Scott Young

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Young Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 1. Oktober 1967
Geburtsort Clinton, Massachusetts, USA
Größe 183 cm
Gewicht 86 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1986, 1. Runde, 11. Position
Hartford Whalers
Spielerkarriere
1985–1987 Boston University
1987–1988 Team USA
1988–1990 Hartford Whalers
1990–1992 Pittsburgh Penguins
1992–1995 Québec Nordiques
1995–1997 Colorado Avalanche
1997–1998 Mighty Ducks of Anaheim
1998–2002 St. Louis Blues
2002–2004 Dallas Stars
2005 Memphis Riverkings
2005–2006 St. Louis Blues

Scott Allen Young (* 1. Oktober 1967 in Clinton, Massachusetts) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler (Rechtsaußen), der von 1988 bis 2006 für die Hartford Whalers, Pittsburgh Penguins, Québec Nordiques bzw. Colorado Avalanche, Mighty Ducks of Anaheim, St. Louis Blues und Dallas Stars in der National Hockey League sowie die Frankfurt Lions und den EV Landshut in der Deutschen Eishockey Liga spielte.

Karriere[Bearbeiten]

Als Junior spielte er für die Boston University und nahm mit der amerikanischen Juniorennationalmannschaft an den Weltmeisterschaften 1985, 1986 und 1987 teil. Beim NHL Entry Draft 1986 wurde er von den Hartford Whalers in der ersten Runde als elfter Spieler ausgewählt. Nach seiner Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary schloss er sich den Whalers an.

Die Saison 1988/89 war seine erste vollständige Spielzeit in der NHL. Er schaffte sofort den Durchbruch und zählte zu den Leistungsträgern der Whalers. Zur Mitte der Saison 1990/91 wechselte er zu den Pittsburgh Penguins und konnte dort mit dem Team den Stanley Cup gewinnen. Im Jahr darauf spielte er überwiegend in Italien beim HC Bozen und bereitete sich mit dem Team USA auf die Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville vor.

Zur Saison 1992/93 wechselte er zu den Québec Nordiques. Dort blieb er für fünf Jahre und zog mit dem Team nach Denver um, wo er mit der Colorado Avalanche seinen zweiten Stanley Cup gewinnen konnte. Unterbrochen wurde diese Zeit vom Streik vor der Saison 1994/95. Diese Zeit überbrückte er in Deutschland wo er ein Spiel für die Frankfurt Lions und vier Spiele für den EV Landshut bestritt.

Die Saison 1997/98 spielte er bei den Mighty Ducks of Anaheim, zur Saison 1998/99 wechselte er zu den St. Louis Blues. In die vier Jahre Spielzeiten dort fällt auch die persönliche Bestleistung von 73 Punkten und seine dritte Teilnahme an Olympischen Spielen. In Salt Lake City 2002 gewann er mit dem Team USA die Silbermedaille.

Ab der Saison 2002/03 spielte er für die Dallas Stars und in diese Zeit fällt auch sein 1.000 NHL Einsatz. In der Streiksaison 2004/05 gab er ein kurzes Gastspiel bei den Memphis Riverkings in der CHL. Er kehrte noch einmal zu den Blues, die in der Saison 2005/06 Letzte ihrer Division wurden, zurück. Mit knapp 38 Jahren bewies er, dass er noch nicht zum alten Eisen zählte. Er war bester Scorer in St. Louis, doch nach dem Ende der Spielzeit beendete er seine aktive Karriere.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

NHL-Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 17 1.181 342 414 756 448
Playoffs 14 141 44 43 87 64

Weblinks[Bearbeiten]