Schweppenhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schweppenhausen
Schweppenhausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schweppenhausen hervorgehoben
49.9283333333337.8022222222222195Koordinaten: 49° 56′ N, 7° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Stromberg
Höhe: 195 m ü. NHN
Fläche: 3,05 km²
Einwohner: 907 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 297 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55444
Vorwahl: 06724
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 093
Adresse der Verbandsverwaltung: Warmsrother Grund 2
55442 Stromberg
Webpräsenz: www.schweppenhausen.de
Ortsbürgermeister: Günter Landwermann
Lage der Ortsgemeinde Schweppenhausen im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild
Ansicht von Westen
Ansicht von Süden

Schweppenhausen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Stromberg an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Eingebettet zwischen Wald, Feld und Weinbergen am Guldenbach ist Schweppenhausen „das Tor zum Hunsrück“. Schweppenhausen ist ca. 10 km von Bingen am Rhein und ca. 13 km von Bad Kreuznach entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Sweppenhuzun wird im Jahr 1125 in einer Urkunde Kaiser Heinrichs V. als Besitz der Abtei St. Maximin von Trier zum ersten Mal genannt. Seit dem 14. Jahrhundert war es als Lehen der Wildgrafen und Pfalzgrafen im Besitz der Familie von Ingelheim.[2] Die wesentlichen Unterlagen zu Schweppenhausen, beginnend noch im Mittelalter, liegen im Landeshauptarchiv Koblenz unter der Signatur Abt 53 C 44.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schweppenhausen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 475
1835 562
1871 487
1905 525
1939 540
Jahr Einwohner
1950 708
1961 753
1970 836
1987 900
2005 870

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Schweppenhausen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Ortsgemeinderat:[4]

  SPD CDU FWG Gesamt
2009 3 3 6 12 Sitze
2004 6 2 4 12 Sitze


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bis zur Fertigstellung der Hunsrückbahn 1889 bestimmten Landwirtschaft und Weinbau den Broterwerb der meisten Bürger. Danach gewannen holzverarbeitende Industrie und andere Betriebszweige an Bedeutung. Ein Kindergarten und eine Grundschule befinden sich im Ort. Die gute Dorfgemeinschaft wird durch ein vielfältiges Vereinsleben geprägt.

Weinbau[Bearbeiten]

Schweppenhausen gehört zum „Weinbaubereich Nahetal“ im Anbaugebiet Nahe. Im Ort sind sieben Weinbaubetriebe tätig, die bestockte Rebfläche beträgt 46 ha. Etwa 72 % des angebauten Weins sind Weißweinrebsorten (Stand 2007). Im Jahre 1979 waren noch 22 Betriebe tätig, die Rebfläche hat sich seitdem nicht wesentlich verändert.[5]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch die ca. 1,5 km entfernte A 61 ist Schweppenhausen ans Autobahnnetz rund um das Rhein-Main-Gebiet angebunden.

Quellen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. R. Seil, Schweppenhausen, ein Weindorf im Guldental, 1994, S. 29; hier verweist W. Vogt auf T. Giessmann, 1990.
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schweppenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien