Schweizerische Studienstiftung

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Schweizerische Studienstiftung Fonds für begabte junge Menschen
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Zweck: Förderung von leistungsstarken, breit interessierten Studierenden an Hoch- und Fachhochschulen, deren Persönlichkeit, Kreativität und intellektuelle Fähigkeiten besondere Leistungen in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik erwarten lassen. http://www.studienstiftung.ch/d/index.cfm?ID=8 Leitbild der Schweizerischen Studienstiftung vom 30. Juni 2010
Vorsitz:
Bestehen: seit 1991
Sitz: Zürich
Website: http://www.studienstiftung.ch/d/

kein Stifter angegebenkein Vorsitz angegeben

Die Schweizerische Studienstiftung ist eine Organisation zur Begabtenförderung in der Schweiz. Sie setzt sich als nationale Institution für eine breite Exzellenzförderung an allen universitären Hochschulen und an den Fachhochschulen ein. Ziel der privaten gemeinnützigen Stiftung ist es, talentierte junge Menschen in ihrem Bestreben zu unterstützen, in sämtlichen Bereichen unserer Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Sie fördert leistungsstarke, breit interessierte Studierende, deren Persönlichkeit, Kreativität und intellektuelle Fähigkeiten besondere Leistungen in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik erwarten lassen. Die Förderung versteht sich als Ergänzung zum Studium und legt vor allem Wert auf die intellektuellen und kommunikativen Kompetenzen: Wissen wird vertieft, indem es in interdisziplinäre Kontexte gesetzt wird. Gefördert wird aber auch der Aufbau eines persönlichen Netzwerkes. Die Kontakte zu interessanten Personen und Institutionen ermöglichen persönliche Zukunftsperspektiven. Die Geschäftsstelle befindet sich in Zürich. Finanziell wird die Studienstiftung vom Bund, einer Vielzahl von Stiftungen und Unternehmen, vom Alumni- und Förderverein sowie von privaten Spendern getragen. Seit ihrer Gründung 1991 hat die Schweizerische Studienstiftung bereits über 25 Millionen Franken in die nationale Begabtenförderung investiert und insgesamt 1323 besonders begabte Studierende und Doktorierende unterstützt.[1]

Geschichte der Schweizerischen Studienstiftung[2][Bearbeiten]

Anton Schärli (dipl. phys. ETHZ) und Eric Kubli (Biologe an der Universität Zürich) erarbeiten mit Fachleuten aus Hochschule und Wirtschaft ein Arbeitspapier zur Gründung einer Schweizerischen Studienstiftung nach Vorbild der Studienstiftung des deutschen Volkes. Elisabeth Stumm (Biologin) stösst als dritte Gründerin dazu. Das Papier wird im Vernehmlassungsverfahren an rund 60 führende Persönlichkeiten aus Hochschule, Wirtschaft, Politik und Verwaltung geschickt und löst positives Echo aus.

Die "Schweizerische Studienstiftung – Fonds für begabte junge Menschen" wurde am 4. November 1991 mit dem Ziel gegründet, begabte junge Menschen auf Hochschulstufe zu fördern. Anton Schärli übernimmt die Leitung der neu aufgebauten Geschäftsstelle. Elisabeth Stumm unterstützt ihn als Mitarbeiterin. Ein neunköpfiger Stiftungsrat konstituiert sich, präsidiert von Hans Künzi, Professor em. der Universität und ETH Zürich, Alt-Regierungsrat des Kantons Zürich und Nationalrat. Im Jahr 1992 nimmt die Stiftung ihre Fördertätigkeit auf und die erste Sommerakademie zum Thema „Dynamische Systeme, chaotisches Verhalten“ findet mit neun Teilnehmenden statt. Nach dem verfrühten Tod von Anton Schärli im 1995 übernimmt Men Wieland die Geschäftsleitung.

Ab 1996 findet eine Aufbauphase statt:

  • Professionalisierung der Geschäftsstelle auf Grund der steigenden Zahl Geförderter
  • Breitere Rekrutierung der Studierenden und Maturanden sowie von ehrenamtlichen Mitarbeitenden, Ausarbeitung eines Auswahlverfahrens
  • Aufteilung der Arbeiten innerhalb des Stiftungsrates: ein Ausschuss und Kommissionen für spezielle Aufgaben werden gebildet
  • Breitere Abstützung der Finanzierung

Der "Verein zur Förderung der Schweizerischen Studienstiftung" wird 1996 gegründet. [3] Erster Präsident wird Jakob Nüesch, ehemaliger Präsident der ETH Zürich. Neuer Leiter ab 2000 wird Markus Huppenbauer. In der Übergangszeit übernimmt Hansjörg Büchi die Leitung.

In der Konsolidierungsphase im Jahr 2000 werden das Förderangebot und die finanziellen Unterstützung ausgebaut, die bisherigen Bildungsformae didaktisch Überarbeitet sowie neue Bildungsmodule (z.B. Intellectual Tools) entwickelt. Die Stiftungsstrukturen werden angepasst und aufgeteilt in strategische (Stiftungsrat) und operative Aufgaben (Geschäftsstelle).

2001: Zehnjähriges Jubiläum der Schweizerischen Studienstiftung.

2002: Neuer Stiftungsratspräsident - Meinrad Eberle (ehemals Direktor PSI) löst Hans Künzi ab.

2003: Gründung der Alumni-Organisation, erster Präsident wird Alex Bircher (Physiker und Unternehmer).

2004: Neuer Fördervereinspräsident - Eric Kubli wird Nachfolger von Jakob Nüesch.

2005: Neuer Direktor der Studienstiftung - Cla Reto Famos tritt die Nachfolge von Markus Huppenbauer an.

2006: Wachstumsphase, weiterer Ausbau des Förderangebots:

  • Zur Verständigung zwischen den Landesteilen wird mit der Sophie und Karl Binding Stiftung das Bildungs- und Stipendienprogramm "Univers Suisse" lanciert.
  • Neu werden "Kick-off" Veranstaltungen zur Orientierung für frisch in die Stiftung Aufgenommene durchgeführt .

2007: 15 Jahre Fördertätigkeit - Jubiläumsfeier mit Vortrag des Präsidenten der deutschen Studienstiftung, Gerhard Roth, zum Thema "Gehirn und Begabung" in Zürich und Symposium "15 Jahre Schweizerische Studienstiftung – welche Elitenförderung braucht die Schweiz?" mit Bundesrat Pascal Couchepin in Bern. Eine Spende der Stiftung Mercator Schweiz über 3,85 Mio. Franken ermöglicht den kontinuierlichen Ausbau der Studienstiftung für die nächsten 5 Jahre.

2008: Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel und Präsident der CRUS, übernimmt das Präsidium des Stiftungsrates von Meinrad Eberle. In einem Strategiepapier definiert der Stiftungsrat Ziele für die Jahre 2008-2012, um sich als nationale Institution der Exzellenzförderung in der ganzen Schweiz zu etablieren.

Ab 2009 wird das Angebot der Schweizerischen Studienstiftung erweitert:

  • Mit Unterstützung der Ernst Göhner Stiftung werden für die kommenden fünf Jahre jährlich sechs Stipendien für bedürftige Studierende vergeben
  • Das "Mercator Kolleg für internationale Aufgaben", ein Programm zur Förderung von Nachwuchs für internationale Organisationen und Arbeitsumfelder, wird gemeinsam mit den Stiftungen Mercator Schweiz und Deutschland sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes lanciert.
  • PhDBox, eine neue Veranstaltungsreihe für Doktorierende, läuft an.

2011: Die Studienstiftung organisiert eine öffentliche Jubiläumsfeier zum Thema "Perspektiven der Exzellenzförderung" zum 20-Jahr-Jubiläum. Mit der Ernst Göhner Stiftung wird ein Stipendienprogramm für exzellente Kunstschaffende in Ausbildung lanciert. Die Sophie und Karl Binding Stiftung verlängert ihre Unterstützung des Programms "Univers Suisse" um weitere fünf Jahre.

2012: Neues System für die Vergabe von finanzieller Unterstützung: jährlich werde zwei Jahresstipendien zur Unterstützung von ein- bis zweijährigen Auslandsstudien und Forschungsaufenthalten vergeben. Des Weiteren vergibt die Studienstiftung jährlich an zwei Terminen Förderungen und Zuschüsse für Kongressbesuche, Bibliotheksaufenthalte und Praktika im Ausland.

Förderprogramm[Bearbeiten]

Bildungsprogramm[Bearbeiten]

Die Schweizerische Studienstiftung bietet ihren Geförderten ein studienergänzendes Bildungsprogramm, welches den Studierenden die Möglichkeit gibt, über die Grenzen ihres Fachgebiets hinaus zu blicken und ihrer Neugier Nahrung gibt. Das interdisziplinäre Bildungsangebot umfasst folgende Programme und Veranstaltungen[4]:

Sommerakademien[Bearbeiten]

Ein Kernstück der Förderung durch die Schweizerische Studienstiftung bilden die Sommerakademien. In interdisziplinären Gruppen von maximal zwanzig Studierenden werden fächerübergreifende Themen selbstständig erarbeitet. Jeweils zwei bis vier Dozierende pro Akademie garantieren eine optimale Betreuung und ausgezeichnete Lern- und Lehrbedingungen. Getagt wird in Bildungszentren, die abseits der grossen Agglomerationen in einladenden Landschaften liegen. In dieser intensiven Lehr- und Lernatmosphäre entsteht zudem ein Netzwerk persönlicher Bekanntschaften. Bei Ausflügen und in abendlichen Diskussionsrunden wird dieses zusätzlich gepflegt.

Intellectual Tools (IT)[Bearbeiten]

Die Seminarreihe „Intellectual Tools“ bietet zwei-bis dreitägige Intensivmodule zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt, in welcher Grundkenntnisse aus fachfremden Wissenschaftsbereichen sowie sogenannte Soft Skills erworben werden. In konzentrierter Form werden entsprechende Grundkenntnisse zu zentralen Gebieten (z.B. Recht, Politik, Ethik oder Wirtschaft) vermittelt sowie grundlegende kommunikativen Kompetenzen (z.B. Rhetorik, Kommunikation, Präsentation) erworben.

Culture Matters[Bearbeiten]

Mit dem thematischen Schwerpunkt „Culture Matters“ ermöglicht die Schweizerische Studienstiftung ihren Studierenden und Doktorierenden, die eigene Kultur und fremde Kulturen sowohl theoretisch zu reflektieren als auch praktisch zu erleben. Im Zentrum der Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Kultur stehen Fragen wie „Ist alles kulturell?“, „Kann ich zu zwei Kulturen gehören?“, „Bin ich kultiviert?“, „Kann man Kulturen kritisieren?“, „Wem gehört Kultur?“, „Was nützt Kultur in der Wirtschaft?“.

PhDBox[Bearbeiten]

„PhDBox“ ist ein speziell für die Doktorierenden der Studienstiftung entwickeltes Bildungsprogramm und dient als Ergänzung zur wissenschaftlich orientierten Unterstützung durch die Universitäten oder Eidgenössischen Technischen Hochschulen. Ziel dieses Programms ist es, den Doktorierenden nützliches Wissen in den Bereichen Arbeits- und Kommunikationsmethodik zu vermitteln, ihnen Ideen und konkrete Beispiele zur Karriereplanung zu geben und sie auf ihre künftige Leader-Rolle vorzubereiten.

Univers Suisse[Bearbeiten]

Das Bildungs- und Austauschprogramm „Univers Suisse“ wurde von der Schweizerischen Studienstiftung in Zusammenarbeit mit der Sophie und Karl Binding-Stiftung lanciert. Es soll das Bewusstsein für den Wert einer vielfältigen und trotzdem geeinten Schweiz schärfen. Hauptelemente sind die Binding-Austauschstipendien und die Sommerakademie „Le Tableau de la Suisse“.

Individuelle Förderung[Bearbeiten]

Vernetzung und Betreuung am Studienort[Bearbeiten]

Während des ganzen Studiums steht allen Studienstiftler/innen eine persönliche Bezugsperson aus einem grossen Pool an ehrenamtlich mitarbeitenden Hochschuldozierenden mit Rat und Tat zur Seite. Diese begleiten jeweils eine interdisziplinär zusammengesetzte Studierendengruppe an ihrem Studienort und organisieren regelmässig Zusammenkünfte zur gegenseitigen Beziehungspflege. Dies erlaubt es den Studierenden, an ihrer Hochschule ein Disziplinen übergreifendes, persönliches Netzwerk aufzubauen. Die Betreuerdozierenden stehen den Studierenden auch für individuelle Anliegen und allgemeine Studienfragen zur Verfügung.

Beratung durch die Geschäftsstelle[Bearbeiten]

Die Geschäftsstelle der Schweizerischen Studienstiftung hilft bei Studien- und Berufsfragen weiter. Sie bietet individuelle Lösungsvorschläge und vermittelt weiterführende Kontakte.

Who’s who und Krisencoach[Bearbeiten]

Eine Adressdatenbank, das „Who’s who“ im Member-Bereich der Stiftungs-Website erleichtert den Geförderten den Zugang zum Netzwerk der Studienstiftung.Studienstiftler/innen, die bezüglich ihrer Studiensituation, ihrer Laufbahn oder ihrer persönlichen Entwicklung nicht mehr weiterwissen, stehen professionelle Coachs für Beratungsgespräche unentgeltlich zur Verfügung.

Finanzielle Förderung[Bearbeiten]

Die Schweizerische Studienstiftung setzt sich für die Chancengleichheit in der Gesellschaft ein und unterstützt junge Studierende und Doktorierende bei Bedarf auch finanziell. Studienstiftler/innen können für Projekte, die ihrer akademischen und persönlichen Weiterbildung zugutekommen, ein Finanzgesuch einreichen.

Auslandsförderung[Bearbeiten]

2012 wurde die Auslandsförderung der Schweizerischen Studienstiftung neu in drei Kategorien eingeteilt. Jährlich werden zwei Jahresstipendien von jeweils 20‘000 Franken gesprochen mit dem Ziel, ein- bis zweijährige Auslandsstudien und längere aufwendige Forschungsaufenthalte im Ausland zu unterstützen. Die zweite und dritte Kategorie umfassen Förderungen von jeweils 5000 Franken und Zuschüsse à 500 Franken für Kongressbesuche, Sprach- und Bibliotheksaufenthalte, Praktika und Seminare im Ausland.

Ernst-Göhner-Stipendien für Kunstschaffende in Ausbildung[Bearbeiten]

Diese Stipendien vergibt die Schweizerische Studienstiftung seit 2011 in Zusammenarbeit mit der Ernst Göhner Stiftung. Sie werden öffentlich ausgeschrieben und richten sich an talentierte und engagierte Kunstschaffende in Ausbildung, die bereits in die Studienstiftung aufgenommen wurden oder aufgenommen werden möchten.

Ernst-Göhner Stipendien[Bearbeiten]

Diese Stipendien vergibt die Schweizerische seit 2009 in Zusammenarbeit mit der Ernst Göhner-Stiftung. Sie werden von der Ernst Göhner-Stiftung finanziert und kommen talentierten Studierenden zugute, die nicht über genügend Mittel zur Studienfinanzierung verfügen. Bewerben können sich ausschliesslich Studierende, die bereits in die Studienstiftung aufgenommen wurden.

Binding-Stipendien[Bearbeiten]

Diese Stipendien werden seit 2007 im Rahmen des mit der Sophie und Karl Binding Stiftung lancierten Programms „Univers Suisse“ an Studienstiftler/innen vergeben, welche ein Studium an einer Schweizer Universität oder Fachhochschule in einer fremden Landessprache absolvieren.

Suyana-Stipendien[Bearbeiten]

Die Suyana-Stipendien werden seit 2012 in Zusammenarbeit mit der in der Entwicklungszusammenarbeit in Südamerika tätigen „Foundation Suyana“ vergeben. Sie kommen Studienstiftler/innen mit herausragenden Schul- und Studienleistungen zugute, die über wenig Mittel zur Studienfinanzierung verfügen.

Mercator Kolleg für internationale Aufgaben[Bearbeiten]

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben ist ein Projekt der Schweizerischen Studienstiftung und der Stiftung Mercator Schweiz in Kooperation mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Gefördert werden hochqualifizierte, deutschsprachige Hochschulabsolventen/innen aller Fachrichtungen, die Führungsaufgaben in internationalen Organisationen und NGO's anstreben. Während eines 13-monatigen Programms arbeiten die Kollegiaten/innen in zwei bis drei Internationalen Organisationen oder in global tätigen NGOs, Non-Profit-Organisationen oder Wirtschaftsunternehmen. Eine von den Kollegiaten/innen selbst-entworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen. Begleitend finden Seminare zur Entwicklung von Führungs- und Schlüsselkompetenzen statt.

Aufnahme in die Studienstiftung[Bearbeiten]

Die Schweizerische Studienstiftung lädt die besten Maturanden/innen mit einem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein über die Schulrektorate ein, sich zu bewerben. Weitere Kandidaten/innen werden von Dozierenden an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen, den Wissenschaftsolympiaden oder „Schweizer Jugend forscht“ empfohlen. Die Bewerbung steht grundsätzlich allen Studierenden an universitären Hochschulen und Fachhochschulen offen.

Grundvoraussetzungen[Bearbeiten]

  • Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein (Schweizer Staatsbürgerschaft ist keine Voraussetzung)
  • Hervorragende Matura (Richtwert: Notenschnitt 5.3) oder vergleichbare Leistung bei Berufsmatura
  • Oder sehr gute Noten im Studium (Richtwert: Notenschnitt 5.3), bzw. vergleichbare Leistungen bei anderen Bewertungssystemen
  • Oder angemessene schulische Leistungen bei herausragenden Leistungen in ausseruniversitären Bereichen (besondere ehrenamtliche Tätigkeiten, Politik, Kultur, etc.)

Weitere Voraussetzungen an Bewerberinnen und Bewerber[Bearbeiten]

  • Leistungsfähigkeit
  • Breite Interessen, intellektuelle Neugier und Kreativität
  • Offenheit, Kreativität und Freude am interdisziplinären Austausch
  • Innere Motivation und Begeisterungsvermögen
  • Kommunikative Kompetenz, auch in Fremdsprachen, insbesondere in den Landessprachen
  • Verantwortungsbewusstsein und Engagement

Erwartungen an Bewerberinnen und Bewerber nach ihrer Aufnahme[Bearbeiten]

  • Sehr gute Leistungen an der Hochschule (Richtwert: Notenschnitt 5.3)
  • Engagement ausserhalb des Studiums (Z.B. besondere ehrenamtliche Tätigkeiten, Politik, Kultur, etc.)
  • Aktive Teilnahme am Veranstaltungsprogramm der Schweizerischen Studienstiftung
  • Teilnahme an Gruppentreffen am Studienort
  • Jährliche Abgabe eines Berichtes über ihren Studienverlauf sowie ihre Aktivitäten innerhalb und ausserhalb der Studienstiftung

Die schweizerische Studienstiftung in Zahlen[Bearbeiten]

Die Angaben haben Stand Mai 2013:

Anzahl Geförderte 659, davon 138 in der Romandie und dem Tessin, 340 Frauen und 319 Männer
Anzahl Doktorierende 136
Neuaufnahmen 2012 110
Bewilligte Gesuche zur finanziellen Unterstützung 2012 48
Anzahl Geförderte ausgezeichnet mit einem Stipendium 2012 38
Abschlüsse 2012 238, davon 9 mit Doktorat
Seit der Gründung der Studienstiftung Geförderte insgesamt 1323

Bekannte ehemalige Studienstiftler/innen[Bearbeiten]

Die folgende Liste beinhaltet ehemalige Stipendiaten/innen der Schweizerischen Studienstiftung, welche im öffentlichen Raum Bekanntheit erlangt haben. Die Liste bietet einen Überblick nach Fachgebieten und Berufen (Auswahl)

Politik[Bearbeiten]

Balthasar Glättli Geboren 1972; Studium der Philosophie, Linguistik und Neueren deutschen Literatur, seit 2011 Nationalrat, Grüne Kanton ZH; Inhaber der Firma „politbüro kampagnen und webdesign“, Zürich; Vize-Präsident des Schweizerischen Mieterverbandes. Gefördert von 1993 bis 1996.

Nadine Masshardt Geboren 1984; Studium der Geschichte und Philosophie; seit 2013 Nationalrätin, SP Kanton Bern; 2006 bis 2013 Mitglied des Grossen Rates des Kantons Bern; 2004 bis 2010 Stadträtin in Langenthal; Projektleiterin bei in einer Kommunikationsagentur, Gefördert von 2004 bis 2011.

Medien/Kultur[Bearbeiten]

Barbara Bleisch Geboren 1973; Studium der Philosophie, Germanistik und Religionswissenschaften; seit 2010 Moderatorin und Redaktorin der «Sternstunde Philosophie» bei SRF; seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ethik-Zentrum der Universität Zürich und Dozentin für Ethik an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen. Gefördert von1999 bis 2007.

Universität/Forschung[Bearbeiten]

Dina Pomeranz Geboren 1977; Assistenzprofessorin an der Harvard Business School, Cambridge USA. Mitglied des Poverty Action Lab und des National Bureau of Economic Research. Im Vorstand der Entwicklungsorganisationen Evidence Action und TamTam - Together Against Malaria. Gefördert von 2001 bis 2010.

Wendelin J. Stark Geboren 1976 in Zürich; Studium der Chemie; Professor für Chemie- und Bioingenieurwissenschaften, ETH Zürich; Betreuerdozent der Schweizerischen Studienstiftung. Gefördert von 1996 bis 2002.

Jörg Stolz Geboren 1967; Studium der Soziologie, Religion, Wirtschaft und Philosophie; Professor für Religionssoziologen an der Universität Lausanne. Gefördert von 1995 bis 2000.

Gesellschaft/Soziales[Bearbeiten]

Raphael Jeronimo Calderón Geboren 1984; Studium der Politikwissenschaften und internationalen Beziehungen; Gründer und Geschäftsführer von euforia, einer Non-Profit Jugendorganisation mit Sitz in Genf, Ashoka Fellow 2012[5], Stiftungsrat beim WWF Schweiz und Dozent an der Universität Genf. Gefördert von 2005 bis 2010.

Nadine Felix Geboren 1975; Studium der Philosophie; Geschäftsführerin Stiftung Mercator Schweiz. Gefördert von 2002 bis 2008.

Nicola Forster Geboren 1985, Studium der Rechtswissenschaften; Gründer und Präsident des Think-Tanks foraus – Forum Aussenpolitik, Stiftungsrat von Science et Cité, Kurator World Economic Forum Global Shapers Zürich, Vizepräsident Law & Economics Club, Visiting Fellow Stiftung Wissenschaft und Politik. Mitglied des Mercator Kollegs für Internationale Aufgaben 2013-2014

Kunst[Bearbeiten]

Sarah Rumer Geboren 1978; 1. Studium der Musik; Soloflötistin des Orchestre de la Suisse Romande und Dozentin an der Musikhochschule Luzern; Gefördert von 1998 bis 2006.

Lena-Lisa Wüstendörfer Geboren 1983; Studium in Dirigieren sowie der Musikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre, künstlerische Leitung des Jungen Orchester Basel, des Uni Orchester Bern, des Akademischen Orchester Basel sowie des Messias-Chor Zürich und der Comic-Opera Zürich. Gefördert von 2003 bis 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

Weitere Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.studienstiftung.ch/d/index.cfm?ID=9
  2. http://www.studienstiftung.ch/d/data/9/Geschichte_20Jahre_Studienstiftung.pdf
  3. Webauftritt des Fördervereins der Schweizerischen Studienstiftung
  4. http://www.studienstiftung.ch/d/index.cfm?ID=279
  5. [1]