ScopeArchiv

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scopeArchiv
ScopeLogo.png
Entwickler scope solutions ag
Aktuelle Version 5.1
(Dezember 2012)
Betriebssystem Microsoft Windows
Kategorie Datenbank
Lizenz proprietär
Deutschsprachig ja, und 3 weitere Sprachen
www.scope.ch

scopeArchiv ist eine Archivsoftware (Standardlösung), die als Basis für das integrale hybride Records Management bei der Langzeitarchivierung genutzt werden kann. Das Programm wird von staatlichen- und Wirtschaftsarchiven in neun Ländern eingesetzt.

scopeArchiv ist eine modular aufgebaute und frei konfigurierbare Software. Sie deckt von der archivischen Erschließung bis zur Ausleihe durch Benutzende im Internet mittels des Moduls scopeQuery[1] alle Arbeitsbereiche in einem Archiv ab. Die Standardlösung scopeArchiv befolgt die Archivstandards ISAD(G), ISAAR(CPF), ISDIAH, ISDF, die Metadatenstandards EAD (Export), METS und PREMIS[2].

Die Software-Suite scopeOAIS berücksichtigt das OAIS-Modell und ermöglicht mit durch ISO 20652-basierte Archivierung die Verwaltung jeglicher Art von Datenträgern. Sie ermöglicht eine Anbindung gemäß OAIS an beliebige Archival-Storage-Produkte und funktioniert als Schnittstelle zwischen der Verzeichnungseinheit zu den gängigsten Repositories wie Fedora Repository, DIAS (Dynamic Inventory Analysis System), DigiTool u.a.

Die Anwendung ist in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Holländisch und Slowenisch erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreas Berger: Eine vergleichende Untersuchung von Erschließungssoftware unter archivfachlichen und softwareergonomischen Gesichtspunkten Transferarbeit im Rahmen des Referendariats für den höheren Archivdienst, 38. Wissenschaftlicher Kurs, April 2005, Landesarchiv NRW – Staatsarchiv Münster, S. 46-78. pdf
  • David Blanck e.a.: Minimales Metadatenset und Musterprozess zur Digitalisierung und Übernahme analoger Bilder in scopeArchiv, scopeArchiv User Group. Arbeitsgruppe Bild, o.O. 2008.
  • Christian Carron: Face au défi informatique. Archives cantonales, les archives de l'Etat du Valais se sont donné cinq ans pour transférer 45000 pages d'inventaires sur leur nouvelle base de données scopeArchiv, in: Nouvelliste 45/26 (2007).
  • Thomas Fritz e.a.: Ein einheitliches IT-System von der Überlieferungsbildung bis zur Online-Bestellung – MIDOSA 21 im Landesarchiv Baden-Württemberg, in: Der Archivar, 60. Jahrgang (2007), Heft 3, S. 220-228. pdf
  • Detlev Heiden: Professionalisierung des Zugangs zu Erschließungsinformationen, in: Veröffentlichungen der Archivschule Marburg. Institut für Archivwissenschaft, Nr. 39 (2004), S. 100. online
  • Lambert Kansy: Aufbau einer Infrastruktur für die digitale Archivierung im Staatsarchiv Basel-Stadt. Werkstattbericht, in: Neue Entwicklungen und Erfahrungen im Bereich der digitalen Archivierung: von der Behördenberatung zum Digitalen Archiv, München, Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2010, S. 55-62.
  • Manuel Kehrli: Neue Datenbank der Denkmalpflege Aargau, in: NIKE-Bulletin Nr. 4 (2011), S. 51.
  • Manuel Kehrli: Monumental case with scopeArchiv. In: Tehničnih in vsebinskih problemih klasičnega in elektronskega arhiviranja, Maribor 2012 S. 559-561. online (PDF; 72 kB)
  • Marta Riess und Johannes Seidl: Das Bildarchiv des Archivs der Universität Wien wird digitalisiert – ein Werkstattbericht, in: Mitteilungen der VÖB 62 (2009) Nr. 1, S. 7-17. pdf
  • Christian Sieber: Vom Nutzen der Archivgeschichte am Beispiel Zürich. Vom städtischen Urkundenarchiv in der Grossmünstersakristei zur virtuellen Rekonstruktion in scopeArchiv, Zürich 2009.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Als Beispiel das Archiv der Vereinten Nationen (UNO) in Genf. online
  2. Siehe: Preservation Metadata: Implementation Strategies (PREMIS)