Seattle Seahawks

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Footballteam aus der National Football League. Zur Eishockeymannschaft mit demselben Namen, die von 1933 bis 1941 in der North West Hockey League und Pacific Coast Hockey League spielte, siehe Seattle Seahawks (Eishockey).
Seattle Seahawks
Gegründet 1976
Spielen in Seattle, Washington
Helm der Seattle Seahawks
Logo der Seattle Seahawks
Helm Logo
Liga

National Football League (1976–heute)

Aktuelle Uniformen
NFCW-Uniform-SEA.PNG
Teamfarben Seahawks-blau, dunkelmarineblau, hellgrün, weiß
Maskottchen Blitz, Taima der Fischadler
Personal
Besitzer Paul Allen
General-Manager John Schneider
Head Coach Pete Carroll
Teamgeschichte
  • Seattle Seahawks (1976–heute)
Spitznamen
The Hawks
Erfolge
NFL-Gewinner (1)
Conference-Sieger (2)
  • NFC: 2005, 2013
Division-Sieger (8)
Stadien


Die Seattle Seahawks (englisch für Fischadler) sind ein in Seattle im Bundesstaat Washington beheimatetes American-Football-Team der National Football League (NFL) und spielen dort in der National Football Conference (NFC), in der Western Division.

Die Seahawks kamen 1976 zusammen mit den Tampa Bay Buccaneers als Expansion Team in die Liga. Seattle ist das einzige Team der NFL, das sowohl im AFC Championship Game (Saison 1983) als auch im NFC Championship Game (Saison 2005 und 2013) antrat. Nach der Saison 2005 schafften es die Seahawks zum ersten Mal in den Super Bowl, den sie aber gegen die Pittsburgh Steelers verloren (Super Bowl XL). In der Saison 2010 gewannen die Seahawks die NFC West mit einer Bilanz von 7 Siegen und 9 Niederlagen und wurden so das erste Team in der Geschichte der NFL, das mit einer negativen Bilanz eine Division gewann und in die Play-offs einzog. In der Saison 2013 schafften es die Seahawks zum zweiten Mal in den Super Bowl, den sie dieses mal gegen die Denver Broncos mit 43:8 gewannen (Super Bowl XLVIII).

Vereinsgeschichte[Bearbeiten]

Am 15. Juni 1972 gab die Seattle Professional Football Inc., eine Gruppe von Geschäftsleuten und Lokalpolitikern aus Seattle, bekannt, sich um ein NFL-Team für die Stadt zu bemühen. Fast zwei Jahre später, am 4. Juni 1974, erhielten sie von der NFL den Zuschlag für ein neues Team, und am 5. Dezember 1974 unterzeichneten NFL-Commissioner Pete Rozelle und Lloyd W. Nordstrom, der die Nordstrom-Familie (Besitzer einer landesweiten Warenhauskette) als Hauptpartner des Konsortiums und zukünftigen Eigentümer repräsentierte, einen Vertrag über einen NFL-Club, der ab der Saison 1976 seinen Spielbetrieb aufnahm. Noch bevor die Seahawks ihr erstes Spiel austrugen, starb Lloyd Nordstrom, am 20. Januar 1976, an einem Herzinfarkt.[2]

Am 5. März 1975 wurde John Thompson, ein ehemaliges Vorstandsmitglied der in Seattle beheimateten University of Washington, als General-Manager des immer noch namenlosen Teams verpflichtet. Der Name Seattle Seahawks wurde in einem öffentlichen Wettbewerb, an dem mehr als 20.000 Menschen mit über 1.700 Vorschlägen, wie das Team denn jetzt heißen sollte, teilnahmen, am 17. Juni, 1975 festgelegt. Thompson heuerte Jack Patera, einen Assistenz-Trainer der Minnesota Vikings, als ersten Head Coach der Seahawks an. Der Expansion Draft, bei der die Seahawks die ersten Spieler auswählen können, wurde am 30. und 31. März 1976 abgehalten.[3]

Die Seahawks bekamen den zweiten Pick in der NFL Draft 1976, mit dem sie Steve Niehaus einen Defensive Tackle auswählten. Zum ersten Mal traten die Seahawks am 1. August 1976 in einem Vorbereitungsspiel gegen die San Francisco 49ers, im damals neuen Kingdome, an.

Die Seahawks haben seit ihrer NFL-Zugehörigkeit zweimal die Conference (National Football Conference (NFC) und American Football Conference (AFC)) gewechselt. Sie begannen 1976 in der NFC West, tauschten dann aber nach nur einer Saison mit den Tampa Bay Buccaneers die Conferences und spielten fortan in der AFC West. Im Jahre 2002 kehrten die Seahawks wieder in die NFC West zurück.

Die Seahawks gewannen bisher sieben Divisionstitel in ihrer Clubgeschichte: 1988 und 1999 den AFC-West-Titel und von 2004 bis 2007 sowie 2010 den NFC-West-Titel. Nach der Saison 2005 gewannen sie das NFC Championship Game und nach der Saison 1983 verloren sie das AFC Championship Game. Die Seahawks beendeten in der Saison 2005 ihre lange Zeit ohne Play-off-Sieg mit einem 20:10-Sieg gegen die Washington Redskins, dem ersten Sieg in einem Play-off-Spiel seit der Saison 1984.

Die Anfangseuphorie (1976–1979)[Bearbeiten]

Das spätere Mitglied der Pro Football Hall of Fame, Wide Receiver Steve Largent, wechselte für einen Achtrunden-Draft-Pick von den Houston Oilers zu den Seahawks. Den ersten Sieg auf dem Spielfeld konnten sie am 17. Oktober bei den Mitneulingen aus Tampa Bay mit 13-10 verzeichnen. Am 7. November gewannen die Seahawks das erste Heimspiel mit 30:13 gegen die Atlanta Falcons. Diese beiden Siege waren die einzigen in ihrer ersten NFL-Saison, die mit einer Bilanz von 2:12 endete.

1977 richteten die Seahawks den Pro Bowl im Kingdome aus. Zum ersten Mal in seiner Geschichte war der Pro Bowl ausverkauft. Vor der NFL Draft 1977 gaben die Seahawks Ihren Erstrunden-Pick an die Dallas Cowboys im Tausch gegen einen Erstrunden-Pick und drei Zweitrunden-Picks ab. Die Cowboys wählten mit diesem Pick Tony Dorsett, einen der besten Runningbacks seiner Zeit. Zur Saison 1977 wechselten die Seahawks in die AFC West. Seattle startete mit vier Niederlagen, bevor sie gegen die Tampa Bay Buccaneers ihren ersten Sieg mit 30:23 einfuhren. Zwei Wochen später gewannen sie gegen die Buffalo Bills mit 56-17. Ein Spiel, in dem der gerade von einer Verletzung genesene Jim Zorn vier Touchdownpässe warf. Die Saison 1977 beendeten die Seahawks mit einer Bilanz von 5:9, einem damals neuen Rekord für Expansion Teams in ihrem zweiten Jahr.

In der Saison 1978 schafften es die Seahawks zum ersten Mal, eine positive Bilanz mit neun Siegen und sieben Niederlagen aufzuweisen. Head Coach Jack Patera wurde zum NFL Coach des Jahres gewählt, Steve Largent hatte mit gefangenen Pässen für 1.168 Yards die zweitmeisten der NFL und Jim Zorn wurde zum AFC-Spieler des Jahres gewählt. Höhepunkte der Saison waren die beiden Siege gegen die Oakland Raiders.

1979 betraten die Seahawks zum ersten Mal die nationale Bühne, als ihre Spiele zweimal landesweit im Monday Night Football (MNF) übertragen wurden. Das erste Monday-Night-Spiel gegen die Atlanta Falcons gewannen sie durch ein Fake Field Goal, bei dem Quarterback Jim Zorn einen Touchdownpass zu Kicker Effren Herrera warf und damit den 31:28-Endstand erzielte. In der darauffolgenden Partie verloren sie im heimischen Kingdome gegen die Los Angeles Rams mit 0:24 und erzielten dabei in der Offense -7 Yards, ein Minusrekord des Teams. Fünf ihrer letzten sechs Spiele, inklusive des zweiten Monday-Night-Spiels gegen die New York Jets, gewannen die Seahawks und schlossen die Saison mit einer Bilanz von 9:7 ab.

Jahre der Ernüchterung (1980–1982)[Bearbeiten]

1980 verloren die Seahawks alle acht Heimspiele und beendeten mit einer Niederlagenserie von neun Spielen, bei einer 4:12-Bilanz, die Saison. Eine gute Saison spielte der Rookie Defensive End Jacob Green.

Auch die Saison 1981 lief nicht viel besser. Seattle startete mit sechs Niederlagen aus den ersten sieben Spielen und beendete die Saison mit einer Bilanz von 6:10. Die Saison brachte aber mit Safety Kenny Easley einen Hoffnungsträger für die Defense hervor.

Die Saison 1982 wurde durch den NFL-Spielerstreik gekennzeichnet und schloss sich aus Sicht der Seahawks beinahe nahtlos an die beiden Jahre davor an. Das Management zog die Konsequenzen und ersetzte Jack Patera nach zwei Spielen durch Interimscoach Mike McCormack, einen Hall-of-Fame-Spieler, der zuvor unter anderem bei den Philadelphia Eagles und den Baltimore Colts als Head Coach tätig war. Die Seahawks erreichten eine 4:5-Bilanz und McCormack rückte nach der Saison ins Management der Seahawks auf und fungierte dort über die nächsten Jahre als Präsident und General Manager.

Die Chuck-Knox-Ära (1983–1991)[Bearbeiten]

Mit der Verpflichtung von Chuck Knox, dem langjährigen Head Coach der Los Angeles Rams und Buffalo Bills, kam die Wende. Der Mittelpunkt seiner Offense war Rookie Runningback Curt Warner, der die Seahawks zusammen mit Steve Largent, Quarterback Dave Krieg, der allmählich Jim Zorn ersetzte, sowie der erstarkten Verteidigung um Jacob Green und Kenny Easley zum ersten Mal in ihrer Geschichte in die Play-offs führte. In der Wild-Card-Runde wurden die Denver Broncos um ihren Rookie Quarterback John Elway mit 31:7 geschlagen. In der Woche darauf reisten die Seahawks nach Miami. Rookie Quarterback Dan Marino und seine Miami Dolphins mussten sich den Seahawks mit 20:27 geschlagen geben. Die Saison der Seahawks endete im AFC Championship Game, das sie gegen den späteren Super-Bowl-Sieger Los Angeles Raiders mit 30:14 verloren.

Die Saison 1984 begann mit einer Verletzung von Runningback Curt Warner. Er verletzte sich im ersten Spiel gegen die Cleveland Browns so schwer, dass er die ganze Saison ausfiel und seine weitere Karriere gefährdet war. Chuck Knox führte die Seahawks dank einer guten Verteidigung und einem starken Passspiel um Dave Krieg und Steve Largent überraschend in die Play-offs. In der Wild-Card-Runde gegen den Titelverteidiger Los Angeles Raiders gewann Seattle mit 13:7. Sie kamen dieses mal in der nächsten Runde aber nicht an den Miami Dolphins mit Dan Marino vorbei.

1985 verpassten die Seahawks die Play-offs mit einer 8:8-Bilanz. Curt Warner war wieder zurück und die Defense um Green, Easley, Jeff Bryant und Dave Brown spielte wieder besser, aber Dave Krieg machte in seinem zweiten vollen Jahr als Starting-Quarterback zu viele Fehler. Trotz einer 10:6-Bilanz konnten sich die Seahawks 1986 nicht für die Play-offs qualifizieren. Sie waren aber die einzige Mannschaft, die beide Super-Bowl-Teilnehmer jenes Jahres geschlagen hatte.

Ins Jahr 1987 gingen die Seahawks mit großen Erwartungen. Im Draft wurde der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte Linebacker Brian Bosworth verpflichtet. Die Mannschaft, wie auch Brian Bosworth, hatte die Erwartungen nicht erfüllt. Nachdem die Saison mit einem weiteren Spielerstreik begann, schafften die Seahawks mit einer 9:6-Bilanz den Einzug in die Play-offs als Wild-Card-Team. In der Wild-Card-Runde verloren sie mit 23:20 nach Verlängerung gegen die Houston Oilers.

1988 gewann das Team zum ersten Mal die AFC-West, verlor aber im ersten Play-off-Spiel gleich gegen den späteren Super-Bowl-Teilnehmer Cincinnati Bengals mit 21:13. Ken Behring kaufte den Club im Jahr 1988 von den ursprünglichen Besitzern, der Nordstrom-Familie. Ein Jahr später feuerte er General Manager Mike McCormack und ersetzte ihn durch den ehemaligen Head-Coach der Raiders, Tom Flores.

Die Seahawks schafften 1990 ihre letzte positive Bilanz für einige Jahre, konnten sich aber nicht für die Play-offs qualifizieren. Die Mannschaft fiel langsam auseinander: Steve Largent hatte seine Karriere beendet, Kenny Easley musste wegen Verletzungen aufhören, Curt Warner wurde an die Los Angeles Rams verkauft, Dave Krieg und Chuck Knox verließen Seattle 1991.

Turbulente Jahre unter Besitzer Ken Behring (1992–1998)[Bearbeiten]

Die Saison 1992 unter Head Coach Tom Flores wurde das bis dahin schlechteste Jahr der Seahawks. Sie hatten keinen guten Quarterback und beendeten die Saison mit einer 2:14-Bilanz. Ein Hoffnungsschimmer war Defensive Tackle Cortez Kennedy, der zum Defensive Player of the Year gewählt wurde.

1993 versuchten die Seahawks einen Neuanfang mit dem zweiten Pick der NFL-Draft: Rick Mirer von der University of Notre Dame auf der Quarterbackposition. Mirer machte in seinem ersten Jahr Fortschritte und sah nach dem Quarterback der Zukunft aus. Nach seiner ersten Saison wurde er zusammen mit seinem ehemaligen College-Mannschaftskameraden Jerome Bettis zum Offensive Rookie of the Year gewählt. Seine weitere Karriere bei den Seahawks verlief aber sehr unbeständig, so dass er mehrere Male ausgewechselt wurde und im Jahr 1997 für einen Erstrunden-Pick zu den Chicago Bears getauscht wurde.

Die Seahawks mussten für die ersten drei Spiele der Saison 1994 wegen herunterfallender Dachteile im Kingdome ins Husky Stadium auf dem Campus der University of Washington umziehen. Nach einer weiteren enttäuschenden Saison wurde Tom Flores von Dennis Erickson, dem Head Coach der University of Miami, ersetzt. Das Team draftete Wide Receiver Joey Galloway von der Ohio State University.

Im Januar 1996 verkündete Ken Behring seine Absicht, die Seahawks nach Los Angeles, das gerade seine beiden Teams - die Raiders und die Rams - verloren hatte, umzuziehen. Dort sollten die Seahawks im Anaheim Stadium ab der Saison 1996 spielen. Behring gab als Grund Sicherheitsbedenken im Kingdome im Falle eines Erdbebens an, um den Vertrag mit King County, den Besitzern des Kingdomes, aufzulösen. Seismologen widerlegten Behrings Behauptung, denn die Region Los Angeles ist allgemein als anfälliger für Erdbeben bekannt als der Pazifische Nordwesten. Trotzdem verlegte Behring die Büros der Seahawks im Frühjahr 1996 nach Anaheim. Es war rechtlich jedoch nicht möglich den Vertrag mit dem Kingdome, der bis ins Jahr 2005 reichte, aufzulösen. Behring entschied sich daraufhin, die Seahawks an den Microsoft-Mitbegründer Paul Allen zu verkaufen. Allen knüpfte seine Zusage für einen Kauf der Seahawks an die Forderung, dass die Stadt Seattle den Seahawks ein neues Stadion zur Verfügung stellt. Ein spezielles Referendum in der Region Seattle, bei dem es um eine Anhebung der Mehrwertsteuer für dieses Projekt ging, fand eine Mehrheit und so war der Erhalt der Seahawks für die Region Seattle gewährleistet.

Der neue Eigentümer berief Bob Whitsitt zum Clubpräsidenten und General Manager. Bekannte Spieler, wie Linebacker Chad Brown, Quarterback Warren Moon und Runningback Ricky Watters, wurden verpflichtet und gaben den Fans Hoffnung auf bessere Zeiten. Es folgten zwei durchschnittliche Jahre, in denen Seattle beide Male mit einer ausgeglichenen 8:8-Bilanz abschloss. Dennis Erickson wurde nach der Saison 1998 entlassen und durch Mike Holmgren, der zuvor die Green Bay Packers erfolgreich trainierte, ersetzt.

Die Mike-Holmgren-Ära (1999–2008)[Bearbeiten]

1999–2001: Zurück in den Play-offs[Bearbeiten]

Holmgren füllte gleichzeitig die Rolle des Head Coaches und des General Managers aus. Die Seahawks starteten gut in ihre erste Saison unter Holmgren. Sie gewannen acht ihrer ersten zehn Spiele, danach jedoch nur noch eines ihrer letzten sechs Spiele. Joey Galloway fehlte fast die ganze Saison, weil er mit seinem Vertrag nicht zufrieden war. Er wurde nach der Saison für einen Erstrunden-Pick an die Dallas Cowboys abgegeben. Trotzdem konnten sie mit einer 9:7-Bilanz die AFC-West gewinnen und zum ersten Mal seit 1988 in die Play-offs einziehen. Das Play-off-Spiel verloren die Seahawks gegen die Miami Dolphins, mit Dan Marino in seinem vorletzten Spiel, mit 20:17.

Für die Spielzeiten 2000 und 2001 mussten die Seahawks ins Husky Stadium umziehen, da der Kingdome abgerissen wurde und an seiner Stelle das neue Seahawks-Stadium gebaut wurde. Holmgren draftete Shaun Alexander von der University of Alabama, der Ricky Watters in den nächsten Jahren ersetze. Zur Saison 2001 wurde Quarterback Matt Hasselbeck von Holmgrens altem Team, den Green Bay Packers, verpflichtet. Auch den ehemaligen Super-Bowl-Gewinner Trent Dilfer holten die Seahawks als Ersatz für den noch unerfahrenen Hasselbeck nach Seattle.

CenturyLink Field - Heimstätte seit 2002

2002−2003: Jahre der großen Veränderungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2002 zogen die mit verändertem Logo, frischen Farben und neuen Trikots ausgestatteten Seahawks in ihr neues Seahawks-Stadium (später CenturyLink Field). Sie zogen aber nicht nur in ein neues Stadion um, sondern auch in eine andere Conference und Division. Die Seahawks waren nun Bestandteil der NFC-West zusammen mit den St. Louis Rams, den San Francisco 49ers und den Arizona Cardinals. Auch in der neuen Umgebung wurden die Play-offs verpasst. Die Kritik an Holmgren, der zum dritten Mal hintereinander die Play-offs verpasst hatte, wurde immer lauter. Die Kritiker zweifelten seine beiden Rollen als Coach und General Manager an und forderten, dass er sich nur noch auf sein Traineramt konzentrieren sollte.

Vor der Saison 2003 legte Holmgren unter dem Druck der Medien sein Amt als General Manager nieder, um sich voll auf sein Traineramt zu konzentrieren. Die Seahawks schafften es unter anderem dank einer perfekten 8:0-Bilanz im heimischen Stadion mit insgesamt zehn Siegen und sechs Niederlagen in die Play-offs einzuziehen. Sie trafen auf die Green Bay Packers und hatten Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu gewinnen. So ließ beispielsweise Wide Receiver Koren Robinson einen Touchdownpass von Hasselbeck in der Endzone fallen. Das Spiel ging in die Verlängerung, wo sich Matt Hasselbeck bei der Platzwahl zu dem Kommentar, der über die nicht abgeschalteten Schiedsrichtermikrofone durchs ganze Stadion schallte, hinreißen ließ: „we want the ball, and we're going to score“ (Wir wollen den Ball, und wir werden punkten). Ein paar Minuten später warf Hasselbeck eine Interception zum Cornerback der Packers, Al Harris, der den Ball zu einem Touchdown zurücktrug und damit die Saison der Seahawks beendete.

Titelaspiranten[Bearbeiten]

2004[Bearbeiten]

Die Erwartungen von Medien und Fans waren 2004 sehr hoch. Nicht wenige wie zum Beispiel die Sports Illustrated prognostizierten der Mannschaft eine Super-Bowl-Teilnahme. Die Seahawks gewannen die ersten drei Spiele, bevor sie im Heimspiel gegen den Divisionsrivalen St. Louis Rams ein schon sicher geglaubtes Spiel, in dem sie noch gegen Ende des letzten Viertels 27:10 führten, noch aus der Hand gaben und am Ende mit 33:27 nach Verlängerung verloren. Die Seahawks erholten sich nur schwer von dieser Niederlage und gewannen sechs ihrer restlichen zwölf Spiele. Eine der Niederlagen war das Rückspiel gegen die Rams in St. Louis. Die 9:7-Bilanz reichte aber für den Divisionstitel, und so zogen sie zum zweiten Mal hintereinander in die Play-offs ein. Die Freude über den Play-off-Einzug wurde aber durch Shaun Alexander getrübt, der sich über Mike Holmgrens Entscheidung, ihn in der zweiten Halbzeit des letzten Spiels gegen die Atlanta Falcons für die Play-offs zu schonen, öffentlich empörte. Alexander verpasste dadurch den NFL-Rushing-Titel (Spieler mit den meisten gelaufenen Yards in einer Saison) um ein Yard und musste Curtis Martin von den New York Jets den Vortritt lassen. In den Play-offs wartete Seattles Angstgegner, die St. Louis Rams und auch dieses Mal behielten die Rams mit 27:20 die Oberhand. Somit verloren die Seahawks zum ersten Mal in ihrer Geschichte dreimal in einer Saison gegen den gleichen Gegner.

Nach der Saison 2004 wurde General Manager Bob Whitsitt wegen Unstimmigkeiten mit Headcoach Mike Holmgren seines Amtes enthoben. Die Verträge der drei wichtigsten Spieler der Seahawks (Left Tackle Walter Jones, Alexander und Hasselbeck) waren ausgelaufen, und die Seahawks mussten, wollten sie weiter um die Play-offs mitspielen, einen Weg finden, sie alle in einer von der NFL vorgegebenen Gehaltsgrenze (Salary Cap) unterzubringen, ohne den Rest der Mannschaft entscheidend zu schwächen.

Matt Hasselbeck, Quarterback der Seahawks von 2001-2010
2005[Bearbeiten]

Tim Ruskell hieß der neue Mann, der die drei Stützen des Teams mit neuen Verträgen ausstattete und sich im Gegenzug von Spielern wie Chad Brown, Anthony Simmons und Ken Lucas trennte. Des Weiteren verpflichtete er Spieler wie Joe Jurevicius, Chuck Darby, Bryce Fisher, Lofa Tatupu und Leroy Hill und legte so den Grundstein für die bis dahin beste Saison der Seahawks. Seattle startete mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Saison, verlor dann aber kein einziges Spiel mehr bis zum letzten Spieltag, wo sie in einem unbedeutenden Spiel den Packers unterlagen. Shaun Alexander stellte einen neuen Rekord für Touchdowns in einer Saison auf und wurde zum Most Valuable Player (MVP) der Saison 2005 gewählt. Die linke Seite der Offensive Line mit Walter Jones und Steve Hutchinson galt als eine der besten der NFL und hatte einen erheblichen Anteil an Alexanders Rekorden und Auszeichnungen. Mit einer 13:3-Bilanz sicherte sich Seattle als beste Mannschaft der NFC den Heimvorteil für die gesamten NFC-Play-offs. Gegen die Washington Redskins gewannen sie das erste Play-off-Spiel seit 21 Jahren, und mit dem Sieg über die Carolina Panthers im NFC Championship Game zogen sie zum ersten Mal in den Super Bowl ein.

Im Super Bowl XL traf Seattle auf die Pittsburgh Steelers um ihren jungen Quarterback Ben Roethlisberger und Runningback Jerome Bettis, der das letzte Spiel seiner Karriere bestritt. Seattle konnte zwar mehr Yards als die Steelers erzielen, aber sie schafften es nicht, ihre Überlegenheit in genügend Punkte umzusetzen. Entweder wurden sie von den Schiedsrichtern zurückgepfiffen, oder sie machten Fehler in den entscheidenden Situationen. Die Steelers dagegen konnten mit Hilfe dreier Big Plays das Spiel für sich zu entscheiden. Roethlisberger hatte das schlechteste Quarterback Rating, das je zu einem Super-Bowl-Gewinn reichte.

2006[Bearbeiten]

Die Seahawks verloren Guard Steve Hutchinson an die Minnesota Vikings, bekamen von diesen aber Wide Receiver Nate Burleson. Weitere wichtige Neuzugänge waren Linebacker Julian Peterson und der ehemalige Super Bowl MVP Deion Branch, den Seattle am Anfang der Saison von den New England Patriots verpflichtete. Seit 1999 erreichte keine Mannschaft die den Super Bowl verlor, im Jahr darauf in die Play-offs. Shaun Alexander verletzte sich im ersten Spiel gegen die Detroit Lions, spielte aber noch drei Spiele, bis ihm ein gebrochener Fuß diagnostiziert wurde und er den Großteil der Saison aussetzen musste. Auch Matt Hasselbeck fehlte mit diversen Verletzungen vier Spiele. Die Seahawks retteten sich knapp mit einer 9:7-Bilanz in die Play-offs und gewannen ihren 3. Divisionstitel in Folge. Im ersten Spiel der Play-offs schlugen sie die Dallas Cowboys mit 21:20. In der nächsten Runde war allerdings gegen die Chicago Bears Schluss, gegen die sie in der Verlängerung verloren.

2007[Bearbeiten]

General Manager Tim Ruskell sortierte vor der Saison 2007 einige Spieler, wie Grant Wistrom, Darell Jackson, Ken Hamlin, und Jerramy Stevens, aus und ersetzte sie mit Spielern wie Patrick Kerney, Brian Russell, Deon Grant und Marcus Pollard. Auch Strong Safety Michael Boulware musste noch vor der Saison gehen. Die Experten prophezeiten den Seahawks vor der Saison ein Ende ihrer Dominanz in der NFC West. Allen Unkenrufen zum Trotz setzten sich die Seahawks trotz eines erneut weit hinter den Erwartungen zurückbleibenden Shaun Alexanders wieder in der Division mit zehn Siegen und sechs Niederlagen durch, sodass sie im ersten Play-off-Spiel gegen die Washington Redskins Heimrecht hatten. Die Redskins wurden im QwestField mit 35:14 besiegt. Das Divisional Play-off-Spiel fand in Green Bays Lambeau Field statt, das Stadion in dem Matt Hasselbeck vor Jahren seine Prophezeiung bei der Platzwahl vor der Verlängerung aussprach. Es war auch ein Heimkommen von Mike Holmgren an die Stätte seines größten Erfolges. Die Seahawks gingen schnell mit 14:0 in Führung, doch dann fing es an zu schneien, und Green Bays Quarterback Brett Favre wurde zusammen mit Runningback Ryan Grant immer stärker. Favre warf in seinem vorletzten Spiel drei Touchdownpässe und Grant erreichte 201 Yards und drei Touchdowns. Das Spiel endete mit einer 42:20-Niederlage für die Seahawks.

2008[Bearbeiten]

Wenige Tage nach dem Play-off-Aus gab Mike Holmgren bekannt, dass er nach der Saison 2008 zurücktreten und sein Assistant Jim Mora Jr. voraussichtlich seine Nachfolge antreten werde. Da Shaun Alexander in der Pre-Season entlassen wurde, lag das Hauptaugenmerk in der Free Agency auf einer Verbesserung des Laufspiels. Größte Probleme der Seahawks in der Vorsaison waren das Laufspiel und die Offensive Line. Verpflichtet wurden die Runningbacks Julius Jones von den Dallas Cowboys sowie T.J. Duckett von den Detroit Lions, Guard Mike Wahle von den Carolina Panthers für die Offensive Line sowie Kicker Orlindo Mare und Linebacker D.D. Lewis. Kicker Josh Brown, der zu den besten Kickern gehörte wechselte zum Divisionsrivalen nach St. Louis.

Von Beginn an war das Verletzungspech ständiger Begleiter des Teams. Nachdem sich mit Deon Branch, Nate Burleson und Bobby Engram alle drei Wide Receiver verletzten, für Burleson war die Saison gar beendet, fand Quarterback Hasselbeck keine eingespielte Offense vor. Hinzu kam, dass er selbst permanent Rückenbeschwerden hatte und mehrere Spiele aussetzen musste. Zudem musste auch Defensive End Patrick Kerney die Saison vorzeitig beenden. Einzig Tight End John Carlson, der 2008 von der University of Notre Dame gedraftet wurde, erwies sich als Lichtblick. In seiner ersten Saison konnte er bis zum zwölften Spieltag fast 400 Yards und drei Touchdowns durch Pässe erzielen. Dennoch beendeten die Seahawks die Saison mit einer Bilanz von 4:12.

Jim Mora (2009)[Bearbeiten]

Als Holmgrens Nachfolger wurde Jim Mora ausgewählt, welcher vorher als Assistant Head Coach und Defensive Backs Coach Holmgren assistiert hatte. Die Saison begann positiv, als die St. Louis Rams überzeugend mit 28-0 geschlagen werden konnten. Doch der Rest der Saison war vor allem von schwachen Spielen bei Auswärtsauftritten geprägt. Mit fünf Siegen und 7 Niederlagen ging es in die letzten vier Saisonspiele, welche allesamt verloren wurden und Mora letztendlich auch seinen Job kosteten.

Pete Carroll (2010-heute)[Bearbeiten]

Neuausrichtung[Bearbeiten]

2010[Bearbeiten]
Marshawn Lynch and Mike Williams beim als "Beast Quake" getauften Spielzug gegen die New Orleans Saints

Neuer Head Coach wurde Pete Carroll, welcher von der University of Southern California (USC) nach Seattle wechselte. Er galt als erfolgreicher und charismatischer Trainer im College Football, dessen Methoden sich nicht auf die NFL übertragen ließen.[4] Gemeinsam mit dem ebenfalls neu eingestellten General Manager John Schneider übernahm er ein Team, welches schlecht zusammengestellt war ("[the team] was old, small and slow in comparison to many other teams across the league").[5] In ihrem ersten Jahr bei den Seahawks vollführten Carroll und Schneider bei dem Versuch die Mannschaft umzukrempeln insgesamt 284 Transfers. Die vier Teams der NFC West waren in dieser Saison allesamt schwach, und so qualifizierten sich die Seahawks als erstes Team in der Geschichte der NFL, mit einer negativen Bilanz von sieben Siegen bei neun Niederlagen, als Tabellenführer ihrer Division für die Play-offs. Im Wild-Card-Spiel trafen sie auf die amtierenden Super-Bowl-Sieger New Orleans Saints, welche unerwartet mit 41:36 geschlagen wurden. Der spielentscheidende 67-Yards-Touchdown von Marshawn Lynch war einer der spektakulärsten Läufe in der Geschichte der Play-offs und wurde später „Beast-Quake“ getauft. Dieser Name leitet sich aus „Beastmode“, dem Spitznamen Lynchs, und dem Fakt ab, dass der Lärm der jubelnden Fans rund um das Stadion ein Erdbeben (engl. Earthquake) auslöste.[6] In den Divisional-Play-offs verloren die Seahawks gegen die Chicago Bears mit 35:24.

2011[Bearbeiten]

In Carrolls zweitem Jahr wurde der Umbau fortgeführt, als der langjährige Quarterback Matt Hasselbeck, welcher in seiner Karriere bei den Seahawks unzählige Vereinsrekorde aufgestellt und das Team 2005 in den Super Bowl geführt hatte, abgegeben wurde. Für ihn wurde Tarvaris Jackson zusammen mit dem Wide Receiver Sidney Rice von den Minnesota Vikings verpflichtet. Wie in der Vorsaison erreichten die Seahawks eine Bilanz von 7:9 in der Regular Season, was nicht zur Teilnahme an den Play-offs reichte.

Aufschwung und Krönung[Bearbeiten]

2012[Bearbeiten]

Auf der Suche nach Verstärkung auf der Quarterback-Position wurde vor der Saison Matt Flynn von den Green Bay Packers verpflichtet. Außerdem wurde mit Russell Wilson ein Quarterback gedraftet, welcher sich letztendlich durch starke Leistungen in der Preseason den Startplatz erkämpfte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte er sich im Laufe der Saison und führte ein junges Team, welches von einer starken Defense profitierte, per Wildcard in die Play-offs. Dort besiegten sie die Washington Redskins und errangen somit den ersten Auswärtssieg in den Play-offs seit 1983.[7] Im anschließenden Spiel schieden sie aber gegen die Atlanta Falcons aus. In diesem Spiel brach Rookie-Quarterback Wilson mit 385 Yards den Rekord (335 Yards) von Sammy Baugh aus dem Jahr 1937. Als erstem Team gelang es Seattle, nicht nur einen (mindestens) 20-Punkte-Rückstand im letzten Viertel aufzuholen, sondern auch in Führung zu gehen.

2013[Bearbeiten]

In Carrolls und Schneiders viertem Jahr bei den Seahawks wurde das Team in der Defense beim Pass-Rush mit Cliff Avril und Michael Bennett verstärkt. In der Offensive wurde mit Percy Harvin ein dynamischer aber verletzungsanfälliger Spieler verpflichtet. Getragen von einer guten Defense, inklusive der als Legion of Boom getauften Passverteidigung, wurde die NFC West vor der Konkurrenz aus San Francisco mit einer Bilanz von 13 Siegen und drei Niederlagen gewonnen und der Heimvorteil in den Play-offs der NFC errungen.[8] In den Divisional-Play-offs besiegten sie die New Orleans Saints in einem knappen Spiel mit 23:15. Im NFC Championship Game kam es dann zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Rivalen aus der Division, den San Francisco 49ers. Durch Touchdowns von Lynch und Jermaine Kearse, drei erzielten Field Goals von Steven Hauschka, und einer Interception in der eigenen Endzone kurz vor Schluss von Malcolm Smith, wurde das Spiel mit 23:17 gewonnen. Somit zogen die Seahawks zum zweiten Mal in den Super Bowl ein.

Russell Wilson, Marshawn Lynch mit der Lombardi Trophy

Am 2. Februar 2014 spielten die Seahawks im Super Bowl XLVIII gegen die Denver Broncos, wodurch es zum Aufeinandertreffen zwischen der besten Defense der NFL auf die, von Quarterback Peyton Manning angeführte, beste Offense kam. Bereits nach zwölf Sekunden gingen die Seahawks in Führung, als der Snap beim ersten Spielzug über Manning hinweg in die Endzone der Broncos flog, und somit zu einem Safety führte. Im weiteren Spielverlauf wurden zwei Pässe vom Quarterback der Broncos durch Kam Chancellor und Malcolm Smith abgefangen und die Führung durch Touchdowns von Lynch und Smith und Field Goals von Hauschka zur Halbzeit auf 22:0 ausgebaut. Den Kickoff zu Beginn der zweiten Hälfte trug Percy Harvin 87 Yards für einen weiteren Touchdown zurück. Anschließend gelang es Kearse und Doug Baldwin den Ball zwei weitere Male in die gegnerische Endzone zu tragen. Letztendlich stand mit dem überraschend deutlichem 43:8-Sieg die erste Meisterschaft in der Franchisegeschichte der Seattle Seahawks fest.[9]

Spieler[Bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader der Seattle Seahawks

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Teams

Reserve/Verletzt

Practice Squad

Rookies in kursiver Schrift
Roster Stand: 19. Oktober 2014
Depth ChartTransaktionen

53 Aktive, 9 Inaktive, 8 im Practice Squad

Spieler in der Hall of Fame[Bearbeiten]

Seahawks Ring of Honor[Bearbeiten]

Bedeutende Persönlichkeiten aus dem Team oder dem Umfeld werden im Ring of Honor im CenturyLink Field gewürdigt.

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten]

League MVP

Super Bowl MVP

Defensive Player of the Year

  • 1984 Kenny Easley (Safety)
  • 1992 Cortez Kennedy (Defensive Tackle)

Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden[Bearbeiten]

Seahawks' retired numbers

Trainer (Head Coaches)[Bearbeiten]

Name Zeitraum Regular Season Playoffs
Spiele Gew. Ver. Siegquote Spiele Gew. Ver. Siegquote
Jack Patera 1976-1982 94 35 59 37,5 %
Mike McCormack 1982 7 4 3 57,1 %
Chuck Knox 1983-1991 143 80 63 55,9 % 7 3 4 42,9 %
Tom Flores 1992-1994 48 14 34 29,2 %
Dennis Erickson 1995-1998 64 31 33 48,4 %
Mike Holmgren 1999-2008 160 86 74 53,8 % 10 4 6 40,0 %
Jim L. Mora 2009 16 5 11 31,3 %
Pete Carroll 2010- 64 38 26 59.4 % 7 5 2 71,4 %

Stand: Februar 2014

Alle Saisons seit 1976[Bearbeiten]

Saison Siege Niederlagen Unentschieden Platzierung Playoff-Ergebnis
1976 2 12 0 5. NFC-West
1977 5 9 0 4. AFC-West
1978 9 7 0 2. AFC-West
1979 9 7 0 3. AFC-West
1980 4 12 0 5. AFC-West
1981 6 10 0 5. AFC-West
1982 4 5 0 10. AFC
1983 9 7 0 2. AFC-West 31-7 Sieg gegen Denver Broncos Wildcard
27-20 Sieg gegen Miami Dolphins Divisional
14-30 Niederlage gegen Los Angeles Raiders AFC-Titlegame
1984 12 4 0 2. AFC-West 13-7 Sieg gegen Los Angeles Raiders Wildcard
31-10 Niederlage gegen Miami Dolphins Divisional
1985 8 8 0 3. AFC-West
1986 10 6 0 2. AFC-West
1987 9 6 0 2. AFC-West 20-23 OT Niederlage gegen Houston Oilers Wildcard
1988 9 7 0 1. AFC-West 13-21 Niederlage gegen Cincinnati Bengals Divisional
1989 7 9 0 4. AFC-West
1990 9 7 0 3. AFC-West
1991 7 9 0 4. AFC-West
1992 2 14 0 5. AFC-West
1993 6 10 0 5. AFC-West
1994 6 10 0 5. AFC-West
1995 8 8 0 3. AFC-West
1996 7 9 0 4. AFC-West
1997 8 8 0 3. AFC-West
1998 8 8 0 3. AFC-West
1999 9 7 0 1. AFC-West 17-20 Niederlage gegen Miami Dolphins Wildcard
2000 6 10 0 4. AFC-West
2001 9 7 0 2. AFC-West
2002 7 9 0 3. NFC-West
2003 10 6 0 2. NFC-West 27-33 OT Niederlage gegen Green Bay Packers Wildcard
2004 9 7 0 1. NFC-West 20-27 Niederlage gegen St. Louis Rams Wildcard
2005 13 3 0 1. NFC-West 20-10 Sieg gegen Washington Redskins Divisional
34-14 Sieg gegen Carolina Panthers NFC-Title
10-21 Niederlage gegen Pittsburgh Steelers SB XL
2006 9 7 0 1. NFC-West 21-20 Sieg gegen Dallas Cowboys Wildcard
24-27 OT Niederlage gegen Chicago Bears Divisional
2007 10 6 0 1. NFC-West 35-14 Sieg gegen Washington Redskins Wildcard
20-42 Niederlage gegen Green Bay Packers Divisional
2008 4 12 0 3. NFC-West
2009 5 11 0 3. NFC-West
2010 7 9 0 1. NFC-West 41-36 Sieg gegen New Orleans Saints Wildcard
24-35 Niederlage gegen Chicago Bears Divisional
2011 7 9 0 3. NFC-West
2012 11 5 0 2. NFC-West 24-14 Sieg gegen Washington Redskins Wildcard
28-30 Niederlage gegen Atlanta Falcons Divisional
2013 13 3 0 1. NFC-West 23-15 Sieg gegen New Orleans Saints Divisional
23-17 Sieg gegen San Francisco 49ers NFC-Title
43-8 Sieg gegen Denver Broncos Super Bowl

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Seattle Seahawks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatseahawks.com Facilities. In: seahawks.com. Abgerufen am 27. Jänner 2013 (englisch).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSeattle pi: Look Back. In: seattlepi.com. 19. Jänner 2006, abgerufen am 27. Jänner 2013 (englisch).
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Format1976 NFL Expansion Draft. In: Official Site of Pro Football Hall of Fame. Abgerufen am 27. Jänner 2013 (englisch).
  4. The Power of positive Coaching (englisch) mmpb.si.com, Abgerufen am 11. September 2014
  5. Pete Carroll turned Team around (englisch) profootballtalk.com, Abgerufen am 11. September 2014
  6. Beast Quake (englisch) SBNation.com, Abgerufen am 11. September 2014
  7. Seahawks finally win Road Playoff Game (englisch) nbcsports.com, Abgerufen am 11. September 2014
  8. Seahawks Defense ranks among the NFLs greats (englisch) sportspressnw.com, Abgerufen am 11.September 2014
  9. Super Bowl XLVIII (englisch) NFL.com, Abgerufen am 11. September 2014
  10. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSeahawks Communications: Seahawks to Unveil Walter Jones' No. 71. In: seahawks.com. 1. Dezember 2010, abgerufen am 27. Jänner 2013 (englisch).