Schwingungsdämpfer

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Schwingungsdämpfer in einer Waschmaschine
Schwingungsdämpfer in einem Lastwagen

Ein Schwingungsdämpfer ist ein System zur Dämpfung von mechanischen Schwingungen (Vibrationen, Erschütterungen, Stößen). Ziel ist es, Bewegungsenergie in Wärmeenergie umzuwandeln. Es wird dabei grundsätzlich zwischen folgenden beiden Systemen unterschieden:

  • Allgemeine Reibungsbremsen – wie z. B. die (fälschlicherweise als „Stoßdämpfer“ bezeichneten) Bauelemente der Fahrzeugtechnik, die Teile des Fahrwerks sind – arbeiten frequenzunabhängig und benötigen immer ein „ruhendes“ Gegenstück, beispielsweise die massive Karosserie.

Schwingungsdämpfung bei Stahlmasten[Bearbeiten]

Auch seilverankerte Stahlrohrmasten neigen leicht zu windinduzierten Schwingungen, weswegen zur Schwingungsdämpfung oftmals auch dort mit Granulat gefüllte Kammern, wie sie gerade eben beschrieben wurden, angebracht werden.
Seilverankerte Stahlgittermasten zeigen dagegen eine geringere Schwingneigung, da sie eine kleinere Windangriffsfläche haben.

Strommasten[Bearbeiten]

Leiterseile von Freileitungsmasten werden vom Wind zum Schwingen angeregt, sodass es zu einem Kurzschluss oder einem Kabelbruch kommen kann. Daher werden hier – insbesondere bei langen Spannfeldern – sog. Stockbridge-Schwingungstilger installiert. Diese bestehen aus einem kurzen Seilstück mit beschwerten Enden, das jeweils nahe der Aufhängung unten parallel ans Leiterseil geklemmt wird.

Weitere Möglichkeiten der Schwingungsdämpfung bei Strommasten sind

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Schwingungsdämpfer – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen