erhielt im zweiten Gruppenspiel gegen Russland die zweite gelbe Karte und war für das letzte Gruppenspiel gegen Brasilien gesperrt. Stefan Schwarz erhielt im Viertelfinale gegen Rumänien die Gelb-Rote Karte und war für das Halbfinale gesperrt. Jonas Thern erhielt in diesem die Rote Karte und war für das Spiel um Platz 3 gesperrt.
  • 2006: Teddy Lučić erhielt im Achtelfinale gegen Deutschland zunächst die zweite gelbe Karte und dann die Gelb-Rote Karte. Da Schweden ausschied hatte sie wie die zweite gelbe Karte für Marcus Allbäck keinen weiteren Effekt.

Anteil der im Ausland spielenden Spieler im WM-Kader[Bearbeiten]

Schweden setzte bei der Heim-WM 1958 erstmals Legionäre ein, was insbesondere in den deutschen Medien vor und nach dem Halbfinalspiel gegen Deutschland kritisiert wurde. In der 1990er Jahren stieg die Zahl der Legionäre stark an, sodass diese bei den letzten Teilnahmen die Mehrheit im Kader stellten und aus einer Vielzahl von Ländern kamen.

Jahr (Spiele) Anzahl (Länder) Spieler (Einsätze)
1934 bis 1950 0
1958 5 (Italien) Bengt Gustavsson (6), Kurt Hamrin (5), Nils Liedholm (5), Arne Selmosson (1), Lennart Skoglund (6)
1970 (3) 3 (1 in Belgien, 1 in den Niederlanden, 1 in der Schweiz)) Kurt Axelsson (3); Ove Kindvall (3); Ove Grahn (2)
1974 (6) 7 (4 in Deutschland, 2 in den Niederlanden, 1 in der Schweiz) Ronnie Hellström (6), Benno Magnusson (4), Roland Sandberg (6), Conny Torstensson (5); Ralf Edström (6), Björn Nordqvist (5); Ove Grahn (6)
1978 (3) 6 (4 in Deutschland, 1 in Frankreich, 1 in der Schweiz) Hans Borg (3), Ronnie Hellström (3), Lennart Larsson (3), Benny Wendt (3); Anders Linderoth (3); Conny Torstensson (1)
1990 (3) 11 (2 in England, 1 in Frankreich, 2 in Italien, 2 in den Niederlanden, 2 in Portugal, 2 in der Schweiz) Glenn Hysén (2), Roland Nilsson (3); Johnny Ekström (2); Anders Limpar (2), Glenn Strömberg (3); Peter Larsson (3), Stefan Pettersson (3); Mats Magnusson (1), Jonas Thern (2); Mats Gren (1), Roger Ljung (1)
1994 (7) 12 (2 in Deutschland, 2 in England, 1 in Frankreich, 2 in Italien, 2 in den Niederlanden, 1 in Portugal, 1 in der Schweiz, 1 in der Türkei) Patrik Andersson (7), Martin Dahlin (5); Anders Limpar (1), Roland Nilsson (7); Kennet Andersson (7); Tomas Brolin (7), Jonas Thern (5); Henrik Larsson (5), Stefan Schwarz (6); Klas Ingesson (7); Håkan Mild (5); Roger Ljung (6)
2002 (4) 20 (4 in Dänemark, 1 in Deutschland, 6 in England, 2 in Frankreich, 1 in Italien, 3 in den Niederlanden, 2 in Schottland, 1 in Spanien) Tomas Antonelius (0), Mattias Jonson (2), Magnus Kihlstedt (0), Magnus Svensson (4); Andreas Jakobsson (4); Niclas Alexandersson (4), Magnus Hedman (4), Tobias Linderoth (4), Fredrik Ljungberg (2), Olof Mellberg (4), Anders Svensson (4); Pontus Farnerud (0), Michael Svensson (0); Daniel Andersson (0); Marcus Allbäck (4), Erik Edman (0), Zlatan Ibrahimović (2); Henrik Larsson (4), Johan Mjällby (4); Patrik Andersson (0)
2006 (4) 17 (1 in Belgien, 4 in Dänemark, 1 in Deutschland, 2 in England, 3 in Frankreich, 1 in Griechenland, 1 in Italien, 2 in den Niederlanden, 1 in Norwegen, 1 in Spanien) Christian Wilhelmsson (4); Marcus Allbäck (4), John Alvbåge (0), Johan Elmander (2), Tobias Linderoth (4); Fredrik Stenman (0); Fredrik Ljungberg (4), Olof Mellberg (4); Erik Edman (0), Andreas Isaksson (3), Kim Källström (4); Mikael Nilsson (0); Zlatan Ibrahimović (3); Petter Hansson (1), Markus Rosenberg (0); Rami Shaaban (1); Henrik Larsson (4)

Spiele[Bearbeiten]

Schweden bestritt bisher 46 WM-Spiele. Davon wurden 16 gewonnen, 17 verloren und 13 endeten remis. Zweimal mussten Remis-Spiele verlängert werden, da ein Sieger ermittelt werden musste. Dabei wurde ein Spiel in der Verlängerung durch Golden Goal verloren und ein Spiel im Elfmeterschießen gewonnen.

Schweden nahm einmal als Gastgeber 1958 am Eröffnungsspiel teil. Schweden hatte bisher sechs Heimspiele und musste dreimal gegen den Gastgeber antreten: 1950 in der Finalrunde, 1974 in der 2. Finalrunde, 2006 im Achtelfinale.

Schweden verlor viermal (1950, 1958, 1974, 1994) gegen den späteren Weltmeister, zudem gelang 1994 in der Vorrunde ein 1:1 gegen den späteren Weltmeister.

Nur 1950 in der Vorrunde spielten die Schweden gegen den Titelverteidiger.

Die Schweden trafen zehnmal auf WM-Neulinge: 1934 (als man selber Neuling war)/Deutschland, 1938/Kuba, 1958/Wales und Sowjetunion, 1970/Israel, 1990/Costa Rica, 1994/Russland und Saudi-Arabien, 2002/Senegal, 2006/Trinidad und Tobago.

Häufigste letzte Gegner: Brasilien, Deutschland und Spanien - je zweimal

Alle WM-Spiele
Nr. Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkung
1 27.05.1934 3:2 ArgentinienArgentinien Argentinien * Bologna (ITA) Achtelfinale Erstes Länderspiel gegen Argentinien
Erstes Länderspiel gegen eine südamerikanische Mannschaft
2 31.05.1934 1:2 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich * Mailand (ITA) Viertelfinale
3 12.06.1938 8:0 KubaKuba Kuba * Antibes (FRA) Viertelfinale Erstes Länderspiel gegen Kuba
4 16.06.1938 1:5 Ungarn 1918Ungarn Ungarn * Paris (FRA) Halbfinale
5 19.06.1938 2:4 Brasilien 1889Brasilien Brasilien * Bordeaux Spiel um Platz 3 Erstes Länderspiel gegen Brasilien
6 25.06.1950 3:2 ItalienItalien Italien * Sao Paulo (BRA) Vorrunde
7 29.06.1950 2:2 Paraguay 1842Paraguay Paraguay * Curitiba (BRA) Vorrunde Erstes Länderspiel gegen Paraguay
8 09.07.1950 1:7 Brasilien 1889Brasilien Brasilien A Rio de Janeiro (BRA) Finalrunde Höchste Niederlage gegen Brasilien
9 13.07.1950 2:3 UruguayUruguay Uruguay * São Paulo (BRA) Finalrunde Erstes Länderspiel gegen Uruguay
10 16.07.1950 3:1 Spanien 1945Spanien Spanien * São Paulo (BRA) Finalrunde
11 08.06.1958 3:0 Mexiko 1934Mexiko Mexiko H Solna Vorrunde Erstes Länderspiel gegen Mexiko
Höchster Sieg gegen Mexiko
12 12.06.1958 2:1 Ungarn 1957Ungarn Ungarn H Solna Vorrunde
13 15.06.1958 0:0 Wales 1953Wales Wales H Solna Vorrunde Erstes Länderspiel gegen Wales
14 19.06.1958 2:0 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion H Solna Viertelfinale
15 24.06.1958 3:1 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland H Göteborg Halbfinale Schlacht von Göteborg
16 29.06.1958 2:5 Brasilien 1889Brasilien Brasilien H Solna Finale
17 03.06.1970 0:1 ItalienItalien Italien * Toluca (MEX) Vorrunde
18 07.06.1970 1:1 IsraelIsrael Israel * Toluca (MEX) Vorrunde
19 10.06.1970 1:0 UruguayUruguay Uruguay * Puebla (MEX) Vorrunde
20 15.06.1974 0:0 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien * Düsseldorf (GER) 1. Finalrunde
21 19.06.1974 0:0 NiederlandeNiederlande Niederlande * Dortmund (GER) 1. Finalrunde
22 23.06.1974 3:0 UruguayUruguay Uruguay * Düsseldorf (GER) 1. Finalrunde Höchster Sieg gegen Uruguay
23 26.06.1974 0:1 PolenPolen Polen * Stuttgart (GER) 2. Finalrunde
24 30.06.1974 2:4 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland A Düsseldorf (GER) 2. Finalrunde
25 03.07.1974 2:1 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien * Düsseldorf (GER) 2. Finalrunde
26 03.06.1978 1:1 Brasilien 1968Brasilien Brasilien * Mar del Plata (ARG) 1. Finalrunde
27 07.06.1978 0:1 OsterreichÖsterreich Österreich * Buenos Aires (ARG) 1. Finalrunde
28 11.06.1978 0:1 Spanien 1977Spanien Spanien * Buenos Aires (ARG) 1. Finalrunde
29 10.06.1990 1:2 Brasilien 1968Brasilien Brasilien * Turin (ITA) Vorrunde
30 16.06.1990 1:2 SchottlandSchottland Schottland * Genua (ITA) Vorrunde
31 20.06.1990 1:2 Costa RicaCosta Rica Costa Rica * Genua (ITA) Vorrunde Erstes Länderspiel gegen Costa Rica
32 19.06.1994 2:2 KamerunKamerun Kamerun * Los Angeles (USA) Vorrunde Erstes Länderspiel gegen Kamerun
33 24.06.1994 3:1 RusslandRussland Russland * Detroit (USA) Vorrunde
34 28.06.1994 1:1 BrasilienBrasilien Brasilien * Detroit (USA) Vorrunde
35 03.07.1994 3:1 Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien * Dallas (USA) Achtelfinale Höchster Sieg gegen Saudi-Arabien
36 10.07.1994 2:2 n.V. 5:4 i.E. RumänienRumänien Rumänien * San Francisco (USA) Viertelfinale
37 13.07.1994 0:1 BrasilienBrasilien Brasilien * Los Angeles (USA) Halbfinale
38 16.07.1994 4:0 BulgarienBulgarien Bulgarien * Los Angeles (USA) Spiel um Platz 3
39 02.06.2002 1:1 EnglandEngland England * Saitama (JPN) Vorrunde
40 07.06.2002 2:1 NigeriaNigeria Nigeria * Kōbe (JPN) Vorrunde
41 12.06.2002 1:1 ArgentinienArgentinien Argentinien * Miyagi (JPN) Vorrunde
42 16.06.2002 1:2 n.V. SenegalSenegal Senegal * Ōita (JPN) Achtelfinale Erstes Länderspiel gegen den Senegal
Niederlage durch Golden Goal
43 10.06.2006 0:0 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago * Dortmund (GER) Fußball-Weltmeisterschaft 2006
44 15.06.2006 1:0 Paraguay 1990Paraguay Paraguay * Berlin (GER) Fußball-Weltmeisterschaft 2006
45 20.06.2006 2:2 EnglandEngland England * Köln (GER) Fußball-Weltmeisterschaft 2006
46 24.06.2006 0:2 DeutschlandDeutschland Deutschland A München (GER) Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Achtelfinale

Höchste Siege und Niederlagen[Bearbeiten]

Die schwedische Mannschaft erzielte ihre höchsten Siege gegen folgende Länder bei WM-Turnieren:

  • ArgentinienArgentinien Argentinien: Achtelfinale 1934 3:2 (einziger Sieg gegen Argentinien)
  • KubaKuba Kuba: Viertelfinale 1938 8:0 (einziges Spiel gegen Kuba)
  • Mexiko 1934Mexiko Mexiko: Vorrunde 1958 3:0
  • Paraguay 1990Paraguay Paraguay: Vorrunde 2006 1:0 (einziger Sieg gegen Paraguay)
  • Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien: Achtelfinale 1994 3:1
  • Spanien 1945Spanien Spanien: Finalrunde 1950 3:1 (zudem ein 3:1 in einem Freundschaftsspiel und ein 2:0 in der EM-Qualifikation)
  • UruguayUruguay Uruguay: 1. Finalrunde 1974 3:0

Gegen folgende Länder kassierte die schwedische Mannschaft ihre höchsten Niederlagen bei WM-Turnieren:

  • BrasilienBrasilien Brasilien: Finalrunde 1950 1:7
  • Costa RicaCosta Rica Costa Rica: Vorrunde 1990 1:2 (einzige Niederlage gegen Costa Rica)
  • SenegalSenegal Senegal: Achtelfinale 2002 1:2 n. V. (einziges Spiel gegen den Senegal)
  • UruguayUruguay Uruguay: Finalrunde 1950 2:3 (einzige Niederlage gegen Uruguay)

Rekorde[Bearbeiten]

(Stand 8. Juli 2014)

Mannschaft[Bearbeiten]

  • Die meisten Turniertore bei einem Turnier: 1994 - 15 in 7 Spielen
  • Die häufigsten Paarungen in den Endrunden: Schweden – Brasilien (7 Spiele: 5 Siege für Brasilien, 2 Unentschieden) und Deutschland – Argentinien
  • Das torreichste Finale: Schweden – Brasilien 2:5 am 29. Juni 1958
  • Höchster Sieg in einem Viertelfinale: Schweden – Kuba 8:0 - 1938
  • Höchster Sieg in einem Spiel um Platz 3: Schweden – Bulgarien 4:0 - 1994
  • Erster Sieg gegen einen Titelverteidiger: 1950 Schweden - Italien 3:2
  • Erstes WM-Qualifikationsspiel: Schweden – Estland 6:2 am 11. Juni 1933

Spieler[Bearbeiten]

  • Der Schwede Erik Nilsson und der nSchweizer Alfred Bickel sind die einzigen Spieler, die vor (1938) und nach (1950) dem Zweiten Weltkrieg WM-Spiele bestritten.

Trainer[Bearbeiten]

  • Schweden erreichte als erste Mannschaft mit einem ausländischen Trainer das Finale: der Engländer George Raynor coachte Schweden 1958

Negativrekorde[Bearbeiten]

  • Die meisten Gegentore bei einem Turnier: 1950 - 15 in 5 Spielen
  • Höchste Niederlage in der Finalrunde der besten Vier (nur 1950): Schweden - Brasilien 1:7 - gleichzeitig höchste Niederlage gegen einen Gastgeber
  • Höchste Niederlage im Finale: 1958, Schweden - Brasilien 2 :5
  • Einziger Gastgeber, der ein Endspiel verloren hat
  • Einzige europäische Mannschaft, die in Europa ein Endspiel gegen eine südamerikanische Mannschaft verloren hat

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (PDF; 200 kB)