Schwermineral

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Handmagnet zum Abtrennen der magnetischen Schwermineralfraktion

Als Schwermineral werden in der Mineralogie diejenigen Minerale bezeichnet, die eine Dichte größer als 2,9 g/cm³ besitzen und sich somit auch in der Waschpfanne anreichern. Das Schwerekonzentrat, oft auch als Schlich bezeichnet, setzt sich je nach Herkunftsort sehr unterschiedlich zusammen.

Typische Vertreter sind die Eisen- und Titanminerale Magnetit, Hämatit, Limonit und Ilmenit. Sie stellen meist den Hauptteil des Schwerekonzentrats und besonders der Hämatit ist an fast allen Fundorten vertreten. Des Weiteren sind noch Kassiterit, Zirkon, Granate, Epidote und Turmaline klassische Schwerminerale. Im Allgemeinen hängt es aber von der geologischen Struktur des Einzugsgebiets des Gewässers ab, welche mineralogische Zusammensetzung das Schwerekonzentrat hat.

Weblinks[Bearbeiten]