Seat Ronda

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Seat
Seat Ronda (1983–1986)

Seat Ronda (1983–1986)

Ronda
Produktionszeitraum: 1983–1986
Klasse: Kompaktklasse
Karosserieversionen: Kombilimousine
Motoren: Ottomotoren:
1,2–2,0 Liter
(46–88 kW)
Dieselmotor:
1,7 Liter (41 kW)
Länge: 4011[1] mm
Breite: 1650 mm
Höhe: 1400 mm
Radstand: 2448 mm
Leergewicht: 970 kg
Vorgängermodell: Seat Ritmo
Nachfolgemodell: Seat Leon I

Der Seat Ronda des spanischen Automobilherstellers Seat ist eine fünftürige Kombilimousine der Kompaktklasse, die ab Sommer 1983 mit verändertem Design und überarbeiteten Motoren als Nachfolger des Seat Ritmo herausgebracht wurde.

Die stilistischen Überarbeitungen wurden vom italienischen Designer Carrozzeria Fissore durchgeführt. In Deutschland umfasste das Programm zunächst folgende Modelle:

  • Seat Ronda 1.2 mit 1188 cm³ und 47 kW (64 PS), Höchstgeschwindigkeit 145 km/h
  • Seat Ronda 1.5 mit 1577 cm³ und 68 kW (92,5 PS), Höchstgeschwindigkeit 170 km/h
  • Seat Ronda 1.7 D mit 1714 cm³ und 41 kW (56 PS), Höchstgeschwindigkeit 140 km/h

Bereits im Herbst 1984 ließ sich Seat von Porsche eine neue Motorenpalette konstruieren. Daher trugen die neuen Modelle auch das P (für Porsche) in der Typenbezeichnung:

  • Seat Ronda P 1.2 mit 1193 cm³ und 46 kW (63 PS), Höchstgeschwindigkeit 148 km/h
  • Seat Ronda P 1.5 mit 1461 cm³ und 62,5 kW (85 PS), Höchstgeschwindigkeit 166 km/h
  • Seat Ronda P 2.0 mit 1995 cm³ und 88 kW (120 PS), Höchstgeschwindigkeit 190 km/h

Im Frühjahr 1985 erschien die auf dem Ronda basierende Stufenhecklimousine Malaga.

Ende 1986 wurde die Produktion des Seat Ronda eingestellt. Nachfolger wurde erst 1999 der Seat Leon auf Basis des VW Golf.

Heckansicht


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Technische Daten zum Seat Ronda

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Seat Ronda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien