Schweich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Schweich
Schweich
Deutschlandkarte, Position der Stadt Schweich hervorgehoben
49.826.7522222222222130Koordinaten: 49° 49′ N, 6° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Schweich an der Roemischen Weinstrasse
Höhe: 130 m ü. NN
Fläche: 31,09 km²
Einwohner: 6589 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 212 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54338
Vorwahl: 06502
Kfz-Kennzeichen: TR
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 125
Adresse der Verbandsverwaltung: Brückenstraße 26
54338 Schweich
Stadtbürgermeister: Otmar Rößler (FWG)
Lage der Stadt Schweich in der Verbandsgemeinde Schweich an der Roemischen Weinstrasse
Karte
Schweich an der Mosel

Schweich (von kelt. Soiacum) ist eine Stadt an der Mittelmosel im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz im moselfränkischen Sprachraum. Schweich ist der Sitz der Verbandsgemeinde Schweich an der Roemischen Weinstrasse, die aus 18 Orten besteht. Ein Stadtteil von Schweich ist Issel.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Schweich liegt am Rande des Meulenwaldes. Fließgewässer im Stadtgebiet sind die Mosel mit ihren linken Nebenflüssen Quintbach, Merzbach, Föhrenbach und Landwehrgraben.

[Bearbeiten] Geschichte

Schweich wurde urkundlich erstmals im Jahre 721 als Sarainga erwähnt: die fränkische Edeldame Bertrada und ihr Sohn Charibert schenkten dem von ihnen neu gegründeten Kloster Prüm einen Hof an der Mosel.

Auf den Resten einer römischen Villa wurde der Niederprümer Hof errichtet, der dem Prümer Kloster als Verwaltungssitz diente. In dem restaurierten Gebäude von 1706 ist heute ein Kulturzentrum untergebracht. Am Wahrzeichen der Stadt, dem mittelalterlichen Fährturm am Hafen, war eine der wichtigsten Fährübergänge der Mosel der mittelalterlichen Straße Trier - Koblenz. Nördlich der Stadt liegt der Bahnhof von Schweich, der 1878 mit der Anbindung an die Bahnstrecke Trier - Wittlich errichtet wurde.

In kurtrierischer Zeit gehörte Schweich mit dem Sitz einer Schultheißerei zum Amt Pfalzel. Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Issel eingemeindet. Die Stadtrechte wurden verliehen am 30. Mai 1984.

[Bearbeiten] Politik

Stadtbürgermeister war bis Juni 2009 Vitus Blang. Bei der Wahl am 7. Juni 2009 erzielte Otmar Rößler (FWG) 38,8 Prozent der Stimmen, Johannes Heinz (CDU) 37,4 Prozent und Achim Schmitt (SPD) 23,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug 59,1 Prozent. [1] Die Stichwahl zwischen Rößler und Heinz am 21. Juni 2009 erbrachte folgendes Ergebnis: [2]

  • Otmar Rößler: 57,2% der Stimmen
  • Johannes Heinz: 42,8% der Stimmen
  • Wahlbeteiligung: 48,8%

[Bearbeiten] Stadtrat

  • CDU 42,6 % (-0,3) - 9 Sitze (-1)
  • SPD 33,0 % (-4,0) - 7 Sitze (-1)
  • WGR 24,4 % (+4,3) - 6 Sitze (+1)

[Bearbeiten] Partnerstädte

Partnergemeinden sind Marsannay-la-Côte (Frankreich), Portishead (Vereinigtes Königreich), Krokowa (Polen), Renesse (Niederlande) und Murialdo (Italien).

[Bearbeiten] Medien

Lokale Medien sind der Trierische Volksfreund, der Wochenspiegel und das Amtsblatt der Verbandsgemeinde Schweich an der Roemischen Weinstrasse.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Alter Fährturm beim Campingplatz und beim Bootshafen
  • Kirche St. Martin in Schweich, Spieleskreuz
  • Kapelle St. Georg in Issel
  • Stefan-Andres-Brunnen
  • Molitorsmühle am Föhrenbach
  • Niederprümer Hof
  • Die ehemalige Synagoge in der Stadtmitte wurde von 1987 bis 1989 restauriert und als Kultstätte eingerichtet. Hier finden regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
  • Alter Jüdischer Friedhof
  • Hisgenhaus (St. Maximiner Amtshaus)
  • Geibenhaus
  • Die Kapelle am Heilbrunnen steht am Ende einer langen Baumallee (Kreuzweg) in der Nähe des Wanderparkplatzes, der zum Meulenwald führt. Im späten Mittelalter entwickelte sich der Heiligen-Born zu einer Pilgerhochburg, nachdem das Wasser Kranke geheilt hatte.
  • Wassertretbecken und das Biotop In der Sauerwiese
  • Isseler Hof in Issel
  • Stadion "Am Winzerkeller"
  • Stadion am Pferdehang in Issel

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

  • Grundschule am Bodenländchen,
  • Stefan Andres-Hauptschule,
  • Stefan-Andres-Realschule,
  • Dietrich Bonhoeffer Gymnasium,
  • Förderschule Levana Schweich,
  • Förderschule Meulenwald,
  • Kindergarten St. Martin Schweich,
  • Kindergarten Angela Merici Schweich-Issel,
  • Kindergarten Kinderland Schweich,
  • Volkshochschule Schweich,
  • Katholische Erwachsenenbildung Schweich,
  • Feuerwehr-Einsatz-Zentrale Schweich,
  • Freiwillige Feuerwehr Schweich,
  • Freiwillige Feuerwehr Schweich-Issel,
  • Erlebnisbad Schweich.

[Bearbeiten] Vereine

In Schweich gibt es etwa 50 Vereine, der größte davon ist der TuS Mosella Schweich, dessen Fußballabteilung bis auf das Jahr 1919 zurückgeht. An Männergesangvereinen gibt es den Männergesangverein 1902 Schweich, den Männergesangverein 1910 Issel und den Männergesangverein Cäcilia Schweich. Die Stadtkapelle Schweich e. V. entstand am 15. Januar 1995 aus dem Musikverein Schweich, dessen Anfänge etwa bis 1912 reichen. Der Schachklub 1933 Schweich e. V. hat ca. 100 Mitglieder und ist mit sieben Mannschaften am Spielbetrieb im Schachbund Rheinland-Pfalz beteiligt. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Schweich e. V. wurde im Jahr 1950 gegründet. Der Verein besteht aus etwa 20 aktiven Musikern. Weitere größere Vereine sind der Turn- und Sportverein Issel 1952 e. V., der Angelsportverein Fährturm Schweich 1956 e. V., der Schweicher Karneval Verein 1970 e. V., der Isseler Cultur Verein 1970 e. V. und die Narrengilde Stadthusaren 1985 e. V. Weitere Vereine sind der DRK Ortsverein Schweich, die Freiwillige Feuerwehr Schweich, der Freundeskreis Schweich-Marsannay, der Gewerbeverband Schweich, der Heimat- und Verkehrsverein Schweich, der Kirchenchor Schweich, die Kolpingsfamilie Schweich und die Winzervereinigung Schweich. Der Handball Sport Club Schweich e. V. wurde am 20. Januar 1995 gegründet. Er ist Mitglied im Sportbund Rheinland sowie im Handballverband Rheinland.

[Bearbeiten] Literatur

  • Artur Gemmel: Chronik von Schweich, Schweich 1984
  • Wilfried Blumann und Fritz Zeyen: Schweich in alten Ansichten, Schweich 1984
  • Fritz Zeyen: Schweich im Wandel dieses Jahrhunderts, Schweich 1986
  • Ralf Hansjosten: Schweich an der Roemischen Weinstrasse - Die Geschichte eines Moselortes von der Römerzeit bis zur Gegenwart, Trier 2004

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://wahlen.volksfreund.de/?arid=2102637
  2. http://schweich.de

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Schweich – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
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