Screamworks: Love in Theory and Practice

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Screamworks: Love in Theory and Practice, Chapters 1-13
Studioalbum von Him-logo.svg
Veröffentlichung 12. Februar 2010[1]
Label Sire Records
Format CD, LP[2]
Genre Dark Rock
Anzahl der Titel 13
Laufzeit 47:09

Besetzung

Produktion Matt Squire[3]
Chronologie
Digital Versatile Doom – Live at the Orpheum Theatre
(2008)
Screamworks: Love in Theory and Practice, Chapters 1-13 Tears on Tape
(2013)

Screamworks: Love in Theory and Practice, Chapters 1-13 (engl. für etwa: „Aufschreiwerke: Liebe in Theorie und Praxis, Kapitel 1-13”) ist das siebte Studioalbum der finnischen Band HIM. Mit der Veröffentlichung am 12. Februar 2010 (Großbritannien und Frankreich 8. Februar, USA 9. Februar, Japan 10. Februar) fällt es als erstes Studioalbum aus dem bisherigen zweijährigen Veröffentlichungszyklus der HIM-Alben. Es erschien kurz vor dem Valentinstag.

Hintergrund[Bearbeiten]

Wie auch bei Deep Shadows and Brilliant Highlights ist der Titel recht lang ausgefallen und repräsentiert das vom Sänger oft angesprochene Yin-und-Yang-Verhältnis, da Liebe seiner Meinung nach weder theoretisch noch praktisch sei. Das Wortspiel Screamworks ist eine Kombination aus dem wobei Ville auf dem Album häufig zu hören ist, nämlich diversen Freudenschreien, Schmerzensschreien und Urschreien[4] und dem Wort works wie es in einer seiner Lieblingsphrasen "Selected Works of..." vorkommt. Letzteres symbolisiert zusätzlich die Zusammenarbeit der Bandmitglieder und stellt das Album als Gesamtwerk dar.[5]

Nach dem härteren Vorgängeralbum Venus Doom sei dies nun der Versuch sich wieder auf das zu konzentrieren, was die Band am besten könne, gesteht der Frontmann im Interview mit Metal Hammer. Inspiration für das Album ist laut dem Magazin eine Frau, von der der Songwriter nicht genau wisse ob sie das sei, was er suche, aber zumindest habe sie dafür gesorgt, dass er über dieses Thema nachdenke. Die Songs entstanden in seinem Hotelzimmer in Los Angeles, wo das Album vom 3. August bis zum 8. Oktober 2009 aufgenommen wurde.[3]

Schränkte er auf dem letzten Album noch die seiner Meinung nach "schwulen Keyboards" stark ein, so treten sie hier in 80er Jahre Manier wieder stärker in Erscheinung. Der Grund für diesen Unterschied liegt nach Valo am momentanen Musikgeschmack der Band während der Entstehungsphase: "Damals haben wir viel My Dying Bride, Cathedral, Anathema oder auch Paradise Lost gehört. Und diese Bands haben uns bei Venus Doom extrem beeinflusst. [...] Wir hatten keine Lust auf Venus Doom 2'. Als ich anfing, die Songs zu schreiben, liefen die Gitarren wie von allein in die Rock'n'Roll- und Metal-Richtung. Da haben wir uns sicherlich von Rage Against The Machine und den Stone Temple Pilots anstecken lassen, […]"[5]

Über die Texte sagte er in einem Interview bei delta radio aus, dass er keine direkten 'Tagebuchsongs" möge, sondern eben solche, über die man nachdenken müsse und die für jeden Hörer eine eigene Geschichte formen.[6]

Das Album wird als Vinyl und CD erhältlich sein. Am 6. Januar 2010 wurde die Heartagram-Edition auf der offiziellen Webpräsenz angekündigt.[7] Diese enthält zusätzlich die CD Baudelaire in Braille, welche alle Titel als Akustikversion liefert. Die Saint Scream genannte Covergrafik liegt als handgepresster Siebdruck ebenfalls bei. Neben dieser limitierten Version gibt es auch eine Doppel-CD, die das reguläre Album und die Acoustic-CD enthält. Die einfache und die Deluxe Version werden wie die Single auch als Download bei iTunes verfügbar sein.[7]

Als erster Titel wurde Heartkiller am 4. Dezember 2009 auf MySpace zum Stream angeboten, vier Tage später dann als MP3-Download auf iTunes. Live wurde es erstmals zusammen mit Love the Hardest Way und Scared To Death auf dem Helldone Festival 2009 in Helsinki präsentiert.[8] Heartkiller erschien zusammen mit Shatter Me With Hope (The Sword of Democles) als CD-Single am 5. Februar 2010 in Deutschland.

Disarm Me wurde bereits 2002 geschrieben, konnte aber erst jetzt seine Veröffentlichungsreife erlangen.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. In Venere Veritas – 3:36
  2. Scared to Death – 3:41
  3. Heartkiller – 3:29
  4. Dying Song – 3:32
  5. Disarm Me (With Your Loneliness) – 4:01
  6. Love, the Hardest Way – 3:20
  7. Katherine Wheel – 3:26
  8. In the Arms of Rain – 3:47
  9. Ode to Solitude – 3:58
  10. Shatter Me With Hope – 3:52
  11. Acoustic Funeral (For Love in Limbo) – 3:58
  12. Like St. Valentine – 3:15
  13. The Foreboding Sense of Impending Happiness – 3:14

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatheartagram.com. Abgerufen am 27.01.2010 (englisch).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatamazon.de. Abgerufen am 27.01.2010 (deutsch).
  3. a b Studioreport in Metal Hammer 01/2010.
  4. http://link.brightcove.com/services/player/bcpid60475548001?bclid=9783754001&bctid=62473098001%22%22
  5. a b Interview in Rockoon! Nr. 1 2010.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatdeltaradio.de. Abgerufen am 27.01.2010 (deutsch).
  7. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatheartagram.com. Abgerufen am 27.01.2010 (englisch).
  8. http://www.buzznet.com/tags/him/journals/5934881/30th-december-2009-helldone-setlist/