Schwepnitz
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Bautzen | |
| Höhe: | 147 m ü. NN | |
| Fläche: | 55,5 km² | |
| Einwohner: | 2689 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 48 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01936 | |
| Vorwahl: | 035797 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 25 550 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Dresdner Str. 4 01936 Schwepnitz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Elke Röthig (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Schwepnitz im Landkreis Bautzen | ||
Schwepnitz (sorb. Sepicy) ist eine Gemeinde in der Westlausitz im Norden von Sachsen, ca. 14 km nordwestlich von der Stadt Kamenz und ca. 30 km nordöstlich von Dresden entfernt. Sie liegt zwischen Königsbrück und Bernsdorf am Rande der Königsbrücker Heide. Westlich von Schwepnitz befindet sich der ehemalige Truppenübungsplatz Königsbrück.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Gemeinde Schwepnitz besteht aus folgenden Ortsteilen:
- Bulleritz (Bólericy), 311 Einwohner
- Cosel (Kózły), 168 Einwohner
- Grüngräbchen (Zelena Hrabowka), 398 Einwohner
- Schwepnitz (Sepicy), 1628 Einwohner
- Zeisholz (Ćisow), 135 Einwohner[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Schon um 100 v. Chr. lässt sich eine germanische Besiedlung des Gebietes um Schwepnitz nachweisen. Der Ortsname leitet sich vom wendischen Svepeťnica (von altsorbisch: svepet, "Bienenstock")[3] ab und stammt vermutlich aus der zweiten Besiedlungsperiode durch die Slawen. Der erste schriftliche Nachweis stammt jedoch erst von 1343.
Das abgeschiedene Heidedorf, das zunächst zur Herrschaft Kamenz und seit der Mitte des 16. Jahrhundert zur Standesherrschaft Königsbrück gehörte, entwickelte sich seit der Gründung einer Glashütte durch die Bernsdorfer Glasmacherfamilie Klahn im Jahre 1865 zu einer Industriegemeinde. Mit der Klosterhütte entstand 1932 eine zweite Glasfabrik. Im 2. Weltkrieg erlitt Schwepnitz starke Zerstörungen. Die Glasfabriken wurden in der DDR enteignet und 1972 im VEB Glaswerk Schwepnitz zusammengeführt. Die Tradition der Glasherstellung wird in Schwepnitz heute von der Firma Walther-Glas weitergeführt.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Im Ortsteil Grüngräbchen, gibt es eine öffentlich zugängliche mehrere Hektar große Rhododendron-Gärtnerei. Zur Blütezeit ist sie wegen ihrer Größe (mehrere tausend Rhododendronsträucher verschiedensten Alters) und Vielfalt der Blütenfarben ein Besuchermagnet.
- Schwepnitz hält den für die Region nordöstlich von Dresden bedeutendsten Weihnachtsmarkt ab.
[Bearbeiten] Bildung
Die Gemeinde Schwepnitz verfügt über eine Grundschule. Außerdem ist eine Freie Mittelschule im Ort ansässig.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Flonheim, Deutschland
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
- ↑ Stand: 31. Dezember 2008; Angaben des Einwohnermeldeamtes Königsbrück
- ↑ Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Bd. II, M-Z. Berlin: Akademie-Verlag 2001, S. 396
[Bearbeiten] Weblinks
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