Kurbelschleife

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Kreuz-Kurbelschleife, Kreuzschleifenkurbel oder Scotch-Yoke-Kurbeltrieb

Die Kurbelschleife ist ein in der Regel viergliedriges Koppelgetriebe, bei dem die treibende Kurbel mit einem der beiden Teile eines Schubgelenks verbunden ist. Das getriebene, im Gestell drehbar gelagerte Teil kann sich hin- und herdrehen (schwingende Kurbelschleife) oder umlaufen (umlaufende Kurbelschleife).[1] Wenn es mit dem Gestell ein Schubgelenk hat, liegt eine Kreuz-Kurbelschleife (oder Kreuzschleifenkurbel[1] oder Scotch-Yoke Kurbeltrieb, siehe Abbildung) vor.

Das Schubgelenk kann mit dem Drehgelenk an der Kurbel zu einem Doppelgelenk (drehender und in einem Schlitz gleitender Zapfen, s. Abbildung) vereinigt sein. In einem solchen Falle fehlt dem Koppelgetriebe das vierte Glied. Wird ein Gleitstein (viertes Glied) eingesetzt, ist der Verschleiß geringer.

Kreuz-Kurbelschleife: Das Bewegungsdiagramm (Hub über Kurbelwinkel) ist eine Sinus-Linie.

Anwendungen[Bearbeiten]

Am häufigsten wird die geradlinig bewegende Kreuz-Kurbelschwinge angewendet. Beispiele sind:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Siegfried Hildebrand: Feinmechanische Bauelemente, Hanser 1968, S. 636–639

Weblinks[Bearbeiten]