Search for Extraterrestrial Intelligence

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SETI ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum Musikalbum dieses Namens siehe SETI (Album).

Search for Extraterrestrial Intelligence (englisch für Suche nach extraterrestrischer Intelligenz, auch kurz SETI genannt) bezeichnet die Suche nach außerirdischen Zivilisationen. Seit 1960 werden verschiedene wissenschaftliche Projekte betrieben, die unter anderem den Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums nach möglichen Anzeichen und Signalen technischer Zivilisationen im All untersuchen.[1][2]

Grundlagen und Abschätzungen[Bearbeiten]

Die SETI-Forschung beruht auf der Annahme, dass außerirdische Kulturen im Weltall existieren und ähnliche Kommunikationssysteme und Nachrichtentechnologien nutzen wie auf der Erde. Bislang ist nicht bekannt, ob außerirdisches Leben existiert bzw. ob es andere technische Zivilisationen gibt, die zu Sendung und Empfang interstellarer Signale in der Lage sind.[3][4] Eine Abschätzung dazu hat der Astronom Frank Drake mit der Drake-Gleichung versucht.[5] Bei optimistischer Einschätzung der Faktoren dieser Gleichung ergibt sich eine mögliche Anzahl von über 300 solcher Zivilisationen in der Milchstraße.[6][7] Stephen Dole führte 1964 in einer Studie für die RAND Corporation erstmalig eine Abschätzung der Anzahl möglicher habitabler Welten in der Galaxis durch.[8] Mit der Kardaschow-Skala werden eventuelle technische Möglichkeiten extraterrestrischer Zivilisationen abgeschätzt.[9] Die Galaxie, in der sich die Erde befindet, die Milchstraße, hat einen Durchmesser von ungefähr 100.000 Lichtjahren und beinhaltet zwischen 200 und 400 Milliarden Sterne sowie - Erkenntnissen der Kepler-Mission zufolge - 50 Milliarden Planeten, davon schätzungsweise 500 Millionen Planeten in habitablen Zonen.[10][11][12]

Einschränkungen des Suchgebietes[Bearbeiten]

Die Annahme, dass außerirdische Lebensformen mehrheitlich auf Kohlenstoff-Chemie basieren könnten – wie alle Lebensformen auf der Erde – wird in der Exobiologie polemisch als Kohlenstoffchauvinismus bezeichnet.[13] Obwohl auch hypothetisch eine alternative Biochemie wie z. B. auf Siliciumbasis diskutiert wird, bietet Kohlenstoff eine größere Vielfalt zur Bildung von semi-stabilen Molekülen.[14][15]

Eine weitere Annahme ist, dass Leben flüssiges Wasser benötigt. Das Wassermolekül ist ein einfaches Molekül und eine optimale Umgebung für die Entwicklung komplexer kohlenstoffbasierter Moleküle, die zur Entwicklung von Leben führen könnten.[16]

Eine dritte Einschränkung ist, sich auf sonnenähnliche Sterne zu konzentrieren. Sehr große Sterne haben relativ kurze Lebenszeiten von nur einigen Millionen Jahren bis zu wenigen zehntausend Jahren, so dass intelligentes Leben auf den umliegenden Planeten sehr wenig Zeit für die Entwicklung hätte. Andererseits ist die freigesetzte Energie sehr kleiner Sterne so gering, dass nur Planeten auf einer nahen Umlaufbahn als Kandidaten für Leben in Frage kämen. Die Lebenszeit eines solchen Sterns beträgt allerdings bis zu 20 Milliarden Jahre. Durch die enge Umlaufbahn und die Wirkung der damit verbundenen starken Gezeitenkräfte ist die Eigenrotation solcher Planeten in der Regel sehr langsam oder in gebundene Rotation übergegangen. Die Folge ist ein ungünstiges, sehr starkes Temperaturgefälle wie es in etwa beim Merkur beobachtet werden kann.

Eigenschaften eines hypothetischen Signals[Bearbeiten]

Um eine Radioübertragung von einer außerirdischen Zivilisation zu empfangen, muss man die gängigsten elektromagnetischen Frequenzen absuchen, da man nicht weiß, welche Frequenz die Außerirdischen nutzen könnten. Da das Signal zur leichteren Detektion stärker als die Strahlung des Heimatsterns sein sollte, ist es nicht sinnvoll, ein starkes Signal über eine große Bandbreite von Wellenlängen zu übertragen, und deshalb ist es wahrscheinlich, dass ein solches Signal auf einem sehr schmalen Frequenzband (Kanal) gesendet wird.[17] Das bedeutet, dass eine große Anzahl sehr schmaler Kanäle abgesucht werden muss.

Die Modulation und Kodierung eines außerirdischen Signals ist ebenso unbekannt. Interessant könnten sehr schmalbandige Signale sein, die stärker sind als das Hintergrundrauschen und konstant in ihrer Stärke. Ein regelmäßiges und komplexes Pulsmuster wäre ein Hinweis darauf, dass die Signale künstlich sind.[18] Es wurden Studien durchgeführt, wie man ein Signal sendet, das einfach gefunden und entschlüsselt werden kann. Dennoch weiß man natürlich nicht, ob die Annahmen aus diesen Studien tatsächlich gültig sind.[19]

Kosmische Strahlung und auch terrestrische Strahlungsquellen bilden einen gewissen Schwellwert für Signale, die wir noch als solche erkennen können. Um eine außerirdische Zivilisation orten zu können, die ihre Signale in alle Richtungen ausstrahlt, müsste diese einen sehr starken Sender benutzen. Seine Leistung müsste mindestens vergleichbar sein mit der gesamten elektrischen Leistung, die heute auf der Erde zur Verfügung steht. Der Strahl einer außerirdischen Zivilisation kann behindert werden: er könnte durch interstellaren Nebel blockiert werden, oder auch von Interferenzen überlagert und damit unlesbar werden.[20] Ein ganz ähnlicher Effekt tritt mitunter auch beim Fernsehgerät mit terrestrischem Antennenempfang auf: wenn die Fernsehsignale von einem Berg oder einem großen Objekt reflektiert werden und damit die Antenne auf zwei verschieden langen Wegen erreichen, so kommt es zu einer zeitversetzten Überlagerung.

Auf die gleiche Art könnte der gebündelte Kommunikationsstrahl einer weit entfernten Zivilisation von interstellaren Wolken abgelenkt oder verschoben werden und damit unter den Einfluss von Interferenzen geraten, die das Signal schwächen oder gar unlesbar machen könnten.[21][22] Wenn interstellare Nachrichten über gebündelte Sendestrahlen ausgestrahlt werden und auf solche Probleme treffen, gibt es nichts, was wir von unserer Seite aus tun könnten, um mit diesen Problemen umzugehen – außer, uns der Problematik bewusst zu sein und mit eventuellen Störungen zu rechnen. Für den Empfang und das Finden einer Sendung wird der Zeitaufwand erheblich größer. Das Durchsuchen von nur einer Million Empfangskanälen braucht, sogar bei Anwendung sehr schneller Programme und wenn nur etwa mit einer Sekunde für jeden Kanal ohne interessanten Informationsgehalt gerechnet wird, erheblich Zeit.

Die moderne SETI-Forschung begann mit der Publikation „Searching for Interstellar Communications“ der beiden Physiker Giuseppe Cocconi und Philip Morrison, die im September 1959 in Nature veröffentlicht wurde.[23] Cocconi und Morrison kamen darin zu dem Schluss, dass Mikrowellen-Frequenzen zwischen 1 und 10 Gigahertz am besten für die interstellare Kommunikation geeignet wären. Unter einem Gigahertz beginnt die sogenannte Synchrotronstrahlung (verursacht durch Elektronen, die durch galaktische Magnetfelder wandern) andere Strahlungsquellen zu übertönen. Über 10 Gigahertz wirkt die Strahlung von Wasserstoff- und Sauerstoff-Atomen in unserer Erdatmosphäre störend auf eventuelle Signale ein. Selbst wenn außerirdische Welten völlig andere Atmosphärenverhältnisse haben, machen Quanteneffekte den Bau von konventionellen (elektrotechnischen) Empfängern für Signale über 100 Gigahertz schwierig. Besonders die untere Grenze dieses „Mikrowellenfensters“ eignet sich gut zur Kommunikation: Es ist prinzipiell einfacher, Signale mit niedrigen Frequenzen zu senden und zu empfangen, als solche mit hohen. Die niedrigen Frequenzen sind auch wegen des Doppler-Effekts besser geeignet, welcher durch planetare Bewegungen verursacht wird. Dieser Effekt führt zu einer Änderung der Signalfrequenz im Laufe einer Übertragung, und zwar umso gravierender, je höher die Frequenz des ausgestrahlten Signals ist. Cocconi und Morrison kamen zu dem Schluss, dass die Frequenz von 1,42 Gigahertz (auch HI-Linie genannt), die sog. 21-cm-Linie, besonders interessant für eine interstellare Übertragung wäre: auf dieser Frequenz strahlt neutraler Wasserstoff.[24][25] Radioastronomen durchsuchen oft das All nach dieser Frequenz, um große Wasserstoff-Wolken zu lokalisieren. Würde man also eine Nachricht nah an dieser „Markierungsfrequenz“ senden, so würde dies die Chance einer zufälligen Entdeckung erhöhen. Da man nach spektral schmalbandigen Signalen sucht, kann man eine Verwechslung mit neutralem Wasserstoff ausschließen, weil dessen Strahlung durch die Temperaturbewegung eine hohe Dopplerverbreiterung (siehe dazu auch Spektrallinie) aufweist. Eine weitere interessante Frequenz ist 1,720 Gigahertz (18-cm-Linie). Es ist eine Frequenz von OH, einem Sauerstoff-Wasserstoff-Molekül. Der Bereich zwischen 1,420 und 1,720 Gigahertz wird von den Radioastronomen auch als kosmisches Wasserloch bezeichnet.[26][27][28] Der Frequenzbereich ist durch internationale Abkommen geschützt.[29] Der Begriff des Wasserlochs wurde in diesem Zusammenhang 1971 von Bernard M. Oliver geprägt.[30] Zwei mögliche Suchstrategien nach Signalen wären die gezielte Suche (englisch Targeted search) und die Suche am Gesamthimmel (englisch All-sky survey).[31][32] Eine weitere Methode, Signale von möglicherweise existierenden außerirdischen Zivilisationen zu detektieren, wäre die durch den Gravitationslinseneffekt eines Sterns fokussierten Radiowellen mit Raumsonden zu untersuchen.[33] Diese Methode wird als GL-SETI bezeichnet, was die Abkürzung für gravitational lensing SETI ist und englisch für SETI mit Hilfe von Schwerkraftlinsen bedeutet.[34][35] 1968 erwähnte Stanisław Lem in seinem Roman Głos Pana (dt. Die Stimme des Herrn) die Möglichkeit Neutrinos für SETI einzusetzen, auch Isaac Asimov verfolgte diese Idee in Außerirdische Zivilisationen.[36] Die Suche nach künstlichen Neutrinos bzw. Antineutrinos wurde auch von Wissenschaftern mehrfach diskutiert.[37][38]

Künstliche terrestrische Abstrahlung[Bearbeiten]

Durch die Nutzung von Radiowellen, TV-Signalen, zivilen und militärischen Radaranlagen und anderen Quellen produziert unsere Zivilisation eine künstliche EM-Signatur der Erde (engl. Leakage radiation), die von extraterrestrischen technischen Zivilisationen mit astronomischem Forschungsinteresse innerhalb einer Entfernung von etwa 60 bis 80 Lj gegebenenfalls detektiert werden kann.[39][40][41] Abschätzungen (Stand: 2009) gehen von etwa 3000 Sternen und einer unbekannten Anzahl von Planetensystemen innerhalb einer Distanz von 100 Lj aus.[42] Einige Seti-Forscher halten es für möglich, dass militärische Einrichtungen, wie z. B. das Langstrecken-Phased-Array-Radar Don-2N, Cobra Dane, Sea-Based X-Band Radar oder HAARP aufgrund der verwendeten Strahlungsleistung noch in Entfernungen von 500 Lichtjahren und mehr detektiert werden könnten.[43]

Geschichte und Methoden der Suche[Bearbeiten]

Radioteleskop am Green-Bank-Observatorium

Frühe Versuche, Radiosignale von Außerirdischen auszumachen, unternahm Guglielmo Marconi, der Anfang der 1920er Jahre behauptete, Signale empfangen zu haben, was aber nicht bestätigt werden konnte. Viel früher beschäftigte sich auch schon Nikola Tesla mit angeblichen Signalen vom Mars.[44][45] Der Astronom David Peck Todd schlug schon 1909 erfolglos vor, mit Forschungsballon und Empfangsgerät nach eventuellen extraterrestrischen Radiosignalen zu suchen.[46][47]

Am 21. April 1960 begann Frank Drake von der Cornell Universität das erste moderne SETI-Experiment, das sogenannte Projekt Ozma (benannt nach der Königin von Oz aus den Fantasy-Büchern von Frank L. Baum).[48] Drake nutzte ein Radioteleskop des Green-Bank-Observatoriums mit einem Durchmesser von 26 Metern, um die beiden Sterne Tau Ceti und Epsilon Eridani nahe dem 1,42-GHz-Band zu untersuchen. Er untersuchte ein 400-kHz-Band rund um die Markerfrequenz und speicherte die Aufnahme auf Band, um sie später nach auffälligen Signalen zu durchsuchen.[49] Die Untersuchung ergab jedoch keine besonderen Auffälligkeiten. Die totale Beobachtungszeit waren etwa 150 Stunden, für das Projekt standen 2000 USD zu Verfügung.[50]

Im November 1961 fand die erste SETI-Konferenz am Green-Bank-Observatorium statt. Teilnehmer waren u. a.: Frank Drake, Otto von Struve, Philip Morrison, Carl Sagan, Melvin Calvin, Bernard M. Oliver und John Lilly.[51] Auch die Sowjetunion begann 1964 mit einem Suchprogramm. 1964 und 1971 organisierten u. a. Nikolai Kardaschow und Josef Schklowski weitere SETI-Konferenzen, diesmal am Byurakan-Observatorium.[52][53] Carl Sagan und Josef Schklowski veröffentlichten 1966 mit Intelligent Life in the Universe ein vielzitiertes Buch über SETI.[54] 1971 finanzierte die NASA eine Studie über ein Radio-SETI-Projekt mit dem Namen Zyklop.[55] Es wurde ein Array mit 1500 91,5-m-Teleskopen vorgeschlagen, die Kosten waren mit etwa 10 Milliarden Dollar jedoch zu hoch.

Arecibo-Observatorium

1974 wurde vom Arecibo-Observatorium eine einmalige Radiobotschaft von 1.679 Bits Länge ins All in Richtung des Kugelsternhaufens M13 (Entfernung rund 25.000 Lichtjahre) gesendet. Die Zahl 1.679 hat zwei Primfaktoren, 23 und 73, und die Nachricht soll als Bild von 23 mal 73 Pixeln verstanden werden. Die Nachricht wurde durch Frequenzmodulation mit 10 Bits pro Sekunde gesendet. Das Bild soll das Arecibo-Observatorium, eine menschliche Figur, die DNA und die für das Leben auf der Erde notwendigen Elemente darstellen.

Im Gegensatz zum passiven Lauschen wurde das Senden von Signalen auch als Active SETI oder METI (Messaging to Extra-Terrestrial Intelligence) und CETI (Communication with extraterrestrial intelligence) bezeichnet.[56][57][58] Forscher, wie der Astrophysiker Stephen Hawking und David Brin spekulieren aber, dass Active SETI auch mit erheblichen Risiken verbunden sein könnte.[59][60] Es gibt Pläne für eine Planetare Verteidigung. Zur Risikobewertung eines gesendeten Signals wurde die San-Marino-Skala geschaffen.[61][62] Nach der zehnstufigen Skala wäre die 1974 gesendete Arecibo-Botschaft, Stufe 8.[63] Am 15. August 1977 empfing der Astrophysiker Jerry Ehman das Wow!-Signal.[64]

1979 startete die Universität von Kalifornien in Berkeley (UC Berkeley) das SETI-Projekt SERENDIP (Search for Extraterrestrial Radio Emissions from Nearby Developed Intelligent Populations) mit einem Frequenzanalysator mit 100 Kanälen. Es wurden Radioteleskope mit Spiegeldurchmessern von 25 bis 65 Metern verwendet. Im Sommer 1979 finanzierte NASA-Ames und andere Institutionen das Projekt Oasis. Ziel von Oasis war der Entwurf eines Detektors für Instrumente, die schon 1971 im Projekt Cyclops entworfen worden waren.[65]

Carl Sagan, Bruce Murray und Louis Friedman gründeten 1980 die Planetary Society, die unter anderem verschiedene SETI-Projekte finanziell unterstützt.

Nach Vorschlägen von Paul Horowitz wurden 1981 neue tragbare Radiofrequenzanalysatoren entwickelt. Gegenüber früheren analogen Frequenzanalysatoren hatten sie den Vorteil, dass sie durch ihre DSPs viel mehr und schmälere Kanäle hatten. Von 1982 bis 1985 wurde ein Frequenzanalysator mit 131.000 Kanälen an einem 25-m-Radioteleskop an der Harvard-Universität verwendet (Projekt Sentinel). 1985 folgte das Projekt META (Megachannel Extra-Terrestrial Array), geleitet von Horowitz und unterstützt von der Planetary Society sowie vom Regisseur Steven Spielberg, mit einem Analysator mit 8 Millionen Kanälen und einer Kanalbreite von 0,5 Hz. Ein weiteres Teleskop, META II, sucht von Argentinien aus am südlichen Himmel.

Ebenfalls 1985 startete die Ohio State University ein eigenes SETI-Programm, das Projekt Big Ear, das später finanzielle Unterstützung von der Planetary Society erhielt. 1986 startete die UC Berkeley ihr zweites SETI-Programm, SERENDIP II, mit 65.536 Kanälen. Hauptsächlich wurde dabei ein 90-m-Radioteleskop am Green-Bank-Observatorium in West Virginia verwendet. Das Nachfolgeprojekt SERENDIP III mit etwa 4 Millionen Kanälen nutzte das Arecibo-Observatorium. Dessen Nachfolger SERENDIP IV nutzt ebenfalls das Arecibo-Observatorium und arbeitet mit rund 168 Millionen Kanälen.[66]

1992 entschied die NASA bzw. die US-Regierung, das SETI-Programm MOP (Microwave Observing Program), das später als High Resolution Microwave Survey (HRMS) bezeichnet wurde, zu finanzieren.[67][68] HRMS beinhaltete eine gezielte Suche bei 800–1000 sonnenähnlichen Sternen innerhalb einer Distanz von 100 Lichtjahren.[69] Die Frequenzanalysatoren sollten 15 Millionen Kanäle haben, wobei jeder Kanal bei der gezielten Suche ein Hertz und sonst 30 Hertz breit sein sollte. Als Radioteleskope sollten die Antennen des Deep Space Network, ein 43-m-Teleskop in West Virginia und das Arecibo-Observatorium verwendet werden. Das Programm wurde jedoch 1993, ein Jahr nach dem Start, vom US-Kongress beendet.[70][71][72]

1995 startete das privat finanzierte Projekt Phoenix. Es wurde vom SETI-Institut in Mountain View in Kalifornien finanziert und begann die Radiosuche mit dem 64-m-Parkes-Teleskop in Australien. Von September 1996 bis April 1998 nutze das Programm das Green Bank Radioteleskop und ab August 1998 das Arecibo-Observatorium.[73] Phoenix wurde 2004 eingestellt, 800 Sterne innerhalb eines Suchradius von 200 Lichtjahren wurden ohne Ergebnis untersucht.[74]

Als Nachfolger des META-Projekts wird jetzt das Projekt BETA (Billion-Channel Extraterrestrial Array) von der Planetary Society betrieben. Entgegen der Bezeichnung wird mit weniger als einer Milliarde, nämlich mit nur 250 Millionen Kanälen von jeweils 0,5 Hertz Breite gearbeitet. Der Frequenzbereich von 1.400 bis 1.720 Megahertz wird untersucht, dabei wird jeweils zwei Sekunden (eine kürzere Beobachtungszeit würde diese hohe spektrale Auflösung nicht ermöglichen) ein Bereich von 125 Megahertz Breite (entsprechend dem Produkt aus Breite und Anzahl der Kanäle) untersucht, danach wird der Bereich verschoben, und es wird wieder zwei Sekunden beobachtet. Nach acht Verschiebungen ist wieder das ursprüngliche Frequenzband erreicht. Suchmethoden wie die parasitäre Suchweise, oder auch Huckepackverfahren (engl.: piggyback), die konventionelle radioastronomische Beobachtungsprogramme mitbenutzen, erhöhen die Effizienz der Suche zusätzlich.[75][76]

Der Bildschirmschoner des SETI@home-Client

Im Mai 1999 wurde das Projekt SETI@home von der UC Berkeley gestartet, das die Daten von SERENDIP IV benutzt. Dieses Projekt benutzt die Rechenleistung von vielen Computern im Internet, die von Benutzern freiwillig zur Verfügung gestellt wird. Man kann das SETI@home-Programm herunterladen, das Daten vom Server an der UC Berkeley herunterlädt und diese im Hintergrund (bei geringster Priorität) analysiert, sobald auf dem Computer Rechenkapazitäten frei sind. Ein spezieller Bildschirmschoner zeigt den Fortschritt der Arbeit an. Nach Abarbeitung eines Datenpakets werden die Ergebnisse zurückgeschickt. Das SETI Institute arbeitet nun mit der University of California, Berkeley zusammen, um im Norden Kaliforniens ein neues Radioteleskop, das Allen Telescope Array zu bauen. Es soll sich sowohl der Radioastronomie als auch der Suche nach außerirdischer Intelligenz widmen.[77] Das Teleskop wird von Microsoft-Mitbegründer Paul Allen unterstützt und soll aus rund 350 6,1-m-Teleskopen bestehen. Der beobachtbare Frequenzbereich liegt zwischen 0,5 und 11,2 Gigahertz.[78] Die einzelnen Teleskope sind relativ billig, das Observatorium soll insgesamt etwa 25 Millionen US-Dollar kosten. 2005 wurde mit dem Bau begonnen. Das SETI Institute stellt vor allem Geld für den Bau zur Verfügung, während UC Berkeley das Teleskop entworfen hat und es betreiben wird. Es kann gleichzeitig auf verschiedenen Frequenzen und als Interferometer gleichzeitig viele Objekte innerhalb des Gesichtsfelds der Einzelteleskope beobachten. Im April 2011 war das SETI-Institut aus finanziellen Gründen gezwungen die Forschung mit dem Allen Telescope Array zu unterbrechen.[79][80]

Sechs Monate später konnte die vorläufige Finanzierung gewährleistet werden.[81] Mit Hilfe von privaten Spendern und der US Air Force konnte der weitere Betrieb wieder aufgenommen und die Suche nach außerirdischer Intelligenz fortgesetzt werden. Nebenbei soll das Telescope Array nun aber auch nach Weltraumschrott suchen, der Satelliten gefährden könnte.[82] Passend zur Entdeckung des Exoplaneten Kepler 22b soll die Suche nach außerirdischen Funksignalen wieder begonnen werden. In den nächsten Jahren sollen alle normalerweise stummen Frequenzen von 1–10 GHz systematisch nach Lebenszeichen auf Kepler 22b abgesucht werden. Das ATA ist hierbei weltweit die einzige Einrichtung, die in der Lage ist, alle 9 Millionen Kanäle (1 kHz pro Kanal) gleichzeitig zu beobachten. Die Auswertung der gewonnen Daten dürfte hierbei auch weiterhin über das Distributed Computing Projekt Seti@Home erfolgen.[83]

In Europa wurde in den 1980er Jahren das Nançay-Radioteleskop für ein SETI-Programm genutzt und später das 32-m-Radioteleskop in Medicina, Italien.[84][85]

2009 wurde in Japan Projekt SAZANKA gestartet. Mittels 14 Radio- und 27 optischen Teleskopen wurde eine Multi-Site-Beobachtungskampagne durchgeführt.[86]

Im November 2010 begann das Projekt Dorothy. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Projekt OZMA wird eine Beobachtungskampage durchgeführt, an der sich Forscher aus 15 Ländern beteiligen.[87][88]

Optisches SETI[Bearbeiten]

Neben der Suche nach Radiosignalen betreibt man auch die Suche nach Signalen im sichtbaren Bereich und im nahen Infrarotbereich. Dies wird als Optisches SETI (engl. Optical SETI) oder kurz OSETI bezeichnet.[89][90] Man geht von der Annahme aus, dass extraterrestrische technische Zivilisationen sehr starke Laser für die Kommunikation über interstellare Distanzen verwenden könnten.[91] Bei Licht im sichtbaren Bereich ist die benötigte Spiegel- bzw. Linsengröße, die man braucht, damit die emittierte Strahlung einem bestimmten Divergenzwinkel (halber Öffnungswinkel eines gedachten Strahlungskegels, innerhalb dessen sich der Großteil der Strahlung befindet) aufweist, kleiner als bei den langwelligeren Radiowellen. Dadurch sinkt zwar die Wahrscheinlichkeit, einen nicht absichtlich auf die Erde gerichteten Strahl zu detektieren, jedoch steigt die Stärke nahe dem Strahlzentrum für eine bestimmte Ausgangsleistung. Die Suche nach diesen optischen Signalen erfolgt mit hochauflösenden Spektrographen; man versucht, sehr schmale Spektrallinien zu finden.

1961 veröffentlichten Robert N. Schwartz und Charles H. Townes eine Arbeit über die Möglichkeit interstellarer und interplanetarer Kommunikation mittels Maser.[92] 1965 wurde erstmals ein Artikel über die Verwendung von Lasern für interstellare Kommunikation publiziert.[93] In den 1970er Jahren wurde am Selentschuk-Observatorium im Rahmen des Projektes MANIA (Multichannel Analysis of Nanosecond Intensity Alterations) die erste Suche nach optisches Laserpulsen durchgeführt.[94]

Eine Arbeitsgruppe um Paul Horowitz hat in den 1990er Jahren einen Detektor entwickelt und an einem 1,55-m-Teleskop am Oak-Ridge-Observatorium der Harvard-Universität installiert.[95] Der Detektor arbeitete parasitär, d. h. parallel zu anderen astronomischen Untersuchungen. Zwischen Oktober 1998 und November 1999 wurden mit dem Detektor ungefähr 2500 Sterne untersucht. Die Forscher arbeiteten mit der Universität Princeton zusammen, um am 0,91-m-Teleskop des FitzRandolph Observatorium ebenfalls ein Nanosekunden-Detektionssystem zu installieren. Beide Teleskope beobachteten dann gleichzeitig in die gleiche Richtung, so dass der Fund eines Signals vom jeweils anderen Teleskop bestätigt oder als Falschalarm aussortiert werden konnte.[96] Ab Dezember 2000 wurde an einem 1,8-m-Teleskop für ein OSETI Observatorium gebaut, das seit April 2006 online ist und primär für All-Sky (Gesamthimmel)-Suchen nach außerirdischen Laserpulsen eingesetzt wird.[97]

Die UC Berkeley verfolgt zwei optische SETI-Programme. Geoffrey Marcy, ein Astronom, der hauptsächlich nach Exoplaneten sucht, führte am Keck-Observatorium Untersuchungen an den Spektren durch, konnte aber nicht nach Pulsen suchen, weil die zeitliche Auflösung der Aufnahmen zu gering war.[98] Das andere Programm nutzt ein 0,76 m-Teleskop; es wird eine ähnliche Suche durchgeführt wie von der Gruppe an der Harvard-Universität. Auch am Lick-Observatorium wurde OSETI-Forschung betrieben.[99][100] In der südlichen Hemisphäre gab es ein OSETI-Programm am Campbelltown Rotary Observatory der University of Western Sydney in Australien, das ab dem Jahre 2000 von dem Astronomen Ragbir Bhathal durchgeführt wurde.[101][102]

SETA und SETV[Bearbeiten]

Kitt-Peak-Observatorium

Hinweise auf extraterrestrische technologische Aktivitäten könnten aber nicht nur elektromagnetische Signale liefern. SETI-Forscher suchen auch vereinzelt nach außerirdischen Artefakten, Raumfahrzeugen, Raumsonden im Sonnensystem bzw. deren Energie- und Antriebssignaturen (wie z. B. Tritium oder evtl. Annihilationsprozesse von Antimaterieantrieben), Spuren von Bergbauaktivitäten auf dem Erdmond, Mars, Asteroiden, Kometen, o. ä.[103][104][105][106] Anfang der 1980er Jahre wurden unter anderem am Kitt-Peak-Nationalobservatorium Suchprogramme durchgeführt, bei denen Lagrange-Punkte des Erde-Mond- und Erde-Sonne-Systems nach Objekten untersucht wurden.[107][108] 1980 bis 1981 untersuchten die Radarastronomen Suchkin und Tokarev die Lagrange-Punkte L4 und L5 nach Artefakten in Park-Umlaufbahnen der Erde-Mond, Erde-Sonne Systeme, ohne Erfolg.[109] Es wurde auch schon mehrfach nach Dyson-Sphären gesucht, u. a. mit IRAS.[110] Auch in Zukunft könnten astronomische Instrumente, wie das noch in Planung befindliche Colossus Teleskop eingesetzt werden um im All nach Infrarotsignaturen möglicherweise existierender Mega-Konstrukte, wie Dyson-Sphären zu suchen.[111]

Auch im Asteroidengürtel, Kuipergürtel und in der Oortschen Wolke könnten Relikte extraterrestrischer Technologien, wie z. B. inaktive oder havarierte Kommunikations- und Aufklärungssonden oder selbst-replizierende Raumfahrzeuge vorhanden sein.[112][113][114] Diese Methoden werden als SETA (Search for Extraterrestrial Artifacts) bzw. als SETV (Search for Extraterrestrial Visitation) oder auch als Xenoarchäologie oder Exoarchäologie bezeichnet.[115][116][117] Die Theorien der Paläo-SETI oder der Ufologie finden derzeit keine wissenschaftliche Rezeption.[118]

Sonstiges[Bearbeiten]

Andrew G.Haley und Ernst Fasan, Pioniere des Weltraumrechts, befassten sich schon früh mit möglichen juristischen Fragen eines Erstkontakts mit nicht-terrestrischen Spezies und entwickelten ein Konzept, das als Metarecht bezeichnet wird.[119][120]

Seit 1999 gibt es am Institut für Astronomie der University of California, Berkeley den Watson and Marilyn Alberts Chair in the Search for Extraterrestrial Intelligence (SETI), eine Stiftungsprofessur, die 2012 von Geoffrey Marcy übernommen wurde.[121]

Die Exosoziologie versucht mögliche soziologische Auswirkungen und hypothetische Erstkontakt-Szenarien zwischen Menschen und intelligenten extraterrestrischen Spezies zu erforschen und unterscheidet: Langstreckenkontakt-Szenario (wie z. B. auf technischem Weg durch Radiowellen), Artefakt-Szenario und direkter Kontakt.[122][123]

Die Auswirkungen eines Kontakts wären vielseitig für z. B. Naturwissenschaften, Philosophie, Politik, Religion und sind Gegenstand aktueller interdisziplinärer Forschung und Diskussion.[124][125][126][127] Manche Forscher, u. a. Paul Davies, sehen die Auswirkungen eines Erstkontakts für die etablierten Religionsgemeinschaften als möglicherweise problematisch an.[128][129][130] Die NASA erforschte mögliche Konsequenzen schon in den 1960er Jahren und publizierte dies im NASA-Brookings Report (Proposed Studies on the Implications of Peaceful Space Activities for Human Affairs).[131][132] Der Global Risks Report 2013 des World Economic Forums bezeichnet eine zukünftige Entdeckung außerirdischen Lebens als einen möglichen X-Factor, der tiefgreifende Auswirkungen haben könnte.[133][134]

Im Rahmen des IYA 2009 veranstaltete der Vatikan eine Studien-Woche der Astrobiologie bei der rund 30 Fachwissenschafter aus Astronomie, Physik, Biologe, Geologie, Chemie und auch Seti-Forscherinnen wie unter anderen Jill Tarter und Vertreter der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften und der Vatikanischen Sternwarte wie z. B. Guy Consolmagno und José Gabriel Funes referierten und diskutierten.[135][136]

2009 befasste das Thema auch die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages.

Im Oktober 2010 verabschiedete das SETI Permanent Committee der International Academy of Astronautics auf einem Symposium in Prag eine Deklaration (Declaration of Principles Concerning the Conduct of the Search for Extraterrestrial Intelligence) für die Suche und den Fall einer Entdeckung eines Signals.[137][138][139] Die SETI-Forschungsgruppe der IAA hat schon früher eine Sammlung von Verhaltensweisen, die sog. SETI-Protokolle, vorgeschlagen.[140][141] Die IAA betreibt verschiedene Arbeitsgruppen die sich mit verschiedenen Aspekten von SETI, wie z. B. SETI Post-Detection und Communications with Extraterrestrial Intelligence befassen.[142]

Um die Bedeutung und Glaubwürdigkeit einer möglichen Entdeckung eines extraterrestrischen Signals oder Artefakts einstufen und abschätzen zu können, wurde von den SETI-Forschern die Rio-Skala konzipiert.[143][144] 2010 wurde auf einem Treffen der Royal Society die London Skala (0-10) vorgestellt, die es ermöglicht wissenschaftliche Bedeutung, Validität und potentielle Konsequenzen zu bewerten.[145][146] Im Mai 2014 informierten Dan Werthimer, der Direktor des SETI Research Center an der University of California, Berkeley und Seth Shostak, Astronom am SETI-Institut, in einer öffentlichen Anhörung den Wissenschaftsausschuss des US-Repräsentantenhauses über Forschungsstand und die Zukunft der Suche nach extraterrestrischer Intelligenz und Astrobiologie.[147] Die Wissenschaftler erläuterten aktuelle Projekte und diskutierten die Möglichkeit, dass außerirdisches Leben in den nächsten 20 Jahren gefunden werden könnte.[148]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Frank Drake, Dava Sobel: Signale von anderen Welten - die wissenschaftliche Suche nach außerirdischer Intelligenz. Droemer, Knaur, München 1998, ISBN 3-426-77351-1.
  • Sebastian v. Hoerner: Sind wir allein? - SETI und das Leben im All. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49431-5.
  • Emmanuel Davoust: Signale ohne Antwort? - die Suche nach außerirdischem Leben. Birkhäuser, Basel 1993, ISBN 3-7643-2731-6.
  • Tobias Wabbel, Stephen Hawking u. a.: SETI – Die Suche nach dem Außerirdischen. Beust, München 2002, ISBN 3-89530-080-2.
  • Harald Zaun: SETI - Die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen. Chancen, Perspektiven, Risiken. Heise-Verlag, Hannover 2010, ISBN 978-3-936931-57-0.
  • Walter, Ulrich: Zivilisationen im All - sind wir allein im Universum? Spektrum, Akad. Verl., Heidelberg 1999, ISBN 3-8274-0486-X.
  • Thomas Steinegger: Die Kultur der interstellaren Kommunikation – eine Studie zum Demokratisierungs- und Etablierungsprozess rund um SETI. Diplomarbeit, Univ. Wien 2007.
  • Martin Engelbrecht: SETI - Die wissenschaftliche Suche nach Außerirdischer Intelligenz im Spannungsfeld divergierender Wirklichkeitskonzepte. In: M. Schetsche (Hrsg.): Von Menschen und Außerirdischen. Transcript, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-89942-855-1, S. 205–226.
  • P. Morrison, J. Billingham, J. Wolfe: The search for extraterrestrial intelligence-SETI. NASA SP 419, Washington 1977. (online)
  • H. Paul Shuch: Searching for extraterrestrial intelligence - SETI past, present, and future. Springer, Berlin 2011, ISBN 978-3-642-13195-0.
  • Seth Shostak, Alexandra Barnett: Cosmic company - the search for life in the universe. Cambridge Univ. Press, Cambridge 2003, ISBN 0-521-82233-5.
  • Claudio Maccone: SETI, extrasolar planets search and interstellar flight - When are they going to merge? In: Acta Astronautica. 64, 2009, S. 724–734. doi:10.1016/j.actaastro.2008.11.006

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Search for extraterrestrial intelligence – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Externe Artikel[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Frank White: The SETI Factor – How the Search for Extraterrestrial Intelligence Is Changing Our View of the Universe and Ourselves. Walker & Company, New York 1990, ISBN 0-8027-1105-7, "Modern SETI-A New Form of Space Exploration" S. 50–69
  2. Ronald D. Ekers: Seti 2020 - a roadmap for the search for extraterrestrial intelligence. Seti Press, Mountain View, Calif. 2002, ISBN 0-9666335-3-9; SETI Observations seti.org (abgerufen am 19. April 2012)
  3. Carl Sagan: On the detectivity of advanced galactic civilizations. Icarus, Vol. 19, Issue 3, Juli 1973, S. 350–352, doi:10.1016/0019-1035(73)90112-7 @nasa ads; William I. Newman, et al.:Galactic civilizations - Population dynamics and interstellar diffusion Icarus, vol. 46, Juni 1981, S.293-327, abstract@naca.larc.nasa.gov; J. G. Kreifeldt: A Formulation for the Number of Communicative Civilizations in the Galaxy; Icarus, vol. 14, S. 419 @nasa ads
  4. Frank J. Tipler: Extraterrestrial Intelligence - A Skeptical View of Radio Searches. Science 14. Januar 1983, Vol. 219 no. 4581, S. 110–112, doi:10.1126/science.219.4581.110-a; preview; B. Finney: The impact of contactAbstract@nasa ads abgerufen am 16. März 2011
  5. Milan M. Ćirković: The Temporal Aspect of the Drake Equation and SETI. Astrobiology, Vol. 4, Issue 2, S. 225–231, Juni 2004,abstract@ NASA ADS abgerufen am 4. März 2011
  6. Number of alien worlds quantified bbc.co.uk, 5. Februar 2009; How many intelligent civilisations are in our galaxy? 5. Februar 2009, abgerufen am 5. März 2011
  7. D. H. Forgan: A numerical testbed for hypotheses of extraterrestrial life and intelligence. International Journal of Astrobiology, Vol. 8, Issue 2, S. 121–131, April 2009 Abstract@NASA ADS, @arxiv abgerufen am 5. März 2011
  8. Stephen H. Dole, Isaac Asimov: Planets for man - based on the RAND Corporation Research Study, Habitable planets for man. Random House, New York, 1964; Claudio Maccone: Mathematical SETI - statistics, signal processing, space missions. Springer, Berlin 2012, ISBN 978-3-642-27436-7, S.111-119 @google books
  9. Signatures of distant super-technology S. 140f. in: Paul C. W. Davies: The eerie silence - renewing our search for alien intelligence. Houghton Mifflin Harcourt, Boston 2010, ISBN 978-0-547-13324-9
  10. The Milky Way Galaxy seds.lpl.arizona.edu@web.archive.org; How Many Stars are in the Milky Way? www.universetoday.com
  11. «Kepler»-Mission: 50 Milliarden Planeten in Milchstraße zeit.de, 20. Februar 2011; Astronomen vermuten 50 Milliarden Planeten in Milchstraße spiegel.de, 20. Februar 2011, abgerufen am 5. März 2011
  12. Kepler’s galaxy census estimates 50 billion planets wired.co.uk, 21. Februar 2011; 50 Milliarden Planeten allein in unserer Milchstraße derstandard.at, 21. Februar 2011, abgerufen am 5. März 2011
  13. carbon-based life daviddarling.info
  14. Norman R. Pace: The universal nature of biochemistry (PDF; 83 kB) pnas.org; silicon-based lifedaviddarling.info; Hypothetical types of biochemistry en.wikipedia, abgerufen am 15. März 2011
  15. William Bains: Many Chemistries Could Be Used to Build Living Systems. Astrobiology,.Volume: 4 Issue 2: September 3, 2004, doi:10.1089/153110704323175124, pdf @ifa.hawaii.edu, abgerufen am 30.September 2013
  16. Wiliam Edmondson: Understanding the Search Space for SETI.S.223-234, in: Vakoch, 2011, [1]@google books, abgerufen am 16.Oktober 2012
  17. Nikolai S. Kardaschow: Transmission of Information by extraterrestrial civilizations. in : Soviet Astronomy-AJ, vol. 8, no. 2, Sept.-Oct. 1964 pdf online; Claudio Maccone: The Narrowband Assumption in SETI. In: ebender:Deep space flight and communications. Springer, Berlin 2009, ISBN 978-3-540-72942-6, S. 60 ff.; @google books abgerufen am 13. Juli 2010
  18. P. V. Makovetskii: Structure of call signals of extraterrestrial civilizations. Soviet Astronomy, Vol. 20, S. 123, 1976, online@NASA ADS, abgerufen am 28. April 2011
  19. Finding frugal aliens uci.edu, abgerufen am 21. Juli 2010
  20. Samuil A. Kaplan: Extraterrestrial civilizations : problems of interstellar communikations. Jerusalem, 1971, keine ISBN, S. 59, online@archive.org, abgerufen am 11. August 2011
  21. George W. Swenson jr.: Interstellare Verbindungen. In: Spektrum der Wissenschaft - Dossier Leben im All. 3/2002, Spektrum-d.-Wiss.-Verl., Heidelberg 2002, ISBN 3-936278-14-8, S. 72–75
  22. Michael Lachmann u. a.: The physical limits of communication or Why any sufficiently advanced technology is indistinguishable from noise. American Journal of Physics, Vol. 72, Issue 10, S. 1290–1293 (2004),Abstract@NASA ADS, abgerufen am 11. März 2011
  23. Giuseppe Cocconi, Philip Morrison: Searching for Interstellar Communications. Nature, vol. 184, no. 4690, S. 844–846, 19. September 1959, repro@bigear (Abgerufen am 21. Juni 2010)
  24. Radio frequencies of the astrophysically most important spectral lines Committee on Radio Astronomy Frequencies, (Abgerufen am 24. Juni 2010)
  25. R.S. Dixon: A modest all-sky search for narrowband radio radiation near the 21-cm hydrogen line, abstract@ nasa ads; G. L. Verschuur: A Search for Narrow Band 21-cm Wavelength Signals from Ten Nearby Stars, Icarus, vol. 19, S. 329, 1973@nasa ads abgerufen am 16. März 2011
  26. Sebastian von Hoerner: Sind wir allein? - SETI und das Leben im All. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49431-5, S. 121–124
  27. What Is the Water-Hole? setileague.org
  28. The ABCs of SETI BigEar.org
  29. M. A. Stull: International Legal Protection of the "Water Hole" Frequency Band for a Search of Extraterrestrial Intelligent Life. adsabs.harvard.edu; 2.1.6.3 The Search for Extraterrestrial Intelligence, in: Handbook of Frequency Allocations and Spectrum Protection for Scientific Uses. 2007, nap.edu, abgerufen am 15. Oktober 2012
  30. vgl. Monte Ross, 2009, S. 95
  31. What is the difference between an All-Sky Survey and a Targeted Search? setileague.org; targeted search & all-sky survey@daviddarling.info, (abgerufen am 13. Juli 2010)
  32. Bernard M. Oliver: Search Strategies in: LIFE IN THE UNIVERSE, NASA-Report CP-2156, 1981 online@ history.nasa.gov abgerufen am 13. November 2010
  33. Claudio Maccone: Interstellar Radio Links Enabled by Gravitational Lenses of the Sun and Stars.S.177-213, in: Douglas A. Vakoch: Communication with extraterrestrial intelligence. SUNY Press, Albany 2011, ISBN 978-1-4384-3793-4; @ google books
  34. GL-SETI (gravitational lensing SETI) - Receiving far ETI signals focused by the gravity of other stars. in Claudio Maccone: Deep space flight and communications. Springer, Berlin 2009, ISBN 978-3-540-72942-6, S. 71–84; Claudio Maccone: The gravitational lenses of alpha centauri a, b, c and of barnard's star. Acta Astronautica, Volume 47, Issue 12, Dezember 2000, S. 885–897, doi:10.1016/S0094-5765(00)00138-7
  35. Deep Space Flight and Communications Vortrag am SETI Institute, 25.Nov. 2009, @youtube abgerufen am 30. September 2011
  36. Harald Zaun: SETI - die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen - Chancen, Perspektiven, Risiken. Heise, Hannover 2010, ISBN 978-3-936931-57-0, S. 204 ff.
  37. M. Subotowicz: Interstellar communication by neutrino beams. Acta Astronautica, vol. 6, Jan.-Feb. 1979, S. 213–220, Abstract; J. G. Learned, u. a.: Timing Data Communication with Neutrinos - a New Approach to SETI @NASA ADS; ebender: Galactic Neutrino Communication@ arxiv.org, abgerufen am 19. April 2012
  38. Neutrinos for Interstellar Communication bigear.org; neutrino communication ddinfo, Neutrino Communications: An Interstellar Future? centauri-dreams.org, abgerufen am 19. April 2012
  39. Brian MacConnell: Beyond contact - a guide to SETI and communicating with Alien civilizations. O'Reilly, Beijing 2001, ISBN 0-596-00037-5, "Leakage radiation." S. 185ff: "This leakage radiation, though it may be meaningless to anyone, who intercepts it, will nonetheless betray our presence to any advanced civilization with equal or better radio reception capability within a range of about 60 light years." @google books abgerufen am 11. Juni 2011
  40. Monte Ross: Interstellar Probes in: ebender: The search for extraterrestrials - intercepting alien signals. Springer, New York, 2009, ISBN 978-0-387-73453-8, S. 137ff. "In the 1920s Earth became a source of signals from AM radio stations. The energy weak as it is, could be picked up by such a probe anywhere within a radius of 80 lightyears." @google books abgerufen am 24. März 2012
  41. SETI and Detectability - Understanding Leakage Radiation centauri-dreams.org, abgerufen am 8. Juni 2011; Alexander L. Zaitsev: Detection Probability of Terrestrial Radio Signals by a Hostile Super-civilization@Nasa ADS, abgerufen am 23. Juni 2011; Eavesdropping on Radio Broadcasts from Galactic Civilizations with Upcoming Observatories for Redshifted 21cm Radiation@arxiv; Carl Sagan et al.: A search for life on Earth from the Galileo spacecraft. Nature, Volume 365, Issue 6448, S.715-721(1993), abstract@adsabs.harvard.edu, abgerufen am 14. Mai 2012; Seth Shostak: Limits on interstellar messages. Acta Astronautica, Vol.68, Issues 3–4, Feb./März 2011, S.366–371: However, the strength of TV signals at light-years’ distance will be low, given the small gain of the transmitting antennas. For VHF broadcasts, the maximum effective radiated power is between 100 and 300 Kw, and for UHF is 5 MW. At 100 light-years, these will produce signals of flux density no more than 10−33–10−31 W/m2-Hz, even in the very narrow parts of the band where the carriers are located.S.366.
  42. vgl. Monte Ross, 2009, S. 10, Fig.2.1. The number of stars within a given distance of the Sun. @google books; Planeten so weit das Auge reicht eso.org, abgerufen am 25. März 2012
  43. Humanity is perfectly visible to extraterrestrials setileague.org; Jacob Haqq-Misra, et al.: The Benefits and Harms of Transmitting Into Space. arxiv.org, abgerufen am 20. Juli 2013
  44. "Ohne Erfolg, wie auch schon vorher bei kleineren Versuchen der Radiopioniere Guglielmo Marconi 1922 und Nicola Tesla 1899." in: Sebastian von Hoerner: Sind wir allein? - SETI und das Leben im All. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49431-5, S. 146
  45. The New York Times, 23rd May, 1909 by Nikola Tesla, How to Signal to Mars@en.wikisource.org
  46. Todd, David Peck (1855–1939) daviddarling.info, abgerufen am 4. März 2011
  47. Harald Zaun: SETI - die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen - Chancen, Perspektiven, Risiken. Heise, Hannover 2010, ISBN 978-3-936931-57-0, S. 32
  48. H. Paul Shuch: Project Ozma - The Birth of Observational SETI. In: ebender:Searching for extraterrestrial intelligence - SETI past, present, and future. Springer, Berlin 2011, ISBN 978-3-642-13195-0, S. 13 ff., pdf preview
  49. Ozma seti.org
  50. Ronald D. Ekers et al: Seti 2020 - a roadmap for the search for extraterrestrial intelligence. Seti Press, Mountain View, Calif. 2002, ISBN 0-9666335-3-9; The Road from Ozma S. 16-35
  51. Sebastian von Hoerner: Sind wir allein? - SETI und das Leben im All. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49431-5, S. 151–152
  52. Conference on Extraterrestrial Civilizations Soviet Astronomy, Vol. 9, S. 369@nasa ads
  53. Byurakan SETI conferences (1964 and 1971) daviddarling.info
  54. Iosif S. Šklovskij, Carl Sagan: Intelligent life in the universe. Holden-Day, San Francisco 1966, (noch keine ISBN)
  55. Project Cyclops: A design Study of a System for Detecting Extraterrestrial Life (englisch) Stanford/NASA AMES 1973, PDF 15 MB, ntrs.nasa.gov, abgerufen 22. Juni 2010
  56. Michael A.G. Michaud: Contact with Alien Civilizations - Our Hopes and Fears about Encountering Extraterrestrials. Copernicus Books, New York 2007, ISBN 978-0-387-28598-6; Sending our own signals - Active SETI, S. 49–53; Yvan Dutil, Stephane Dumas: Active SETI - Targets Selection and Message Conception. Abstract@ads, poster pdf abgerufen am 28. Juli 2010
  57. John Billingham, u. a.: Costs and Difficulties of Large-Scale 'Messaging', and the Need for International Debate on Potential Risks@ arxiv.org; Active SETI@ en.wikipedia
  58. Alexander L. Zaitsev: Messaging to Extra-Terrestrial Intelligence & Rationale for METI abstracts@ NASA ads, abgerufen am 22. Juni 2011; Marvin Minsky: Communication with Alien Intelligence mit.edu;CETI en.wp
  59. Warnung von Astrophysiker Hawking Spiegel online, 25. April 2010 (zugriff=27. April 2010); Is calling E.T. a smart move? physorg.com, 29. Jänner 2010 (abgerufen am 3. Februar 2010),Forscher warnen vor Botschaften an Außerirdische derStandard.at 2. März 2010, (zugriff=3. März 2010)
  60. David Brin: The Dangers of First Contact pdf, abgerufen am 28. September 2011
  61. The San Marino Scale; San Marino Scale Calculator setileague.org; San Marino Scale en.wikipedia, abgerufen am 25. Oktober 2010
  62. Iván Almár, Paul H. Shuch: The San Marino Scale: A new analytical tool for assessing transmission risk. Acta Astronautica, Vol.60, Issue 1, S. 57–59, Abstract@adsabs.harvard.edu, abgerufen am 22. Februar 2011
  63. Harald Zaun: SETI - die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen - Chancen, Perspektiven, Risiken. Heise, Hannover 2010, ISBN 978-3-936931-57-0, S. 254; San Marino: Assessing Active SETI’s Risk centauri-dreams.org, abgerufen am 22. Februar 2011
  64. Wow! signal daviddarling.info, abgerufen am 10. April 2014
  65. Robert Dixon: Project Cyclops: The Greatest Radio Telescope Never Built. in: Shuch 2011, S.39ff.; PROJECT OASIS seti.berkeley.edu, pdf, ca. 30MB, NASA-TM-84738 abgerufen am 20. Juli 2012
  66. SERENDIP@UC Berkeley berkeley.edu; SERENDIP en.wikipedia, abgerufen am 2. März 2011
  67. Microwave Observing Program (MOP) ; High Resolution Microwave Survey (HRMS)@daviddarling.info, abgerufen am 1. August 2011
  68. George Basalla: The Trajectory CETI to SETI to HRMS. In: ebender: Civilized life in the universe - scientists on intelligent extraterrestrials. Oxford University Press, New York 2006, ISBN 0-19-517181-0, S. 151–173
  69. S. J. Dick: The search for extraterrestrial intelligence and the NASA High Resolution Microwave Survey (HRMS) - Historical perspectives.@adsabs.harvard.edu, abgerufen am 2. August 2011
  70. Searching for good science - the cancellation of nasa´s seti program journal of the british interplanetary society, vol. 52, 1999 (pdf; 5,8 MB)
  71. SETI, Phone Home The New York Times, 21. Oktober 1990
  72. "In less than a year’s time (October3rd,1993), the NASA SETI Program was dismissed by the US Congress, officially ‘‘to save money’’, but probably for hidden political, philosophical and religious motivations." in: Acta Astronautica, Vol. 67, Issues 11-12, 2010, S. 1338–1339, Claudio Marccone: Preface-Welcome to participants,Special Issue on Searching for Life Signatures, http://dx.doi.org/10.1016/j.actaastro.2010.07.018
  73. Project Phoenix General Overview seti-inst.edu@web.archive.org ; Project Phoenix (SETI) en.wikipedia.org, abgerufen am 14. März 2011
  74. Radio search for ET draws a blank bbc.co.uk, 25. März 2004; Observing Campaigns seti-inst.edu@web.archive.org
  75. Stuart Bowyer u. a.: The Berkeley parasitic SETI Program. Icarus, Vol. 53, Issue 1, Januar 1983, S. 147–155, Abstract
  76. "...and collects data by 'piggybacking' on top of the Arecibo radio telescope." thinkquest.org, abgerufen am 14. März 2011; Harald Zaun 2010, ebd. S. 100 ff.
  77. SETI on the ATA SETI Institute
  78. ATA Technical Overview seti.org@ web.archive.org
  79. Allen Telescope Array forced offline seti.org
  80. Suche nach Aliens abgebrochen sueddeutsche.de, abgerufen am 27. April 2011
  81. The Allen Telescope Array: SETI's Next Big Step skyandtelescope.com, abgerufen am 20. Juli 2012
  82. [2] seti.org
  83. [3] www.gulli.com, erschienen am 8. Dezember 2011
  84. Francois Biraud: The status of the SETI program at Nancay, 1981-1989, Abstract @nasa ads, abgerufen am 21. Juli 2012
  85. SETI Italiaseti-italia.cnr.it, abgerufen am 24. Februar 2011; Harald Zaun: SETI - die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen - Chancen, Perspektiven, Risiken. Heise, Hannover 2010, ISBN 978-3-936931-57-0, S. 282
  86. Projekt SAZANKA nhao.jp; Shin-va Narusawa, et al.: Project SAZANKA:Multisite and Multifrequency Simultaneous SETI Observations in Japan. in: Douglas A. Vakoch: Communication with extraterrestrial intelligence. University Presses Marketing, Albany 2011, ISBN 978-1-4384-3793-4; S.109-124; @google books
  87. Observatories on 5 continents to scan skies for extraterrestrial life, washingtonpost.com, 6. November 2010; SETI Astronomers Launch New Campaign to Eavesdrop on E.T. space.com, 10. November 2010; abgerufen am 11. November 2010
  88. Astronomers Worldwide Commemorate 50th Anniversary of Search for Extraterrestrials through New Observing Project seti.org @ web.archive.org;Project Dorothy nhao.jp, abgerufen am 12. November 2010
  89. Sebastian von Hoerner: Sind wir allein? - SETI und das Leben im All. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49431-5, Kap. 7.8 Es muß nicht immer Radio sein. S. 187–194; SPIE Proceedings of Int. Conferences on Optical SETI 1, 2,3
  90. Iain Gilmour u. a.: An introduction to astrobiology. Cambridge Univ. Press, Cambridge 2004, ISBN 0-521-83736-7, S. 296–298
  91. Monte Ross: Future Systems for intercepting aliens laser. In: ebender: The search for extraterrestrials - intercepting alien signals. Springer, New York 2009, ISBN 978-0-387-73453-8, S. 153–163
  92. Interstellar and Interplanetary Communication by Optical Masers abstract@NASA ads; repro@coseti.org abgerufen am 2. März 2011
  93. M. Ross: Search Laser Receivers for Interstellar Communications Proc. IEEE, 53, S. 1780 (1965) repro@coseti.org; J. Billingham: A review of the theory of interstellar communication. Acta Astronautica, Vol.6, Issues 1-2, 1979, S. 47–57, Abstract (Abgerufen am 24. Juni 2010)
  94. V. Shvartsman, u. a.: Results of the MANIA Experiment - an Optical Search for Extraterrestrial Intelligence@NASA ADS; Stuart A. Kingsley:The Search For Extraterrestrial Intelligence (SETI) In The Optical Spectrum - A Review, coseti.org; Comparing Optical SETI Observing Projects setileague.org, abgerufen am 4. März 2011
  95. Robert Irion: Searching for Alien Rays news.sciencemag.org
  96. Monte Ross: Early optical SETI and the all-sky Harvard system in: ebender: The search for extraterrestrials - intercepting alien signals. Springer, New York, 2009, ISBN 978-0-387-73453-8, S. 109
  97. Optical SETI: The All-Sky Survey seti.harvard.edu, abgerufen am 12. April 2012
  98. Amy E. Reines, Geoffrey W. Marcy: Optical SETI: A Spectroscopic Search for Laser Emission from Nearby Stars.@arxiv.org, abgerufen am 2. März 2011
  99. Optical SETI program at Lick Observatory abgerufen am 28. Juli 2010
  100. Stuart A. Kingsley: The search for extraterrestrial intelligence (SETI) in the optical spectrum III. 3rd SPIE international OSETI conference, Proceedings of the Society for Optical Engineering, Bellingham, Wash. 2001, ISBN 0-8194-3951-7; online@coseti.org abgerufen am 4. Oktober 2011; Seth Shostak: The Future of SETI skyandtelescope.com, abgerufen am 14. April 2012
  101. Monte Ross et al.: Optical SETI: Moving Toward the Light. in: H. Paul Shuch: Searching for extraterrestrial intelligence - SETI past, present, and future. Springer, Berlin 2011, ISBN 978-3-642-13195-0; S. 158
  102. UWS Campbelltown Rotary Observatory uws.edu.au; Ragbir Bhathal en.wp, abgerufen am 11. Mai 2012
  103. We should scour the moon for ancient traces of aliens, say scientists guardian.co.uk; Paul Davies, u. a.: Searching for alien artifacts on the moon. Acta Astronautica, Dezember 2011, doi:10.1016/j.actaastro.2011.10.022
  104. Michael D. Papagiannis: The Search for Extraterrestrial Technologies in our Solar System. & Are we alone, or could They be in the Asteroidbelt@ NASA ADS; & ebender : A Search for Tritium Sources in Our Solar System May Reveal the Presence of Space Probes from Other Stellar Systems. In: Michael H. Hart u. a.: Extraterrestrials - Where Are They? Cambridge University Press, Cambridge 1995, S. 103–107, preview, cambridge.org, abgerufen am 4. März 2011
  105. R. Zubrin: Detection of Extraterrestrial Civilizations via the Spectral Signature of Advanced Interstellar Spacecraft adsabs.harvard.edu; To Detect a Starship centauri-dreams.org, abgerufen am 21. August 2012 ; Michael J. Harris: On the detectability of antimatter propulsion spacecraft. Astrophysics and Space Science, vol. 123, no. 2, June 1986, S. 297–303, online@nasa ads, abgerufen am 30. August 2011
  106. ET's Asteroid Mining Acitivity Should Be Visible From Earth technologyreview.com; Asteroid Forensics May Point to Alien Space Miners discovery.com; Duncan Forgan, Martin Elvis: Extrasolar Asteroid Mining as Forensic Evidence for Extraterrestrial Intelligence@ arxiv.org; abgerufen am 3. April 2011
  107. Robert A. Freitas, Jr., Francisco Valdes: A search for natural or artificial objects located at the Earth-Moon libration points. Icarus, Vol. 42, Issue 3, Juni 1980, S. 442–447, doi:10.1016/0019-1035(80)90106-2, repro@rfreitas.com; & The search for extraterrestrial artifacts (SETA), Acta Astronautica, Vol. 12, Issue 12, Dezember 1985, S. 1027–1034, doi:10.1016/0094-5765(85)90031-1, repro@rfreitas.com
  108. Alexey V. Arkhipov: Earth-Moon system as a collector of alien artefacts. J. Brit. Interplan. Soc., 51(5), S. 181–184, 1998, repro online
  109. G.L. Suchkin:Lagrangian points in the problem of the search for extraterrestrial civilizations abstract@ nasa ads; [4] archive.seti.org, abgerufen am 30. August 2011
  110. Fermilab Dyson sphere search program & Other Dyson Sphere searches@home.fnal.gov; Freeman J. Dyson: Search for Artificial Stellar Sources of Infrared Radiation. Science, Vol. 131, Issue 3414, S. 1667–1668Abstract@NASA ADS,@google books (abgerufen am 11. März 2011)
  111. How to find ET with Infraredlight, the-colossus.com; SETI’s Colossus centauri-dreams.org; Megascale engineering, Astroengineering en.wp abgerufen am 30. September 2013
  112. Ronald Bracewell: Communications from Superior Galactic Communities. Nature, Vol.186, Issue 4726, S.670-671, (1960); SETA - Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen heise.de; Bracewell probes en.wikipedia.org, abgerufen am 24. August 2012
  113. Jacob Haqq-Misra, u. a.:On the likelihood of non-terrestrial artifacts in the Solar System. Acta Astronaut. Augist ica, Volume 72, 2012, S. 15–20, @arxiv abgerufen am 12. Januar 2012; Scot L. Stride: An Instrument-Based Method to Search for Extraterrestrial Interstellar Robotic Probes. Journal of the British Interplanetary Society, 54, 2-13, 2001
  114. SETI and Self-Reproducing Probes centauri-dreams.org; H. Paul Shuch: Searching for extraterrestrial intelligence - SETI past, present, and future. Springer, Berlin 2011, ISBN 978-3-642-13195-0, S. 467ff. @google booksabgerufen am 7. März 2012
  115. Claudio Maccone: Deep space flight and communications. Springer, Berlin 2009, ISBN 978-3-540-72942-6, S. 83 ff.; @google books; Michael A.G. Michaud: Contact with Alien Civilizations - Our Hopes and Fears about Encountering Extraterrestrials. Copernicus Books, New York 2007, ISBN 978-0-387-28598-6, S. 135–138
  116. SETA & SETV@ daviddarling.info; World-leading Physicist: ET Artifacts Could Be Camouflaged as Natural Objects in the Universe. dailygalaxy.com, 27. Juli 2010; Motivation for SETV setv.org, abgerufen am 28. Juli 2010
  117. James F. Strange: Observations from Archaeology and Religious Studies on First Contact and ETI Evidence.@google books in: Diana G. Tumminia: Alien Worlds - Social and Religious Dimensions of Extraterrestrial Contact. Syracuse Univ. Press, Syracuse 2007, ISBN 978-0-8156-0858-5, S. 239–248.; Xenoarchaeology, en.wikipedia; 2. Exoarcheology 101 daviddarling.info, abgerufen am 28. Oktober 2010
  118. vgl. Michaud, 2007, S. 153, @googlebooks abgerufen am 11. April 2012
  119. Andrew G.Haley@ nmspacemuseum.org; P.M Sterns: Metalaw and relations with intelligent beings revisited. Space Policy, Vol.20, Issue 2, Mai 2004, S.123–130
  120. Ernst Fasan: Legal consequences of a SETI detection. In: Acta Astronautica. Volume 42, Issues 10-12, May-June 1998, S. 677–679, doi:10.1016/S0094-5765(98)00025-3 & Discovery of ETI: Terrestrial and extraterrestrial legal implications. Volume 21, Issue 2, February 1990, S. 131–135; ebender: Relations with alien intelligences: the scientific basis of metalaw. Berlin Verl., Berlin 1970, keine ISBN
  121. Feet Planted in Berkeley, Eyes Fixed on the Sky nytimes.com; Geoff Marcy Appointed to the Alberts Chair berkeley.edu, abgerufen am 15. April 2012
  122. "(1) the long-distance contact szenario, in which an exchange of information takes place over great distances,(2) the artefact scenario, in which the material legacies of an alien civilisation are found, and (3) the direct contact scenario, which examines a physical encounter with aliens on Earth, somewhere in the solar system or even "among the stars". Michael T. Schetsche: Encounters among the stars -exosociological considerations.S. 105 in: Ulrike Landfester, u. a.: Humans in outer space - interdisciplinary perspectives. Springer, Wien 2011, ISBN 978-3-7091-0279-4
  123. Allen Tough: When SETI Succeeds:The Impact of High-Information Contact ieti.org, abgerufen am 24.September 2012
  124. Studie als Leitfaden für „ersten Kontakt“ orf.at; Seth D. Baum, u. a.: Would Contact with Extraterrestrials Benefit or Harm Humanity? A Scenario Analysis @arxiv, pdf, abgerufen am 7. September 2011
  125. Armin Kreiner: Jesus, UFOs, Aliens - außerirdische Intelligenz als Herausforderung für den christlichen Glauben. Herder, Freiburg 2011, ISBN 978-3-451-30701-0; Gott und SETI - Theologische und physikalische Konsequenzen der Suche nach dem Leben im Universum, kaththeol.uni-muenchen.de, abgerufen am 7. September 2011
  126. Diana G. Tumminia: Alien Worlds - Social and Religious Dimensions of Extraterrestrial Contact. Syracuse Univ. Press, Syracuse 2007, ISBN 978-0-8156-0858-5; Ines W., u. a.: Social and Religious Dimensions of Extraterrestrial Contact. SOCIOLOGY OF RELIGION, Vol. 70, Issue2, S. 200–201, 2009, doi:10.1093/socrel/srp021
  127. Michael Michaud: Contact with Alien Civilizations – Our Hopes and Fears about Encountering Extraterrestrials. Springer, Berlin 2006, ISBN 0-387-28598-9; Seth G. Shostak, et al.: Immediate Reaction Plan: A Strategy for Dealing with a SETI Detection. @ nasa ads, abgerufen am 11. Oktober 2012
  128. "Undoubtedly the most immediate impact of an alien message would be to shake up the world´s faiths.The discovery of any sign that we are not alone in the universe could prove deeply problematic for the main organized religions,which were founded in the pre-scientific era and are based on a view of the cosmos that belongs to a bygone age" in: Paul C. W. Davies: The eerie silence - renewing our search for alien intelligence. Houghton Mifflin Harcourt, Boston 2010, ISBN 978-0-547-13324-9, S. 188
  129. Roland Puccetti: Außerirdische Intelligenz in philosophischer und religiöser Sicht. Econ-Verl., Düsseldorf 1970, ISBN 3-430-17618-2; Armin Kreiner, 2011, S. 139 ff.
  130. Albert A. Harrison: After Contact - Then What? in: H. Paul Shuch: Searching for extraterrestrial intelligence - SETI past, present, and future. Springer, Berlin 2011, ISBN 978-3-642-13195-0, S. 497-514
  131. NASA-Brookings Study daviddarling.info; Brookings Report en.wikipedia.org, abgerufen am 6. September 2011
  132. Proposed studies on the implications of peaceful space activities for human affairs@ NASA Technical Reports Server, Document ID: 19640053196; Report Number: NASA-CR-55643, pdf 15 MB, 250 S., abgerufen am 6. September 2011
  133. Realities of risk nature.com, abgerufen am 4. Februar 2013
  134. Executive Summary; X Factors Global Risks 2013 - Eighth Edition, weforum.org
  135. Vatican Hosts Study Week on Astrobiology astrobiology.nasa.gov, November 17, 2009; Marc Kaufman -- The religious questions raised by aliens washingtonpost.com, abgerufen am 6. April 2012
  136. Astrobiologie-Der Vatikan und die Erlösung von Außerirdischen welt.de, abgerufen am 6. April 2012; Astronomie Tagung - Vatikan debattiert über Außerirdische spiegel.de, 11. November 2009; Guy Consolmagno, José Gabriel Funes en.wp; 'ET could exist, although there's no hard evidence' says Vatican's top astronomer dailymail.co.uk, November 2009
  137. Declaration of Principles Concerning the Conduct of the Search for Extraterrestrial Intelligence pdf@setileague.org, abgerufen am 16. Oktober 2010
  138. 61st IAC 2010@iafastro.org; Homepage of the Study Group 1.3@iaaweb.org
  139. Neue Prinzipien für den Fall eines Alien-Signals@nachrichten.freenet.de; Astronomers Worldwide Forge New Rules for ET Engagement@aolnews.com, abgerufen am 16. Oktober 2010
  140. SETI Protocols setileague.org; abgerufen am 25. Oktober 2010
  141. Active search strategies and the SETI protocols - Is there a conflict? adsabs.harvard.edu
  142. Taskgroups setileague.org, abgerufen am 13. Oktober 2011
  143. I.Almar, J. Tarter: The Discovery of ETI as a High-Consequence, Low-Probability Event. doi:10.1016/j.actaastro.2009.07.007, pdf preview, abgerufen am 19. Oktober 2010
  144. The Rio Scale; Rio Scale Calculator@setileague.org, abgerufen am 19. Oktober 2010
  145. Iván Almár: SETI and astrobiology - The Rio Scale and the London Scale. Acta Astronautica, Vol. 69, Issues 9-10, November-December 2011, S. 899–904, doi:10.1016/j.actaastro.2011.05.036
  146. Discovery of extraterrestrial life - assessment by scales of its importance and associated risks (mp3; 12,0 MB), Iván Almár, Konkoly Observatory of the Hungarian Academy of Sciences, Hungary @ The Royal Society - Scientific meeting, The detection of extra-terrestrial life and the consequences for science and society, 2010, royalsociety.org, abgerufen am 30. August 2011
  147. Science Committee Examines Astrobiology Research and the Search for Life in the Universe aip.org; Astronomers Tell Congress They’re Almost Certain ET Exists abcnews.go.com abgerufen am 23. Juni 2014
  148. Search for extraterrestrial intelligence gets hearing on Hill berkeley.edu; Astrobiology and Extraterrestrial Life , full-hearing @c-span.org, abgerufen am 23. Juni 2014