Scott Ross

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Scott Ross (* 1. März 1951 in Pittsburgh, Pennsylvania; † 14. Juni 1989 in Assas, Frankreich) war ein US-amerikanischer Cembalist, dessen Aufnahmen der Werke Scarlattis und Rameaus noch immer Vorbildcharakter haben. Bekannt wurde er auch durch seine Interpretation des Fandango von Antonio Soler.

Ross erlernte in seiner Heimatstadt Pittsburgh das Orgel- und Klavierspiel. Als Junge litt er unter einer schweren Skoliose. Nach dem Tod seines Vaters zog er als Vierzehnjähriger mit seiner Mutter nach Frankreich und studierte an den Konservatorien in Nizza und in Paris. 1971 belegte er den ersten Platz beim Internationalen Wettbewerb in Brügge. Seine Leistungen waren dabei so herausragend, dass bis 1986 kein 1. Preis mehr vergeben wurde.

Neben internationalen Auftritten unterhielt er eine Professur an der Universität Laval in Québec und an Sommerakademien in Venedig. Er verstarb mit nur 38 Jahren an den Folgen einer unbehandelten Lungenentzündung, die bedingt durch fehlende Krankenversicherung nicht behandelt wurde. Annahmen, Ross sei an den Folgen einer HIV-Infektion gestorben, steht die Aussage seines Freundes und Biografen Michel Proulx entgegen, welcher bestätigte, dass Ross sich zu keiner Zeit einem ebensolchen Test unterzog. [1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. On An Overgrown Path: The rumour about AIDS was swelling