Scottish Open (Golf)

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Aberdeen Asset Management Scottish Open
Informationen
Staat: SchottlandSchottland Schottland
Tour(en): PGA European Tour
veranstaltet seit: 1972
Austragungsort(e): Wechselnd
Course(s): Royal Aberdeen Golf Club
Länge in Yard: 6.867[1]
Länge in Meter: 6278
Par: 71
Spielform: Stroke Play
Preisgeld gesamt: 2014: 3.000.000 Britische Pfund[2]
Preisgeld für d. Sieger(in): 2014: 627.020 Euro[3]
normaler Termin (Monat): Juli
Bestleistungen
Gesamtschlagzahl: (Name) (Jahr) 262 Peter O’Malley (1992)
unter Par: (Name) (Jahr) -20 Ian Woosnam (1987)
häufigste(r) Sieger(in): Ian Woosnam (1987, 1990, 1996)
Titelhalter(in)
Name: Justin Rose
Nationalität: EnglandEngland England
Titelhalter(in) seit: 2014

Die Scottish Open, die seit 2012 von Aberdeen Asset Management gesponsert wird, ist eines der höher dotierten Golfturniere der European Tour. Es wurde im Jahr 2014 auf dem Royal Aberdeen Golf Club in Aberdeen im Nordosten von Schottland gespielt.

Das Turnier findet in der Woche vor den Open Championship statt, und es wurden einige Bedenken aufgeführt, dass der Kurs des Loch Lomond Golf Club, der sich stark von den Links-Kursen der Open unterscheidet, europäische Tourspieler für das nachfolgende Major-Turnier benachteiligt. Die führenden Rivalen der PGA Tour verbringen dieselbe Woche traditionell damit, auf Links-Kursen in Irland zu trainieren. 2006 wurde vorgeschlagen, das Event auf dem Dundonald Links-Kurs in Ayrshire auszutragen, wo man auf ein Turnier dieses Kalibers jedoch noch nicht vorbereitet war.[4] Am 24. Januar 2011 wurde bekanntgegeben, dass die Barclays Scottish Open aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten auf den Castle Stuart Golf Links in Inverness ausgetragen werden.[5]

Die Scottish Open wurden zuerst 1972 im Downfield Golf Club in der Nähe von Dundee ausgerichtet, jedoch erfolgte nach dem zweiten Event 1973 bei St Andrews eine zwölfjährige Unterbrechung. 1986 tauchte das Turnier wieder auf dem Kalender der European Tour auf und ersetzte die Glasgow Open. Die Scottish Open wurden in ihrem ersten Comeback-Jahr im Haggs Castle Golf Club ausgetragen, danach fand der Wettbewerb bis 1994 regelmäßig in Gleneagles statt. Die nächsten zwei Jahre wechselte das Turnier nach Carnoustie über, verschwand 1996 jedoch wieder vom Turnierkalender.

Der freigewordene Platz auf dem europäischen Tourplan wurde 1997 vom Loch Lomond World Invitational eingenommen, das bereits ein Jahr zuvor ausgetragen wurde. 2001 entschied man, dass das Loch Lomond Event als Scottish Open geführt werden sollte und alle vorhergehenden Veranstaltungen wie Scottish Open-Turniere zu zählen seien, was zur ungewöhnlichen Situation führte, dass das Turnier 1996 zwei Sieger hatte.[6]

Von 1972 bis 2008 stieg das Preisgeld von 10.000 auf drei Millionen Britische Pfund an. Es wurde 2012 auf 2,5 Mio. reduziert, aber ein Jahr später wieder auf drei Millionen aufgestockt.

Siegerliste[Bearbeiten]

Jahr Sieger Nationalität Ergebnis Vorsprung
Aberdeen Asset Management Scottish Open
2014 Justin Rose (1) EnglandEngland England 268 (−16) 2 Schläge
2013 Phil Mickelson (1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 271 (−17) Sieg im Playoff
2012 Jeev Milkha Singh (1) IndienIndien Indien 271 (−17) Sieg im Playoff
Barclays Scottish Open
2011 Luke Donald (1) EnglandEngland England 197 (−19)[7] 4 Schläge
2010 Edoardo Molinari (1) ItalienItalien Italien 272 (−12) 3 Schläge
2009 Martin Kaymer (1) DeutschlandDeutschland Deutschland 269 (−15) 2 Schläge
2008 Graeme McDowell (1) NordirlandNordirland Nordirland 271 (−13) 2 Schläge
2007 Grégory Havret (1) FrankreichFrankreich Frankreich 270 (−14) Sieg im Playoff
2006 Johan Edfors (1) SchwedenSchweden Schweden 271 (−13) 2 Schläge
2005 Tim Clark (1) SudafrikaSüdafrika Südafrika 265 (−19) 2 Schläge
2004 Thomas Levet (1) FrankreichFrankreich Frankreich 269 (−15) 1 Schlag
2003 Ernie Els (2) SudafrikaSüdafrika Südafrika 267 (−17) 5 Schläge
2002 Eduardo Romero (1) ArgentinienArgentinien Argentinien 273 (−11) Sieg im Playoff
The Scottish Open at Loch Lomond
2001 Retief Goosen (1) SudafrikaSüdafrika Südafrika 268 (−16) 3 Schläge
Standard Life Loch Lomond
2000 Ernie Els (1) SudafrikaSüdafrika Südafrika 273 (−11) 1 Schlag
1999 Colin Montgomerie (1) SchottlandSchottland Schottland 268 (−16) 3 Schläge
1998 Lee Westwood (1) EnglandEngland England 276 (−8) 4 Schläge
Gulfstream Loch Lomond World Invitational
1997 Tom Lehman (1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 265 (−19) 5 Schläge
Loch Lomond World Invitational
1996* Thomas Bjørn (1) DanemarkDänemark Dänemark 277 (−7) 1 Schlag
Scottish Open
1996* Ian Woosnam (3) WalesWales Wales 289 (+1) 4 Schläge
1995 Wayne Riley (1) AustralienAustralien Australien 276 (−12) 2 Schläge
Bell's Scottish Open
1994 Carl Mason (1) EnglandEngland England 265 (−15) 1 Schlag
1993 Jesper Parnevik (1) SchwedenSchweden Schweden 271 (−9) 5 Schläge
1992 Peter O'Malley (1) AustralienAustralien Australien 262 (−18) 2 Schläge
1991 Craig Parry (1) AustralienAustralien Australien 268 (−12) 1 Schlag
1990 Ian Woosnam (2) WalesWales Wales 269 (−15) 4 Schläge
1989 Michael Allen (1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 272 (−8) 2 Schläge
1988 Barry Lane (1) EnglandEngland England 271 (−13) 3 Schläge
1987 Ian Woosnam (1) WalesWales Wales 264 (−20) 7 Schläge
1986 David Feherty (1) NordirlandNordirland Nordirland 270 (−14) Sieg im Playoff
Sunbeam Electric Scottish Open
1973 Graham Marsh (1) AustralienAustralien Australien 286 (−2) 6 Schläge
1972 Neil Coles (1) EnglandEngland England 283 Sieg im Playoff

* – 1996 zwei ausgetragene Veranstaltungen

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Card of Course − Royal Aberdeen. europeantour.com, abgerufen am 11. Juli 2014 (englisch).
  2. [1]
  3. Event Info – Prize Fund. europeantour.com, abgerufen am 11. Juli 2014 (englisch).
  4. Scottish Open will become one of Tour's richest tournaments, The Scotsman. 17. Juli 2006. Abgerufen am 10. Oktober 2008. 
  5. Caste Stuart to stage Barclays Scottish Open
  6. Scottish Open: Historic yet new, BBC Sport. 13. Juli 2001. Abgerufen am 10. Oktober 2008. 
  7. Wegen Regens auf 3 Runden verkürzt.