Schweisfurth-Stiftung

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Die Schweisfurth-Stiftung fördert seit ihrer Gründung durch den heutigen Kuratoriumsvorsitzenden Karl Ludwig Schweisfurth im Jahre 1985 in München Wege in eine lebenswerte Zukunft.

Nachhaltigkeit im Umgang mit der Natur ist dabei ebenso maßgeblich wie die kreative Gestaltung kultureller Zusammenhänge. Stiftungsvorstand ist Franz-Theo Gottwald.

Von 1998 bis 2002 vergab sie in Kooperation mit der Vereinigung für Ökologische Ökonomie den Schweisfurth-Forschungspreis für Ökologische Ökonomie.

Daher fühlt sie sich Vordenkern der Zukunft ebenso verpflichtet wie Praktikern und Kunstschaffenden aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Landwirtschaft, Tierzucht, Bildung und Erziehung.

Wesentliches Leitmotiv für die Stiftungsarbeit seit 2005 ist „Gutes Wirtschaften im Ernährungssektor“. Hierbei sind die Schwerpunkte: Verbesserung der Lebensbedingungen der Nutztiere; Erhalt und Entwicklung des Lebensmittelhandwerks und der Qualität von Lebensmitteln; Behandlung von Fragen der Zukunft ländlicher Räume in agrarethischer und agrarkultureller Perspektive.

Ein größeres Gewicht als in den letzten Jahren liegt nun auf der sozialen Dimension nachhaltiger Entwicklung der Ernährungswirtschaft. Corporate Citizenship, Corporate Governance und Corporate Social Responsibility sind Gesichtspunkte, die bei der Gestaltung von Projekten eine neue Rolle spielen.

Die Projektarbeit rund um eine schulische Ernährungsaufklärung nimmt einen wichtigen Platz ein. Dabei werden Maßnahmen bevorzugt, die sich mit Fragen rund um „Erzeugnisse tierischen Ursprungs“ befassen, das Lebensmittelhandwerk hervorheben oder ernährungsethische Fragen behandeln.

Der Schwerpunkt der Auslandsarbeit der Schweisfurth-Stiftung liegt auf China.

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