Seat Fura

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Seat
Seat fura (127 evo).jpg
Fura
Produktionszeitraum: 1982–1985
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Kombilimousine
Motoren: Ottomotoren:
0,9–1,45 Liter
(34,5–55 kW)
Länge:
Breite:
Höhe:
Radstand:
Leergewicht:
Vorgängermodell: Seat 127
Nachfolgemodell: Seat Ibiza

Der Seat Fura ist eine kleine drei- und fünftürige Kombilimousine, welche ab 1982 als Weiterentwicklung des Seat 127 gebaut wurde und auf dem Fiat 127 basiert.

Nach der Übernahme von Seat durch den VW-Konzern erschien es nicht mehr angebracht, die frühere Bindung an Fiat allzu sehr zu betonen. Daher wurde das Modell umbenannt und ab 1982 mit einer neuen Front- und Heckpartie versehen. Zusätzlich zu den beiden Motorvarianten des Vorgängers (903 cm³ / 47 PS / 34,5 kW und 1010 cm³ / 52 PS / 38 kW) wurde nun der Motor des Seat 1430 mit 1438 cm³ und 75 PS / 55 kW angeboten. Dieses Modell nannte sich Fura Crono und der Motor hatte eine Zahnriemen gesteuerte Nockenwelle und war baugleich im Seat 1430 Bocanegra/ Seat 128 Coupe eingebaut. Die Karosserievarianten ohne große Heckklappe und der "Samba" entfielen. Dafür gab es ein besser ausgestattetes Modell mit sportlichen Accessoires und dem großen Motor: Den Seat Fura Crono. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug 160 km/h.

Unter dem Namen El Nasr Super Fura wurde der Wagen in bei NASCO in Kairo (Ägypten) ebenfalls montiert.

1985 wurde die Produktion des Seat Fura eingestellt. Zusammen mit seinem Vorgänger war er das erfolgreichste Modell (über 1,3 Millionen Exemplare) des spanischen Autoherstellers. Sein Nachfolger ist der im Sommer 1984 eingeführte Seat Ibiza.