Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg

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Filmdaten
Deutscher Titel: Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg
Originaltitel: Seabiscuit
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2003
Länge: 134 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 6
Stab
Regie: Gary Ross
Drehbuch: Laura Hillenbrand
Produktion: Frank Marshall
Kathleen Kennedy
Gary Barber
Tobey Maguire
Roger Birnbaum
Robin Bissell
Allison Thomas
Musik: Randy Newman
Kamera: John Schwartzman
Schnitt: William Goldenberg
Besetzung

Der US-amerikanische Film Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg von 2003/2004 schildert die authentische Renn-Karriere des berühmt gewordenen Rennpferdes Seabiscuit in den 1930er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Verfilmung von Gary Ross, der auch das Drehbuch verfasste, basiert auf dem von Laura Hillenbrand verfassten Roman über dieses Pferd. Der Film wurde einer der erfolgreichsten Filme des Jahres und erhielt sieben Oscar-Nominierungen, darunter bester Film, bestes Drehbuch und beste Kamera.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Der Film beschreibt nicht nur die Erfolgsstory des Rennpferdes, sondern schildert im Wesentlichen die persönlichen Entwicklungen der menschlichen Besitzer, Trainer und Jockey, die aufgrund der unerwarteten Karriere des Pferdes auch ihre persönlichen Verletzungen heilen können. Daneben zeichnet der Film auch ein eindrückliches Bild der amerikanischen Gesellschaft in der Weltwirtschaftskrise. Die Siege des Außenseiters Seabiscuit wurden von vielen Menschen als Zeichen dafür gewertet, dass auch ein scheinbar Hoffnungsloser wieder zu Erfolg kommen kann. Aufgrund dessen wurde das Pferd zu einem US-amerikanischen Symbol der Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten.

In Deutschland hofften die Pferderennbahnbetreiber, über diesen Film mehr Publikum für den Pferderennsport zu begeistern. In mehreren Großstädten – wie beispielsweise in Köln – erhielt man daher zusätzlich zur Kinokarte eine Eintrittskarte zum nächsten Pferderennen.

[Bearbeiten] Kritik

Lexikon des internationalen Films: Konzipiert als gefühlvolle Familien- und Erfolgsgeschichte, geht das Kalkül nicht auf, weil die Subplots unterentwickelt sind und der Zuschauer emotional auf Distanz bleibt. Zwar gut gespielt und edel fotografiert, fehlt dem altmodisch entwickelten Film letztlich der überspringende Funke, sodass er in erster Linie die Befindlichkeit einer Nation spiegelt, die sich nach einstiger Größe und früheren Tugenden sehnt.[1]

[Bearbeiten] Hintergrund

Tobey Maguire hatte 2001 für Spider-Man sechs Monate lang hart trainiert, um seinen Körper für die Rolle des Superhelden in Topform zu bringen. Nach den Dreharbeiten hungerte er sich sofort zehn Kilogramm herunter, damit er für seine Jockey-Rolle möglichst dünn und leicht wirkte. Mitte 2003 war auch Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg abgedreht. Sofort begann er wieder mit hartem Training, um in Form zu kommen für das Spider-Man-Sequel Spider-Man 2.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg war sieben mal für den Oscar nominiert (u.a. als bester Film und den besten Schnitt), erhielt aber letztlich keine der begehrten Statuen. Bei der Golden-Globe-Verleihung 2004 blieb der Film in zwei Kategorien (Bestes Drama, Bester Nebendarsteller) ebenfalls ohne Auszeichnung.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Lexikon des Internationalen Films – Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg

[Bearbeiten] Weblinks

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