Schweizer Eishockeynationalmannschaft der Frauen

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SchweizSchweiz Schweiz

Schweizer Eishockeynationalmannschaft der Frauen
Verband Schweizerischer Eishockeyverband
Weltrangliste Platz 5
Trainer René Kammerer
Co-Trainer Michael Fischer und Daniel Hüni
Homepage frauennati.ch
Statistik
Erstes Länderspiel
Schweiz 0:10 KanadaKanada Kanada[1]
21. April 1987 in Mississauga
Höchster Sieg
Schweiz 21:2 FrankreichFrankreich Frankreich
29. Dezember 1989 in Basel
Höchste Niederlage
Schweiz 0:17 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
20. April 1992 in Tampere
Olympische Spiele
Teilnahmen 2006, 2010, 2014
Bestes Ergebnis Bronze (2014)
Weltmeisterschaft
Teilnahmen seit 1990
Bestes Ergebnis Bronze (2012)
(Stand: 20. Februar 2014)

Die Schweizer Eishockeynationalmannschaft der Frauen ist die nationale Fraueneishockey-Auswahlmannschaft der Schweiz, die vom Schweizer Eishockeyverband betreut wird.

Nach den Olympischen Winterspiele 2010 rangierte die Schweiz auf Platz 5 in der IIHF-Rangliste. Insgesamt spielen 1073 Schweizerinnen Eishockey.[2] Cheftrainer des Nationalteams ist René Kammerer, der von Michael Fischer und Daniel Hüni assistiert wird.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Ende der 1980er Jahre wurde in der Schweiz die „Swiss-Selection“ gegründet, ein nationales Auswahlteam der besten Spielerinnen des Landes, das im April 1987 am ersten inoffiziellen „World-Tournament“ in Toronto teilnahm. Aus dieser Mannschaft entstand die Schweizer Nationalmannschaft der Frauen. Bei der ersten offiziellen Weltmeisterschaft 1990 in Kanada erreichte diese hinter Kanada, den Vereinigten Staaten, Finnland und Schweden den fünften Rang. Die beste Platzierungen erreichte sie jeweils mit dem dritten Platz bei der Europameisterschaft 1995 und an der Weltmeisterschaft 2012.

Während die Nationalauswahl die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2002 in Salt Lake City noch knapp verpasste – beim Qualifikationsturnier in Engelberg wurde ihr ein 2:2 gegen Japan zum Verhängnis – qualifizierten sich die Schweizerinnen vier Jahre später für die Olympischen Winterspiele 2006. Das Qualifikationsturnier fand in Peking statt und das Schweizer Team sicherte sich mit einem knappen 3:2-Sieg über China einen Startplatz für das olympische Eishockeyturnier. Der Siegtreffer zum 3:2 durch Claudia Riechsteiner fiel sechs Sekunden vor Spielschluss. Die Torvorlage gab Kathrin Lehmann: „Es stand 2:2 und wir brauchten noch ein Tor. Ich weiss noch, wie ich das Bully gewann, dann sah ich nur noch die rote Lampe aufleuchten und der Jubel war unglaublich.“ Beim olympischen Turnier 2006 belegten die Schweizerinnen den siebten Platz.

Mit einem sehr jungen Team, das ein Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren aufwies, erreichten die Schweizerinnen den fünften Platz bei den Olympischen Winterspielen 2010. Den fünften Platz sicherte sich das Team durch ein 2:1 nach Penaltyschiessen gegen Russland. Überragend war dabei neben Mittelstürmerin Stefanie Marty, der das neunte Turniertor gelang, insbesondere Torhüterin Florence Schelling.

Den bislang grössten Erfolg erreichte die Schweizer Eishockeynationalmannschaft der Frauen 2012 an der Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Burlington, als sie überraschenderweise die Bronzemedaille gewann. Goalie Florence Schelling hatte erneute grossen Anteil am Erfolg der Mannschaft und wurde als einzige Europäerin ins Allstar-Team des Turniers gewählt.

Kader bei den Olympischen Winterspielen 2010[Bearbeiten]

Torhüter
Abwehr
Angriff

Kader bei der Weltmeisterschaft 2012[Bearbeiten]

Torhüter
Abwehr
Angriff

Kader bei den Olympischen Winterspielen 2014[Bearbeiten]

Torhüter
Abwehr
Angriff

Bekannte ehemalige Spielerinnen[Bearbeiten]

Platzierungen[Bearbeiten]

Europameisterschaften[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • 1990 - 5. Platz
  • 1992 - 8. Platz
  • 1994 - 7. Platz
  • 1997 - 7. Platz
  • 1999 - 8. Platz, Abstieg in die Division I
  • 2000 - 2. Platz Division I
  • 2001 - 1. Platz Division I , Aufstieg in Top-Division
  • 2004 - 8. Platz, Abstieg in die Division I
  • 2005 - 1. Platz Division I , Aufstieg in Top-Division
  • 2007 - 5. Platz
  • 2008 - 4. Platz
  • 2009 - 7. Platz
  • 2011 - 6. Platz
  • 2012 - Bronzemedaille

Olympia[Bearbeiten]

  • 1998 - Nicht qualifiziert
  • 2002 - Nicht qualifiziert
  • 2006 - 7. Platz
  • 2010 - 5. Platz
  • 2014 - Bronzemedaille

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schweizer Eishockeynationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. nationalteamsoficehockey.com, Switzerland Women All Time Results PDF
  2. Switzerland. IIHF.com, abgerufen am 16. März 2011.
  3. Swiss women's national ice hockey team. Schweizerischer Eishockeyverband, abgerufen am 16. März 2011 (deutsch).