Sebastian Blumenthal
Sebastian Blumenthal (* 4. August 1974[1] in Bergen auf Rügen[2]) ist ein deutscher Politiker (FDP) und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages.
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Leben und Beruf [Bearbeiten]
1992 schloss er seine Schulausbildung in Kiel zunächst mit der Mittleren Reife ab. Nach einer Ausbildung zum Kommunikationselektroniker und nach dem Zivildienst legte er 1998 die Fachhochschulreife ab. Es folgte ein Studium im Fach Multimedia Production, Fachbereich Medien an der Fachhochschule Kiel, das er im Jahr 2002 mit dem Diplom abschloss. Seit 2002 arbeitet Blumenthal als Berater in einer IT-Unternehmensberatung.[3] Seit dem 19. November 2011 war er für ein Jahr Beisitzer im Präsidium von Wikimedia Deutschland, gemäß dem ersten Bericht unterstützte er bei Organisationsentwicklung und Vereinskommunikation.[4]
Politik [Bearbeiten]
Blumenthal wurde noch als Schüler 1992 Mitglied der FDP. Er war von 1992 bis 1993 Vorsitzender der Liberalen Schüler Kiel, von 1994 bis 1996 dann Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen. Er gehörte 1996 bis 2000 dem Landesvorstand der Jungen Liberalen an, davon 1998–2000 als Landesvorsitzender. Seit dem 15. Februar 2010 ist er Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Kiel.[3]
Er trat 2005 als Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein für den Deutschen Bundestag an, das Abschneiden der FDP reichte jedoch nicht für einen Einzug. Bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag 2009 trat er wieder als Direktkandidat der FDP in Kiel an (nicht gewählt), gelangte aber über Platz Drei der Landesliste erstmals in den Deutschen Bundestag.[5] Blumenthal ist dort Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales und im Ausschuss für Kultur und Medien (dort Vorsitzender des Unterausschusses Neue Medien). Darüber hinaus ist er Mitglied in der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, als Position im persönlichen Schwerpunkt Netzpolitik nimmt er die Forderung nach einer Netz-Deregulierung ein.
Als einer von nur drei FDP-Abgeordneten stimmte Sebastian Blumenthal in der 68. Sitzung des Deutschen Bundestages der Wahlperiode am 28. Oktober 2010 gegen die Verlängerung der Kernkraftwerkslaufzeiten.[6]
Weblinks [Bearbeiten]
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Commons: Sebastian Blumenthal – Sammlung von Bildern - Homepage
- Biographie beim Deutschen Bundestag
- Sebastian Blumenthal auf abgeordnetenwatch.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ FDP Landesverband Schleswig-Holstein: Bundestagsabgeordnete
- ↑ Lebenslauf auf Sebastian Blumenthals Website
- ↑ a b Biografie beim Deutschen Bundestag
- ↑ Bericht von der ersten Präsidiumssitzung, 20. November 2011 (Wikimedia Deutschland Blog)
- ↑ Bundeswahlleiter: Vorläufiges amtliches Endergebnis
- ↑ Endgültiges Ergebnis der Namentlichen Abstimmung Nr. 25
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Blumenthal, Sebastian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (FDP), MdB |
| GEBURTSDATUM | 4. August 1974 |
| GEBURTSORT | Bergen auf Rügen |