Schwippe

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Schwippe
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Die Schwippe bei Böblingen

Die Schwippe bei Böblingen

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2384484
Lage Baden-Württemberg; Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Würm → Nagold → Enz → Neckar → Rhein → Nordsee
Quelle rechter Namens-Oberlauf:
am Nordrand von Sindelfingen-Maichingen
48° 43′ 46″ N, 8° 58′ 5″ O48.7293166666678.9679861111111462
Quellhöhe ca. 462 m ü. NN[1]
Mündung von rechts und zuletzt Südosten in die Würm48.7178861111118.8999777777778399Koordinaten: 48° 43′ 4″ N, 8° 54′ 0″ O
48° 43′ 4″ N, 8° 54′ 0″ O48.7178861111118.8999777777778399
Mündungshöhe wenig über 399 m ü. NN[2]
Höhenunterschied ca. 63 m
Länge 16,5 km[3] auf rechtem Namens- Oberlauf
18,1 km[3] auf linkem Hauptstrang-Oberlauf
Einzugsgebiet 85,9 km²[4]
Mittelstädte Sindelfingen, Böblingen, eben noch rechter Mündungsanrainer: Weil der Stadt
Gemeinden Grafenau

Die Schwippe ist ein 16,5 – 18 km langer Fluss im baden-württembergischen Gäu, der bei Grafenau-Döffingen im Landkreis Böblingen von rechts und Südosten in die hier nordwärts ziehende Würm mündet.

Geographie[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Schwippe entspringt auf der Gemarkung der Stadt Sindelfingen. Sie hat hier zwei große Oberläufe, von denen der rechte am Nordrand des Gewerbegebietes des Teilorts Maichingen entspringt und den Namen Schwippe führt, während der nach Länge, Einzugsgebiet und Quellhöhe bedeutendere, in seinem Lauf zuletzt Goldbach genannt, nahe dem Autobahnkreuz Stuttgart in dem großen Bergwald entsteht, der sich zwischen Sindelfingen und dem jenseits der nordöstlichen Stadtgrenze liegenden Stuttgarter Stadtteil Vaihingen erstreckt.

Am Übergang von der Sindelfinger Wohnbebauung ins westlich liegende Industriegebiet laufen die zwei Äste zusammen, danach hält sich die Schwippe an die Zulaufrichtung des Goldbachs und fließt zunächst weiter südwestlich. Nach dem Ende des Flugfeldes Böblingen/Sindelfingen zu seiner Linken wendet sie sich von der zuletzt begleitenden Autobahn 81 nach Westen ab, tritt in die Böblinger Gemarkung ein und durchfließt dann dessen Stadtteil Dagersheim. Danach betritt sie in weiterem Westlauf wieder Sindelfinger Stadtgebiet und streift dessen Stadtteil Darmsheim im Norden. Hinter diesem Ort läuft sie erstmals (Namens-Oberlauf) bzw. erstmals wieder seit ihrem Waldaustritt (Hauptstrang) in einem Tal, das bald nach dem Eintritt in die Gemeinde Grafenau nach Nordwesten abknickt. Sie passiert hier die große Siedlung Kapellenberg am rechten Talhang und anschließend das Dorf Döffingen.

Für wenige Meter wird Weil der Stadt noch rechter Gewässeranlieger, dann mündet die Schwippe nach einem Lauf von 16,5 km bzw. 18,1 km von rechts und Südosten an der Ölmühle des Weiler Stadtteils Schafhausen als bedeutendster Zufluss an deren Oberlauf in die hier nordwärts ziehende Würm.

Zuflüsse[Bearbeiten]

Hierarchische Liste der Zuflüsse und RiverIcon-SmallLake.svg Seen von der Quelle zur Mündung. Auswahl. Gewässerlängen in der Regel nach LUBW-FG10 (Datensatzeinträge), Einzugsgebiete entsprechend nach LUBW-GEZG, Seeflächen nach LUBW-SG10, Höhenangaben nach dem Höhenlinienbild auf dem Geodatenviewer. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.'

Quelle der Schwippe (namentlich bezeichneter Oberlauf[5]) im Gewerbegebiet am Nordrand von Maichingen auf etwa 462 m ü. NN (48° 43′ 46″ N, 8° 58′ 5″ O48.7293166666678.9679861111111).

  • Größerer Quellast, von links in Sindelfingen am Ostrand des großen Industriegebietes, 7,105 km und 25,422 km². Entsteht im Wald nordöstlich von Sindelfingen etwas südlich des Autobahnkreuzes Stuttgart auf etwa 501 m ü. NN neben der K 1055 (48° 43′ 17″ N, 9° 4′ 19″ O48.7214759.0720666666667). Wird von LUBW-FG10 als Oberlauf der Schwippe angesetzt, da offenbar Hauptstrang. Dieser höher entspringende Ast übertrifft den namentlichen linken Schwippe-Oberlauf, der am Zusammenfluss nur 5,527 km und ein Einzugsgebiet von 8,928 km² erreicht hat, also in wenigstens drei einschlägigen Kriterium. Ab dem Zulauf des Goldbachs ist er nach diesem benannt.
    • Diebskarrenbach, von rechts auf etwa 470 m ü. NN, 0,996 km.
    • Zulauf aus dem südlichen Diebskarren, von rechts auf 462,9 m ü. NN[6], 1,305 km.
    • Zulauf vom Erlenteich her, von links an der Brücke des Rohrer Pfades auf rund 450 m ü. NN, 1,422 km.
    • Zulauf aus dem Zweibrunnenhau, von links in einem RiverIcon-SmallLake.svg 0,1661 ha großen Weiher am Abgang der Herzogsallee von der K 1055, 1,392 km.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Bis zum nächstgenannten Zulauf folgen im Lauf drei Weiher aufeinander von 1,0607 ha, 0,4346 ha und 0,3238 ha, der mittlere Eisweiher genannt.
    • Goldbach, von links am Mönchsbrunnen auf etwa 445 m ü. NN, 1,015 km.
    • Berstgraben, von links kurz danach auf 442,2 m ü. NN[6] am Auslauf RiverIcon-SmallLake.svg eines weiteren, 0,1104 ha großen Weihers im Lauf, 2,131 km.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt das Hochwasserrückhaltebecken, 1,16 ha. Alle Zuläufe bis hierher waren Waldbäche, ab hier tritt dieser rechte Schwippe-Oberlauf, hier nun Goldbach genannt, ins bebaute Gebiet Sindelfingens ein.
    • Bach aus der Schneckenklinge, von rechts am Ostende Sindelfingens kurz vor dem Umspannwerk, 2,022 km.
    • Eschenbrünnlesgraben, von links verdolt an der Brücke der Eschenbrünnlesstraße auf knapp 231,5 m ü. NN[7], 1,235 km.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert einen Parkweiher in der rechten Aue, 0,8199 ha.
    • Sommerhofenbach, von rechts gegenüber dem Goldberg mit seinem Wasserturm auf der Spitze, 6,355 km und 8,283 km².
  • Murkenbach, von links nahe der Autobahnausfahrt Böblingen-Sindelfingen auf unter 425 m ü. NN, 4,562 km und 10,670 km².
    • Gansseegraben, von rechts in RiverIcon-SmallLake.svg einem 0,3043 ha großen Weiher, 1,228 km.
    • Langgraben, von links an der Kreuzung Schönbuchstraße/Schönaicher Straße, 2,477 km.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchläuft unmittelbar nacheinander am Westrand der Altstadt von Böblingen den Oberen See auf 442 m ü. NN[6] und den Unteren See, 2,8064 ha und 1,3416 ha.
  • Aischbach, von links zwischen Flugfeld und Kläranlage, 2,888 km und 5,024 km².
  • Hulbgraben, von links gleich danach, 3,528 km und 8,029 km².
  • Buchentalgraben, von rechts gegenüber dem Nordrand von Böblingen-Dagersheim, 2,43 km und 3,801 km². RiverIcon-SmallLake.svg Im oberen Mündungsdreieck liegt in der Grube eines aufgelassenen Steinbruchs zwischen Dagersheim und Darmsheim ein 0,9848 ha großer Weiher,

Mündung der Schwippe kurz nach dem Passieren von Grafenau-Döffingen an der Ölmühle von Weil der Stadt-Schafhausen nach einem Lauf von 16,472 km (mit Schwippe-Oberlauf) bzw. 18,05 km (Goldbach-Oberlauf) auf etwa 399 m ü. NN von rechts und Südosten und im spitzen Winkel in die Würm. Die Schwippe hat hier ein Einzugsgebiet von 85,884 km² hinter sich, etwa 40 % weniger als die aufnehmende Würm, die hier selbst erst etwa 18,5 km lang ist.

  1. Nach dem Höhenlinienbild auf dem Geodatenviewer.
  2. Nach dem Geodatenviewer mündet die Schwippe unterhalb der 400-m-Höhenlinie, für die Mündung des in flacher Aue etwa 150 m abwärts der Würm zufließenden Altbachs gibt diese Karte in blauer Schrift eine Mündungshöhe von 399 m ü. NN an.
  3. a b Nach LUBW-FG10 (Datensatzeinträge).
  4. Summe der Teileinzugsgebiete nach LUBW-GEZG (Datensatzeinträge).
  5. Auf dem Geodatenviewer.
  6. a b c Texteintrag in Blau auf dem Geodatenviewer.
  7. Texteintrag in Blau auf dem Geodatenviewer wenig Schritte zuvor.

Weblinks[Bearbeiten]