Schwoich

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Wappen Karte
Wappen von Schwoich
Schwoich (Österreich)
DEC
Schwoich
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Tirol
Politischer Bezirk Kufstein (KU)
Fläche 18,77 km²
Koordinaten 47° 33′ N, 12° 8′ O47.5512.133333333333583Koordinaten: 47° 33′ 0″ N, 12° 8′ 0″ O
Höhe 583 m ü. A.
Einwohner 2301 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 123 Einwohner je km²
Postleitzahl 6334
Vorwahl 05372
Gemeindekennziffer 7 05 25
AT335
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Dorf 1
6334 Schwoich
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Josef Dillersberger (ÖVP)
Gemeinderat (2004)
(15 Mitglieder)
11 (ÖVP), 4 (SPÖ)
Lage der Gemeinde Schwoich
Karte

Schwoich ist eine Gemeinde im Bezirk Kufstein, in Tirol, Österreich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Das Dorf liegt im Tiroler Unterland 5,5 km südlich von Kufstein auf einem Hochplateau rechts des Flusses Inn. Die Gemeindefläche erstreckt sich vom Innufer bis auf die Walleralm am Fuße des Wilden Kaisers sowie von der Locherer Kapelle bis zum "Häringer Wasserfall". Somit liegt die Gesamtfläche des 2200 Einwohner zählenden Kleindorfes bei 18,77 km², wobei jedoch große Teile von Wäldern und Alm- bzw. Weideland eingenommen werden.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Bad Häring, Kirchbichl, Kufstein, Langkampfen, Scheffau am Wilden Kaiser, Söll

[Bearbeiten] Weiler

Dorf (mit Moosham), Am Bach, Sonnendorf, Osterndorf ("Letten"), Amberg, Höhe, Achrain, Habring, Egerbach

[Bearbeiten] Musikkapelle

Die Musikkapelle zählt zurzeit 59 aktive Mitglieder. Im August 2007 feierte die Kapelle ihr 130 - Jahr Jubiläum.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Besiedelung des Gemeindegebietes begann schon Mitte des sechsten Jahrhunderts, und der Name Schwoich wurde erstmals 1280 erwähnt. Damals wurden die Bezeichnungen "Swiuch" und "Schweng" benutzt, was auf des moosigen Untergrund in Teilen des Ortes hinweist. Dieser ist auch Grund für das größte Vorkommen von Heidelbeeren, den sogenannten "Moosbeeren", die Schwoich im Umland berühmt machten und machen.

Bereits 1841 wurde in der Gemeinde, im sogenannten "Russland", von Anton Kink Zement gebrannt, das Wappen der Gemeinde unterstreicht dies mit einem Brennofen auf blauem Grund. Damit gilt Schwoich als Geburtsstätte der österreichischen Zementindustrie.

[Bearbeiten] Sport

Bekannt ist das Erholungsdorf unter Anderem auch für seine zahlreichen Sportmöglichkeiten. Neben Wandern und Bergsteigen kann man hier auch hervorragend Mountainbiken, Tennis und Fußball spielen, sowie im Bananensee schwimmen gehen. Bekannt ist die Gemeinde jedoch vor Allem für seine Wintersportarten. So beherbergt Schwoich einen der besten Eisstockvereine Mitteleuropas und hat bereits viele Olympioniken in den Sportarten Langlauf, Biathlon und Rodeln hervorgebracht.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Freiluft-Zementmuseum: Am Ortseingang von Schwoich befinden sich 2 in den Jahren 1987/88 restaurierte Kalköfen, die an die Gründung des Schwoicher Zementwerkes erinnern.
  • Locherer Kapelle, die 1736 zur Erinnerung an die Blockade Kufsteins während des Spanischen Erbfolgekrieges (1701-1714) erbaut wurde.
  • Pfarrkirche St. Ägidius: Restauriert von Clemens Holzmeister

[Bearbeiten] Fotos

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