Seattle Sounders (1994–2008)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seattle Sounders
SeattleSounders.jpg
Voller Name Seattle Sounders
Gegründet 1994
Stadion Starfire Sports
Plätze 2.000
Präsident Adrian Hanauer
Trainer Brian Schmetzer
Homepage www.seattlesounders.net
Liga USL First Division
2008 5. Platz
Viertelfinale Play-offs
Heim
Auswärts

Die Seattle Sounders waren ein Fußballverein aus Seattle im US-Bundesstaat Washington. Der Verein wurde 1994 unter demselben Namen des ehemaligen NASL-Teams neugegründet.

Die Herrenmannschaft spielte bis einschließlich der Saison 2008 in der USL First Division, der zweithöchsten Liga im nordamerikanischen Fußball. Das Team wurde ab der Saison 2009 von seinem Namensvetter und inoffiziellen Nachfolger, dem Seattle Sounders FC abgelöst, der dann an der Major League Soccer teilnahm.

Die Damenmannschaft, die Seattle Sounders Women, spielen weiterhin in der W-League, der zweithöchsten Liga im nordamerikanischen Frauenfußball.

Geschichte[Bearbeiten]

Zwischen 1974 und 1983 gab es in der North American Soccer League (NASL) ein Team namens Seattle Sounders. 1977 und 1982 erreichten die Sounders das Soccer Bowl (Finale), unterlagen beide Male allerdings gegen New York Cosmos. Ende 1983 wurde der Verein aufgelöst, ein Jahr später ebenso die NASL. Bekannteste Spieler der damaligen Sounders waren Geoff Hurst und Bobby Moore.

1994 wurde die Seattle Sounders neu gegründet, 1995 und 1996 wurden sie Meister der damals noch unter dem Namen A-League firmierenden Liga. 2004 erreichte die Mannschaft zum dritten Mal das Meisterschaftsfinale, unterlag allerdings Montreal Impact mit 2:0. Ein Jahr später gelang der Finalsieg nach einem Sieg gegen die Richmond Kickers nach Elfmeterschießen. In der Saison 2007 konnten die Sounders erneut die Play-offs in der USL First Division gewinnen. Sie schlugen den Atlanta Silverbacks FC im Finale mit 4:0.

Seit 2009 tritt ein neues Franchise unter dem Namen Seattle Sounders FC in der Major League Soccer, der höchsten Spielklasse in den USA, an. Der Präsident Adrian Hanauer kündigte in einer Pressekonferenz an, dass 2008 die letzte Saison für die Sounders in Seattle sein wird.

Spielstätte und Fans[Bearbeiten]

Seit 2003 spielten die Sounders im Qwest Field, wo auch die Seattle Seahawks aus der NFL spielen. Bei Terminkollisionen weichen die Sounders in den Starfire Sports Complex in Tukwila aus. Mittlerweile tragen sie dort alle Spiele aus.

Wichtigster Fanclub der Sounders sind die „Emerald City Supporters“. Die Erzrivalen der Sounders sind die Vancouver Whitecaps und die Portland Timbers. Die drei Vereine spielen jährlich den „Cascadia Cup“ aus, den die Sounders 2006 gewannen.

Saisons[Bearbeiten]

Year League Reg. Season Playoffs Open Cup
1994 APSL 1. Halbfinale nicht teilgenommen
1995 A-League 2. Meister Halbfinale
1996 A-League 3. Meister Viertelfinale
1997 USISL A-League 2. (Pacific) Division Finals nicht qualifiziert
1998 USISL A-League 2. (Pacific) Conference Halbfinale nicht qualifiziert
1999 USL A-League 3. (Pacific) Conference Halbfinale 3. Runde
2000 USL A-League 1. (Pacific) Conference Halbfinale 2. Runde
2001 USL A-League 5. (Western) nicht qualifiziert 2. Runde
2002 USL A-League 1. (Pacific) Conference Halbfinale 3. Runde
2003 USL A-League 1. (Pacific) Conference Finale Viertelfinale
2004 USL A-League 4. (Western) Finale nicht qualifiziert
2005 USL First Division 4. Meister 3. Runde
2006 USL First Division 7. nicht qualifiziert 3. Runde
2007 USL First Division 1. Meister Halbfinale
2008 USL First Division 5. Viertelfinale Halbfinale

Erfolge[Bearbeiten]

Frauenfußball[Bearbeiten]

Im Jahre 2000 gründeten die Sounders eine Frauenmannschaft, die in der W-League spielt. 2006 schloss sich ein Verein der Pacific Coast League den Sounders an. Die Mannschaft tritt nun unter dem Namen Seattle Sounders Saints an.

2011 übernahm Mike Jennings das Franchise. Er verkaufte aber die Mehrheitsanteile an die Cliff McElroy & Lane Smith of Datec Inc.. Die Mannschaft spielt seitdem unter dem Namen Seattle Sounders Women. Die Heimspiele werden im Starfire Sports Stadium ausgetragen.

Weblinks[Bearbeiten]